formare.ch https://www.formare.ch/blog/ Tue, 09 Jun 2026 06:59:43 +0000 de-DE hourly 1 Abschaffung Eigenmietwert: Diese Konsequenzen sollten Sie kennen https://www.formare.ch/blog/abschaffung-eigenmietwert-konsequenzen https://www.formare.ch/blog/abschaffung-eigenmietwert-konsequenzen#comments Fri, 20 Mar 2026 09:37:00 +0000 garten innenausbau https://www.formare.ch/blog/abschaffung-eigenmietwert-konsequenzen Weiterlesen

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Viele Eigentümerinnen und Eigentümer haben in den letzten Monaten davon gehört:

Der Eigenmietwert wird in der Schweiz abgeschafft.

Vielleicht geht es Ihnen ähnlich. Sie haben von den Abstimmungsergebnissen gelesen, etwas im Bekanntenkreis gehört oder erste Einschätzungen von Experten gesehen. Gleichzeitig bleibt eine gewisse Unsicherheit. Denn viele Eigentümer fragen sich aktuell, welche Konsequenzen die Abschaffung des Eigenmietwertes konkret für ihr Eigenheim hat. 

Sie fragen sich:

  • Was bedeutet diese Veränderung für meine finanziellen Verhältnisse?
  • Was bedeutet diese Veränderung für mein Eigenheim?
  • Hat das Abstimmungsergebnis Auswirkungen auf geplante Investitionen, wie beispielsweise den Ersatz einer Terrasse?

Genau diese Fragen möchten wir in diesem Beitrag aufgreifen. Einfach verständlich erklärt und aus der Sicht eines Unternehmens, das regelmässig mit Renovationsprojekten zu tun hat.

Abschaffung Eigenmietwert: Die wichtigsten Konsequenzen im Überblick

Die Abschaffung des Eigenmietwertes bringt einige Veränderungen mit sich, die auf den ersten Blick nicht immer offensichtlich sind.

Zu den wichtigsten Konsequenzen gehören:

  • Wegfall des Eigenmietwertes als steuerbares Einkommen
  • Gleichzeitiger Wegfall zentraler Steuerabzüge
  • Grundlegender Systemwechsel in der Besteuerung von Wohneigentum

Genau diese Kombination macht das Thema für viele Eigentümer aktuell relevant und gleichzeitig nicht ganz verständlich.

Was sich mit der Abschaffung des Eigenmietwertes konkret verändert

Beginnen wir mit dem Grundprinzip: Heute wird der sogenannte Eigenmietwert als Einkommen versteuert. Das bedeutet vereinfacht: Eigentümer versteuern einen fiktiven Betrag dafür, dass sie in den eigenen vier Wänden wohnen.

Mit der Abstimmung vom 28. September 2025 hat die Schweiz entschieden, dieses System abzuschaffen. Künftig entfällt dieses fiktive Einkommen vollständig. Das klingt auf den ersten Blick für viele Eigentümer positiv. Und das ist es in gewissen Fällen auch. Doch wie so oft lohnt sich ein genauerer, differenzierter Blick. Denn nicht jeder Eigentümer dürfte sich gleichermassen über die Änderung freuen.

Eine der wichtigsten Konsequenzen: Wegfall von Steuerabzügen

Eine der zentralen Konsequenzen der Abschaffung des Eigenmietwertes betrifft die heutigen Steuerabzüge. Mit dem neuen System entfallen neben dem Eigenmietwert auch steuerliche Abzugsmöglichkeiten, die für viele Eigentümer in der Vergangenheit relevant waren.

Dazu gehören unter anderem:

  • Unterhaltskosten
  • Renovationen
  • werterhaltende Investitionen
  • Schuldzinsen auf Hypotheken

Diese Kosten können heute – je nach Situation – vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Künftig ist das nicht mehr möglich. Oder um die Konsequenzen konkret zu benennen: Investitionen ins Eigenheim werden steuerlich deutlich weniger begünstigt als heute.

Wer profitiert und wer eher nicht?

Die Auswirkungen sind nicht für alle Eigentümer gleich.

Ein Beispiel:

Wer sein Eigenheim bereits weitgehend amortisiert hat und kaum Unterhaltskosten geltend macht, kann von der Abschaffung profitieren. Die Steuerbelastung sinkt, weil der Eigenmietwert wegfällt.

Anders sieht es bei Eigentümern aus, die regelmässig investieren oder grössere Investitionen planen. Dazu gehören:

  • Renovationen
  • grössere Unterhaltsarbeiten

Für diese Investitionen fällt künftig ein wichtiger steuerlicher Vorteil weg.

Abschaffung Eigenmietwert: Ab wann gelten die Änderungen?

Egal ob man sich über den Entscheid freut oder sich gegen die Vorlage geäussert hat, gibt es einen entscheidenden Punkt, der oft unterschätzt wird:

Die neue Regelung tritt nicht sofort in Kraft. Der Systemwechsel wird per 1. Januar 2029 in Kraft treten. Bis dahin bleibt das heutige System bestehen.

Das bedeutet:

  • Steuerabzüge sind weiterhin möglich
  • Investitionen können noch steuerlich optimiert realisiert werden

Warum die Übergangsphase bis 2029 besonders relevant ist

Diese Übergangszeit bis ins Jahr 2029 ist aus unserer Sicht für Eigentümer sehr interessant. Wir befinden uns in einer Situation, in der die Änderungen bereits beschlossen und bekannt sind, das alte System aber noch gilt.

Das räumt Eigentümern wie Ihnen die Möglichkeit ein, ihre geplanten Investitionen zu überdenken und nochmals bewusst zu entscheiden, ob und wenn ja, der für Sie richtige Zeitpunkt für die Investition da ist. Fest steht: Eigentümer, die ohnehin demnächst eine grössere Investition geplant hätten, werden wohl darauf achten, diese noch möglichst vor dem Systemwechsel auszuführen.

Was das konkret für Ihr Umbauprojekt oder den Terrassenersatz bedeutet

Vielleicht tragen Sie den Gedanken ebenfalls schon länger mit sich herum, dass Sie Ihr Eigenheim umbauen möchten oder Ihre in die Jahre gekommene Holzterrasse ersetzen möchten.

In der Praxis erleben wir oft genau diesen Moment: Man weiss, dass etwas gemacht werden sollte, schiebt die Entscheidung aber noch etwas hinaus. Mit einem Blick auf die aktuellen Veränderungen lohnt sich jedoch eine zusätzliche Überlegung. Denn eine Terrassensanierung gilt heute beispielsweise in vielen Fällen als Unterhaltsmassnahme und kann steuerlich berücksichtigt werden.

In Zukunft fällt dieser Vorteil weg. Oder anders formuliert: Die gleiche Investition kann heute unter Umständen steuerlich optimiert realisiert werden, während sie in einigen Jahren vollständig aus eigener Tasche bezahlt werden muss.

Praxistipp

Branchenexperten erwarten, dass die Nachfrage nach etablierten KMU und Bauunternehmen bis zur Systemumstellung deutlich zunehmen wird. Wer frühzeitig plant, verschafft sich einen klaren Vorteil.

Empfehlenswert ist es, gewünschte Unternehmen möglichst früh zu kontaktieren oder Sanierungsvorhaben wenn möglich in die Neben- oder Zwischensaison zu legen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Investition vom bevorzugten Partner mit der nötigen Sorgfalt und Fachkompetenz umgesetzt wird – ohne Abstriche bei Qualität oder Ausführung.

Denn eines ist klar: Eine gut geplante Sanierung ist eine langfristige Investition in Ihr Zuhause. Es lohnt sich, dafür die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Ein Gedanke zum richtigen Zeitpunkt

Trotz all diesen Änderungen geht es nicht darum, Entscheidungen zu überstürzen. Und es geht auch nicht darum, jede Investition vorzuziehen. Aber es lohnt sich in der aktuellen Situation mehr denn je, den Zeitpunkt bewusst zu wählen. Denn selten gibt es Situationen, in denen politische Veränderungen so direkt Einfluss auf Bau- und Renovationsprojekte, sowie die damit verbundenen Kosten beziehungsweise steuerlichen Optimierungspotenziale haben.

Fazit: Der Eigenmietwert wird abgeschafft. Wer die Konsequenzen kennt, kann besser entscheiden

Die Abschaffung des Eigenmietwertes ist Tatsache. Sie bringt für Eigentümer Vorteile mit sich. Gleichzeitig entstehen neue Konsequenzen, die ebenfalls viele Eigentümer betreffen.

Wer diese Zusammenhänge versteht, kann:

  • den richtigen Zeitpunkt wählen
  • langfristig besser planen
  • für sich die richtige Entscheidung treffen.
  • die gewünschten Handwerker frühzeitig anfragen und Zeit für die Realisierung reservieren

Genau darum geht es aus unserer Sicht.

Beratung anfragen

Wenn Sie sich fragen, ob Ihr Umbauprojekt oder Ihre Terrassensanierung aktuell sinnvoll ist, beraten wir Sie gerne persönlich. Dank unserer Erfahrung aus zahlreichen realisierten Projekten können wir gut einschätzen, welche Lösung zu Ihrer Situation passt – technisch, gestalterisch und auch im Hinblick auf den richtigen Zeitpunkt.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben. Wir begleiten Sie gerne von der ersten Idee bis zum behaglichen Wohnraum, der Ihnen langfristig Freude bereitet. Hier geht es zum Kontakt.

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Terrassen Holzboden Nachteile: Eine ehrliche Einschätzung nach über 20 Jahren Erfahrung https://www.formare.ch/blog/terrassen-holzboden-nachteile https://www.formare.ch/blog/terrassen-holzboden-nachteile#comments Fri, 13 Feb 2026 11:32:46 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/terrassen-holzboden-nachteile Weiterlesen

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Viele Menschen überlegen sich, ob ein Terrassen Holzboden wirklich das Richtige für sie ist. Vielleicht geht es Ihnen ähnlich.

Die natürliche Optik begeistert, das Barfussgefühl überzeugt und die Beispiele in Magazinen oder Online-Galerien sehen oft traumhaft aus. Gleichzeitig tauchen Fragen auf. 

  • Was ist mit Rissen und Splittern
  • Was passiert, wenn die Terrasse jahrelang Regen und Sonne ausgesetzt ist? 
  • Und wie viel Pflege braucht das Holz dann wirklich?

Nach über zwanzig Jahren Erfahrung mit Holzterrassen haben wir gelernt, dass böse Überraschungen vermeidbar sind. Denn wie jedes Produkt hat auch Holz einzelne Nachteile. Wer diese jedoch kennt und weiss, wie sich Holz im Aussenbereich verhält, kann dies bereits bei der Planung berücksichtigen. Mit der richtigen Materialwahl und einer professionellen Unterkonstruktion können die natürlichen Nachteile von Holz nämlich deutlich verringert oder gar komplett eliminiert werden.

Doch alles der Reihe nach. In diesem Artikel sprechen wir über alle Nachteile von Holzterrassen sowie mögliche Lösungsansätze, um diese in Schach zu halten: offen, verständlich und aus der Perspektive eines Unternehmens, das schon mehrere Hundert Holzterrassen geplant sowie gebaut hat und auch gesehen hat, was mit den jeweiligen Terrassen nach fünf, zehn oder fünfzehn Jahren passiert ist.

Holz arbeitet: Quellen, Schwinden und Verwerfungen

Holz ist ein lebendiger Werkstoff. Es nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Wenn es regnet, quillt es leicht. In trockenen Perioden schwindet es. Dieser Prozess findet ständig statt, auch wenn man ihn nicht bewusst wahrnimmt. Die Bewegung selbst ist minimal, aber auf die Dauer setzt dieser Zyklus dem Holz zu.

In der Praxis bedeutet das:

  • Terrassendielen können sich leicht wölben
  • Einzelne Bretter können minimal breiter, schmaler, länger oder kürzer werden, was sich oftmals an den Spaltmassen zwischen einzelnen Dielen erkennen lässt
  • Bretter können ganz spalten oder kurze Risse bekommen.

Diese Eigenheiten deuten nicht auf einen Fehler, sondern die natürliche Eigenschaften von Holz hin. Wichtig zu wissen ist: Wie stark Holz «arbeitet», hängt von mehreren Faktoren ab.

Terrassen Holzboden Nachteile Laerche

Bild: Wie stark Holz quillt oder schwindet, ist mitunter abhängig von der Holzart. Terrassen aus Lärchenholz (siehe Bild) arbeiten erfahrungsgemäss etwas stärker als andere Holzarten.

Holzart

Grundsätzlich ist das Quell- und Schwindverhalten der einzelnen Holzarten sehr unterschiedlich. Lärchen- und Douglasienholz bewegen sich eher stärker. Ipe oder Sipo-Holz verziehen sich hingegen weniger. Modifizierte Holzprodukte wie Accoya gehören zu den formstabilsten Terrassenmaterialien und verziehen sich nahezu gar nicht.

Holzzuschnitt

Doch die Holzart allein ist noch kein Garantieschein dafür, dass die Terrassendielen über die Jahre ihre Form behalten. Das Schwind- und Quellverhalten ist abhängig davon, wie die Jahrringe in den einzelnen Dielen verlaufen. In der Holzbranche wird Holz aus diesem Grund in verschiedenen Varianten eingesägt. Damit ist es möglich, aus einem Baumstamm unterschiedliche Brett-Qualitäten zu sägen. 

Gerne erklären wir Ihnen dies im Detail: Im Sägewerk wird ein Baumstamm z.B. mit einer Gattersäge aufgesägt. Dabei wird der Holzstamm in mehrere Bretter unterteilt. Die Holzqualität der Bretter aus dem äusseren Stammbereich wird tangential genannt. Die Qualität der Bretter im mittleren Bereich wird Halbrift genannt, während die schönsten Bretter, geschnitten aus der Stammmitte, als Rift-Holz bezeichnet werden. 

Die untenstehende Grafik visualisiert das ganze eindrücklich. Mit etwas Mehraufwand und oder einer Blockbandsäge ist es aber auch möglich, aus einem Stamm mehr «schöne» Bretter zu sägen.

Rift Halbrift Erklaerung

Bild: Beim Zerteilen eines Baumstamms in mehrere Bretter entstehen je nach Stammbereich unterschiedliche Brettqualitäten (Tangential, Halbrift oder Rift).

Die vom Stamm geschnittenen Bretter werden später nochmals längs geschnitten und gehobelt. So entstehen die einzelnen Terrassendielen. Während die Jahrringe bei den Terrassendielen in Rift-Qualität nahezu senkrecht verlaufen, verlaufen die Jahrringe bei Halbrift-Dielen ca. 45°. Bei Tangential verlaufen diese noch flacher, ca. um die 30° (siehe Bild).

Dieser sehr unterschiedliche Jahrringverlauf der einzelnen Dielen wirkt sich stark auf die Masshaltigkeit aus. Während Rift-Bretter am formstabilsten sind, neigen Dielen in Tangential-Qualität deutlich stärker zu Verwerfungen.

Zugegeben: Als Laie ist es äusserst anspruchsvoll abzuschätzen, wie der Jahrringverlauf der einzelnen Bretter ist – zumal bei einer Terrasse oftmals auch gemischte Qualitäten verbaut werden. Mischqualitäten deuten aber ebenfalls auf geringere Qualität hin, weil damit einfach die Sortierung ausgelassen wird. 

Als Faustregel gilt: Umso teurer das Holz, um so qualitativer ist es und umso eher ist es aus den besten Stücken des Stammes geschnitten.

Übrigens: Bei nicht modifizierten Massivholzterrassen verbauen wir aufgrund der eben beschriebenen Thematik ausschliesslich Holz in Rift- oder Halbrift-Qualität.

Feuchtigkeit unter den Dielen

Ein weiteres grosses Thema ist die Unterkonstruktion. Dies ist die Konstruktion, auf welcher die sichtbaren Terrassendielen geschraubt werden. Die Problemzonen sind vielfältig: Eine zu geringe Hinterlüftung, Staunässe oder zu wenig Gefälle. Alle diese Themen begünstigen eine zentrale Herausforderung bei Holzterrassen: Feuchtigkeit.

Terrassen Holzboden Nachteile Feuchtigkeit

Bild: Feuchtigkeit durch Regen oder Nebel ist in der Regel kein Problem für Terrassendielen. Viel problematischer ist Staunässe im Bereich der Unterkonstruktion.

Feuchtigkeit durch Regen oder Nebel ist grundsätzlich kein Problem für die Dielen. Sind diese jedoch zu wenig hinterlüftet, gibt es Staunässe unter dem Holzdeck oder kann Wasser nicht abfliessen: Dann wird das Trocknen der Dielen eindeutig erschwert. Dies hat zur Folge, dass die Dielen (zumindest unterhalb der sichtbaren Fläche) fast permanent nass sind oder einer sehr hohen Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Und was passiert, wenn die Dielen auf der Oberfläche trocken und darunter nass sind? Das Resultat liegt auf der Hand: Eine rasche Alterung sowie Verwerfungen werden begünstigt.

Gut zu wissen: Das eben beschriebene Szenario trifft auf nicht optimal konstruierte Terrassen zu. Bei einer durchdachten und qualitativen Unterkonstruktion ist dies nicht der Fall. Doch schauen wir uns als nächstes ein weiteres Thema an, welches verständlicherweise vor einer Holzterrasse abschrecken kann. Das Thema Unterkonstruktion werden wir später noch ausführlicher behandeln.

Holz kann Splitter bilden. Aber nicht immer.

Viele Menschen verbinden Holzterrassen automatisch mit Splittern. Das stimmt jedoch nicht. Die Splitterneigung ist nämlich sehr stark abhängig vom gewählten Holzprodukt.

Holzarten mit höherem Risiko

Die Holzarten Lärche, Douglasie oder Ipé können im Laufe der Zeit Splitter bilden. Das liegt primär am Faseraufbau und an der Art, wie das Holz trocknet und auf Witterung reagiert. Besonders das sehr harte Ipé-Holz ist bekannt dafür, dass sich über die Jahre sehr feine Splitter bilden können, die umso schmerzhafter und zugleich mühsamer zum Entfernen sind.

Terrassen Holzboden Nachteile Vergrauen

Holzterrassen in Ipé haben ein erhöhtes Risiko für die Bildung von ganz feinen Splittern.

Holzarten mit geringem Risiko

Sipo neigt hingegen deutlich weniger zu Splitterbildung. Modifizierte Hölzer wie Accoya sind sogar praktisch splitterfrei. Das ist einer der Gründe, weshalb viele Kunden mit einem vorausschauenden Blick genau zu diesen Produkten greifen.

Gut zu wissen: Splitter entstehen meist erst nach mehreren Jahren. Ein neuer Boden, der keine Splitter aufweist, ist also längst kein Garant für ein langfristig splitterfreies Terrassenerlebnis.

Schauen wir uns in einem nächsten Schritt noch zwei ästhetische Themen an.

Risse und Oberflächenveränderungen bei einem Holzboden

Holz, das der Witterung ausgesetzt ist, wird stark beansprucht. Temperaturwechsel, UV-Strahlung und Feuchtigkeit führen durch das bereits angesprochene, natürliche Schwind- und Quellverhalten von Holz über die Jahre zu kleinen Rissen. Insbesondere im Bereich des Stirnholzes können Anrisse auftreten. Auch kurze Risse entlang der Bretter sind möglich. Sehr lange Risse oder Aufspaltungen kommen hingegen oftmals nur bei Hölzern vor, die nur bedingt für den Einsatz als Holzterrasse geeignet sind.

Darüber hinaus ist wiederum Feuchtigkeit zu einem entscheidenden Anteil dafür verantwortlich, ob sich Risse bilden oder nicht. Holzdielen, welche aufgrund einer durchdachten Unterkonstruktion nach Regenperioden gut abtrocknen können, neigen in der Regel weniger zu Rissen.

Schauen wir uns noch ein weiteres, viel besprochenes Thema an.

Der Terrassenboden vergraut

Sobald ein Terrassenholz UV-Licht und der Witterung ausgesetzt ist, beginnt es zu vergrauen. Dieser Vorgang ist normal. Viele Kunden mögen die dadurch entstehende, natürliche graue Patina sogar. Andere möchten die ursprüngliche Farbe einer Holzterrasse bewahren. Dann gilt es die Oberfläche mit einem entsprechenden Anstrich zu behandeln.

Terrassen Holzboden Nachteile Vergrauung

Bild: Diese Holzterrasse ist unbehandelt und vergraute durch die Witterung gleichmässig. 

Doch nicht immer verläuft die Vergrauung gleichmässig. Insbesondere wenn ein Teil der Terrasse aufgrund von Bäumen oder Gebäuden mehr beschattet ist als andere, kann die Vergrauung unterschiedlich lange dauern. Gleiches gilt für teilüberdachte Terrassenböden. Ist ein Teil der Terrasse überdacht, wird dieser natürlich wesentlich langsamer vergrauen als der bewitterte Rest der Terrasse.

Terrassen Holzboden Nachteile Teilbeschattung

Bild: Bei teilbeschatteten / teilüberdachten Terrassen kann die Verwitterung unterschiedlich verlaufen. 

Mögliche Varianten für den Umgang mit der Vergrauung

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um mit der Vergrauung des Holzes umzugehen:

  • Wer keine Vergrauung und stattdessen einen dauerhaft braunen Terrassen Holzboden wünscht, sollte den Boden regelmässig mit pigmentierten Ölen nachbehandeln.
  • Wer sich einen grauen Terrassenboden wünscht und nicht auf die natürliche Vergrauung warten mag, oder die Gefahr besteht, dass der Boden unregelmässig vergraut, sollte sich vorvergraute Produkte wie das modifizierte Accoya Color Grey ansehen.
  • Wer auf komplette Natürlichkeit setzen will, lässt eine Behandlung oder modifizierte Holzprodukte ganz weg und überlässt den Terrassenboden der Natur. Der Holzboden vergraut dann – je nach Ausgangslage – schneller oder langsamer.

Viele Kunden entscheiden sich heute für eine der beiden letzten Varianten, weil diese langfristig pflegeleichter sind. Das leitet gleich zum nächsten Abschnitt über.

Terrassen Holzboden Nachteile Vergrauung Accoya Color Grey

Bild: Dieser Terrassenboden aus Holz wurde in Accoya Color Grey gefertigt. Der Boden ist komplett grau durchgefärbt. Die Terrasse ist somit vom ersten Tag an gleichmässig grau. 

Pflegeaufwand für Terrassenboden: Realistischer als oft angenommen

Ein Terrassen Holzboden braucht Pflege – aber deutlich weniger, als viele vermuten. Die Art des Aufwands hängt insbesondere davon ab, ob die Terrasse behandelt wird oder natürlich vergrauen darf.

Nachfolgend sind für die verschiedenen Varianten die Pflegeaufwände ersichtlich.

Pflegeaufwand für Terrassen Holzboden ohne Behandlungen oder Accoya Color Gray Terrrasse

  • Nasses Laub oder Schmutz bei Bedarf mit Besen entfernen
  • Schmutz in Fugen mit einem Schraubenzieher lösen und entfernen
  • Idealerweise einmal jährlich mit reichlich Wasser und einer Bürste schonend reinigen
  • Falls notwendig Grünspan auf (schattigen) Flächen entfernen
  • Keine zusätzliche Öl- oder Lasurpflege notwendig

Pflegeaufwand für (braun) behandelten Terrassen Holzboden

  • Schmutz in Fugen mit einem Schraubenzieher lösen und entfernen
  • Idealerweise einmal jährlich mit reichlich Wasser und einer Bürste schonend reinigen
  • Je nach verwendetem Produkt die Behandlung alle ein bis zwei Jahre wiederholen
  • Nasses Laub oder Schmutz bei Bedarf mit Besen entfernen

Vergleicht man Holz mit Stein oder WPC, so zeigt sich, dass auch andere Beläge Pflege benötigen – einfach in anderer Form. Steinflächen werden beispielsweise oft ebenfalls jährlich gereinigt. Dies passiert jedoch in der Regel mit dem Hochdruckreiniger. Aber auch WPC-Terrassendielen gilt es ebenfalls regelmässig von Algen und Schmutz zu befreien.

Die Unterkonstruktion: Ein unterschätzter Risikofaktor

Der letzte Nachteil liegt bei einem unterschätzten Risikofaktor, genauer gesagt bei der Unterkonstruktion, die wir eingangs bereits erwähnt haben. Die Unterkonstruktion ist massgeblich daran beteiligt, ob ein Terrassen Holzboden über eine lange Dauer Freude bereitet oder schon nach wenigen Jahren Probleme verursacht. Vielleicht denken Sie jetzt, dass dies kein richtiger Nachteil ist. Damit haben Sie Recht. Und trotzdem: Für Sie als Eigentümer ist es während der Auftragsvergabe oder auch noch bei der Montage äusserst schwer abzuschätzen, wie qualitativ die gewählte Unterkonstruktion später sein wird. Jeder Terrassenbauer wird Ihnen mitteilen, dass die Unterkonstruktion «qualitativ» und «ausreichend» konstruiert sein wird.

Terrassen Holzboden Nachteile Unterkonstruktion

Bild: Die Entwässerung ist bei Unterkonstruktionen von entscheidender Bedeutung. In vielen Gärten kommt sickerfähiger Splittbeton zum Einsatz, damit Wasser gut ablaufen kann.

Unsere Erfahrung zeigt leider, dass dies in der Praxis jedoch oft nicht der Fall ist. Und zugegeben: Auch wir mussten vor fünfzehn oder zwanzig Jahren teures Lehrgeld bezahlen und lernen, dass nicht jede Unterkonstruktionslösung das taugt, was sie verspricht.

Nachfolgend haben wir einige Fehler zusammengefasst, welche wir in der Praxis hinsichtlich mangelhafter Unterkonstruktionen schon oft angetroffen haben.

Typische Fehler bei Unterkonstruktionen

  • Nicht geeignetes Konstruktionsholz
  • Konstruktion verursacht Staunässe unter den Terrassendielen
  • Zu geringe Abstände zwischen den Dielen, unzureichende Spaltmasse
  • Zu geringe Hinterlüftung der Terrassendielen
  • Zu wenig Gefälle, sodass Wasser nach Niederschlag nicht abfliessen kann
  • Unterkonstruktion mit zu grossen Abständen. Die Dielen hängen wie Kamelbuckel durch.

Das gemeine an allen diesen Fehlern ist folgendes: Sie werden einer Offerte eines Terrassenbauers – abgesehen vom Konstruktionsholz – wohl kaum entnehmen können, was gegen diese gängigen Probleme oder Fehler konstruktiv unternommen wurde

Denn genau hier wird in der Praxis leider oft gespart. Dies passiert vielleicht gar nicht absichtlich und aus Unwissenheit oder mangelnder Erfahrung, aber in jedem Fall kommen diese Fehler Sie als Bauherrschaft später teuer zu stehen.

Das sind die Folgen einer mangelnden Unterkonstruktion

  • Vorzeitige Alterung oder Fäulnis der Terrassendielen
  • Vermehrte Verwerfungen und Rissbildungen
  • Lose oder wackelnde Dielen
  • Allgemeine Feuchtigkeitsschäden, die bis hin zum Ersatz der gesamten Terrasse führen können

Spätestens bei der Unterkonstruktion trennt sich die Qualität einer professionellen Terrasse von einer, die nach wenigen Jahren Probleme entwickelt. Unsere Erfahrung ist die nachfolgende: Ein qualitativ hochwertiger Terrassen Holzboden mit einer hervorragenden Unterkonstruktion ist selten die günstigste Lösung bei der Anschaffung, aber oft die günstigste über die gesamte Lebensdauer.

Sie denken sich jetzt vielleicht, dass dies doch nicht sein kann und die Unterschiede in der Praxis nicht so weit auseinanderklaffen. Dem ist aber leider so.

Nicht selten haben wir Absagen für Aufträge erhalten, weil unser Angebot scheinbar «wesentlich teurer als das Angebot der Konkurrenz» war. Und doch kam dann ein paar Jahre nach dem Einbau das Telefonat dieses Kunden oder Architekten mit der Anfrage für eine Reparatur oder gar den Ersatzbau der Holzterrasse. Und dies nur, weil das scheinbar auf den ersten Blick so günstige Angebot in der Praxis doch nicht ganz hält, was versprochen wurde. Ärgerlich, nicht wahr?

Eine solche Situation wünschen wir keinem Kunden, da sie oft mit erheblichen Mehraufwand und nicht selten auch mit viel Ärger, Frust und Enttäuschung einhergeht. Prüfen Sie deshalb den Punkt der Unterkonstruktion beim Kauf einer Terrasse ganz besonders. Wir haben gute Erfahrungen mit Unterkonstruktionen aus Accoya Holz gemacht, da der Hersteller hier 50 Jahre Garantie gibt, sofern das Holz keinen Erdkontakt hat. 

Und was die Konstruktion angeht: Vielleicht erlaubt Ihnen ja der Terrassenbauer, dass Sie Referenzobjekte, die bereits ein paar Jahre alt sind, vor Ort besichtigen dürfen. Wer als Anbieter kein Problem hat, eine alternde Terrassenanlage als Referenz zu zeigen, verbaut mit grosser Wahrscheinlichkeit gute Qualität.

Terrassen Holzboden Nachteile Erfahrungen

Bild: Durchdacht konstruiert und mit langlebigem Holz ausgestattet macht eine Holzterrasse über Jahrzehnte Freude. 

Fazit: Ein Terrassen Holzboden hat – gleich wie jeder andere Bodenbelag – auch ein paar Nachteile.

Nachfolgend sind die wichtigsten Nachteile nochmals zusammengefasst. Diese sind jedoch stark von der gewählten Holzart und der Konstruktionslösung abhängig.

  • Ein Terrassen Holzboden arbeitet (er quillt und schwindet)
  • Die Dielen eines Holzbodens können Splitter bilden
  • Die Dielen eines Holzbodens können Risse bilden
  • Die Oberfläche kann sich verändern und wird üblicherweise grau
  • Der Boden benötigt etwas Pflegeaufwand
  • Die Unterkonstruktion muss passen – ansonsten drohen Folgeschäden
Die gute Nachricht ist: Für jeden Nachteil gibt es eine passende Lösung, damit ihr Terrassen Holzboden dann eben doch (fast) keine Nachteile mehr hat!

Wir wollen in diesem Artikel ehrlich zu Ihnen sein. Holz hat auch Nachteile. Das gehört zur Wahrheit dazu. Doch die meisten davon sind kein wirkliches Hindernis, wenn man weiss, was man dagegen tun kann.

Die wichtigsten Tipps und Tricks nochmals kurz zusammengefasst.

  1. Wer möchte, dass der Terrassen Holzboden nicht schwindet oder quillt, wählt eine Holzart wie Sipo oder Ipé, die auch nach Jahren (nahezu) formstabil bleibt. Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt ein modifiziertes Holzprodukt wie Accoya. Diese Dielen bleiben über Jahre formstabil, praktisch ohne zu quellen oder zu schwinden.
  2. Wer möchte, dass der Terrassen Holzboden keine Splitter bildet, wählt eine Holzart in Sipo oder das modifizierte Holzprodukt Accoya, welches auch nach Jahren (nahezu) splitterfrei bleibt.
  3. Holz ist ein Naturprodukt und Sie werden keinen Terrassenbauer finden, der Ihnen garantiert, dass eine Echtholzterrasse garantiert keine Risse bildet. Jedoch treten Rissbildungen bei hochwertigen Hölzern wie Sipo oder dem Holzprodukt Accoya nur in sehr begrenztem Masse oder gar nicht auf.
  4. Die Oberfläche von einem Terrassen Holzboden kann sich verändern und wird üblicherweise grau. Wer das nicht möchte, kann die Dielen behandeln oder auch Accoya Color Grey wählen. Dieses vorvergraute Terrassenholz ist von Anfang an gleichmässig grau.
  5. Ein Terrassen Holzboden benötigt etwas Pflegeaufwand. Wer diesen minimieren möchte, wählt ein modifiziertes Holzprodukt wie Accoya Color Grey. Dieses Holz ist von Anfang an grau durchgefärbt und muss nicht behandelt werden.
  6. Die Unterkonstruktion muss durchdacht und langlebig konstruiert sein. Setzen Sie auf einen erfahrenen Terrassenbauer und seien Sie ruhig skeptisch, wenn die Preisunterschiede verschiedener Angebote stark auseinanderdriften.
  7. Besuchen Sie nach Möglichkeit ein Referenzobjekt des Anbieters, welches bereits ein paar Jahre alt ist. 

Wir hoffen, Ihnen mit unseren Informationen zu den Nachteilen und möglichen Lösungen aufgezeigt zu haben, auf was es bei einer Holzterrasse ankommt.

Beratung anfragen

Wenn Sie Fragen zu Ihrem eigenen Terrassenprojekt haben oder Unterstützung bei der Wahl des passenden Materials oder den Nachteilen benötigen, beraten wir Sie gerne persönlich. 

Mit über zwanzig Jahren Erfahrung und Hunderten realisierten Projekten können die Mitarbeitenden unseres Familienunternehmens gut einschätzen, welche Lösung zu Ihren Bedürfnissen langfristig am besten passt.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf und schildern Sie uns Ihr Vorhaben. Wir begleiten Sie von der ersten Idee bis zur fertigen Terrasse. 

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Terrassen Holzboden: Diese Vorteile werden unterschätzt https://www.formare.ch/blog/terrassen-holzboden-vorteile https://www.formare.ch/blog/terrassen-holzboden-vorteile#comments Fri, 23 Jan 2026 08:55:03 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/terrassen-holzboden-vorteile Weiterlesen

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Viele Menschen spüren intuitiv, dass eine Holzterrasse etwas Besonderes ausstrahlt. Vielleicht geht es Ihnen ähnlich. Man betritt eine Terrasse mit einem Holzboden und merkt sofort: Das fühlt sich anders an als Stein, Keramik oder Beton. Doch was genau macht diesen Unterschied aus? Warum entscheiden sich so viele Eigentümer gerade für Holz, obwohl es Alternativen gibt, die teilweise etwas weniger Pflege brauchen?

Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir, dass die Vorteile eines Terrassen Holzbodens oft unterschätzt werden. Einige sind offensichtlich, andere zeigen sich erst, wenn die Terrasse tatsächlich genutzt wird.

Genau darüber möchten wir in diesem Beitrag sprechen. Klar, nachvollziehbar und aus der Sicht eines Unternehmens, das seit über zwanzig Jahren (fast) nichts anderes macht, als Terrassen zu bauen.

Die natürliche Ausstrahlung und warme Atmosphäre eines Terrassen Holzbodens

Wenn Menschen von einer Holzterrasse sprechen, fällt oft als eines der ersten Worte: «Atmosphäre».

Holz schafft eine Stimmung, die kaum ein anderes Material erzeugt. Es wirkt warm, wohnlich, natürlich und fügt sich harmonisch in den Aussenbereich ein. Man könnte auch sagen: Eine Terrasse mit Holzboden fühlt sich automatisch lebendiger und weniger kühl als Stein oder Beton an.

Die Maserung, die leichte Struktur, der warme Ton und das weiche Licht auf einer Holzoberfläche tragen dabei viel zur Raumwirkung bei. Dafür muss man nicht mal auf der Terrasse stehen. Manchmal reicht ein Blick aus dem Wohnraum nach draussen, um zu spüren, wie der Aussenbereich dank dem Terrassenboden aus Holz zu einem Teil der Wohnung wurde und quasi den Wohnraum erweitert.

Terrassen Holzboden Vorteile6

Ein Holzboden auf der Terrasse erweitert den Wohnraum.

Holz wirkt zudem nie steril. Es ist ein Naturprodukt, welches lebt und sich mit der Zeit leicht verändert. Es gibt Kunden, denen gefällt der Terrassenboden von Jahr zu Jahr noch besser, weil er durch den Alterungsprozess mehr und mehr an Charakter gewinnt. Diesen Umstand werden wir später noch ausführlich behandeln.

Angenehmes Barfussgefühl

Ein Vorteil, den man auf Bildern nicht erkennen kann, aber im Alltag ständig spürt: Holz fühlt sich barfuss unglaublich angenehm an. Vor allem im Sommer. Holz wird weniger heiss als Stein und bleibt auch in der prallen Sonne begehbar.

Dieser Aspekt ist besonders wichtig, wenn Kinder barfuss auf der Holzterrasse spielen oder ein Pool im Garten integriert ist. Denn niemand möchte über heisse Platten rennen müssen, nur um ohne Verbrennungen den Pool zu erreichen. 

Terrassen Holzboden Vorteile3

Diese Holzumrandung rund um den Pool bleibt auch im Sommer angenehm begehbar. 

Ein Terrassen Holzboden wirkt zudem weicher, griffiger und angenehmer unter den Füssen. Diesen Vorteil muss man erlebt haben, um ihn wirklich zu verstehen.

Langlebigkeit bei den richtigen Materialien

Vielleicht haben Sie bereits unterschiedliche Aussagen zur Lebensdauer von Holzterrassen gehört. Und ja, es gibt in der Praxis tatsächlich Terrassenböden, die nach rund zehn Jahren ersetzt werden müssen. Dieser Umstand bedeutet jedoch nicht, dass dies für alle Terrassenböden aus Holz gilt.

Die Wahrheit ist: Ein Terrassen Holzboden kann sehr langlebig sein, wenn die richtigen Materialien und eine hochwertige Unterkonstruktion zusammenkommen.

Dazu können wir einige Beispiele aus der Praxis nennen:

  • Ipé Holz
    Sehr hart, sehr langlebig, bis zu 25 Jahre Lebensdauer als Terrassenholz.
  • Sipo Holz
    Wunderschöne Optik, sehr gleichmässiges Vergrauen, ca. 20 Jahre Lebensdauer als Terrassenholz
  • Accoya
    Modifiziertes Holzprodukt, extrem langlebig, masshaltend und zudem auch auf Dauer splitterfrei. Garantie des Herstellers: bis zu 50 Jahre ohne Erdkontakt.

Die oben genannten drei Beispiele zeigen klar: Es geht also nicht nur um die Frage nach «Holz vs. Alternative», sondern auch um die Wahl des richtigen Holzproduktes. Denn wird die richtige Holzart gewählt, kann Holz nicht nur eine warme Atmosphäre verbreiten, sondern ist auch äusserst angenehm zu begehen und richtig langlebig.

Terrassen Holzboden Vorteile4

Bild: Die gezeigte Holzterrasse in Accoya Color Grey ist äusserst langlebig.

Gleichzeitig dürfen wir bei der ganzen Debatte um die Langlebigkeit eines Holzbodens die Unterkonstruktion nicht vergessen. Ein technisch hervorragendes Holz kann versagen, wenn sich darunter beispielsweise Staunässe bildet. Das Gemeine daran: Man sieht diese Fehler nicht am Tag der Fertigstellung einer Terrasse. Man bemerkt den Fehler erst drei, fünf oder zehn Jahre später – wenn der Schaden schon da ist.

Deshalb ist die Lebensdauer immer ein Zusammenspiel aus Holzqualität, Unterkonstruktion / Montage, Standort und Pflege.

Ein Holzboden als nachhaltige Lösung

Holz gilt grundsätzlich als sehr nachhaltiger Rohstoff, weshalb er beim Bauen je länger, je mehr eingesetzt wird. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit? Auf diese Frage gibt es mehrere Antworten oder eben mehrere Perspektiven.

Ein grundlegender Vorteil von Holz ist der Umstand, dass es ein nachwachsender Rohstoff ist. Das heisst: Das Holz wird im Wald geschlagen und daraus entsteht später, beispielsweise eine Holzterrasse. Während die Holzterrasse genutzt wird, wächst das Holz im Wald wieder nach. Idealerweise ist die Nutzungsdauer der Terrasse dabei einiges länger als die Dauer, die zum Nachwachsen des Holzes benötigt wird. Ist dies der Fall, ist der Rohstoff tatsächlich über die Nutzungsdauer komplett «nachgewachsen». Die Natur hat den Rohstoff erneuert. Deshalb ist die Nutzung von Holz aus schnell nachwachsenden Bäumen i.d.R. nachhaltiger, als wenn Holz genutzt wird, welches ganz langsam gewachsen ist.

Terrassen Holzboden Vorteile2

Bild: Holz ist als nachwachsender Rohstoff ein natürliches Material für den Bau einer Holzterrasse.

Ein weiteres Thema hinsichtlich Nachhaltigkeit ist die Distanz zwischen dem Wald, in dem der Baum gewachsen ist und dem späteren Einsatzort. Heimische Hölzer schneiden in dieser Hinsicht besser ab. Werden solche eingesetzt, sind nur kurze Transportwege notwendig, was den ökologischen Fussabdruck bei der Verwendung positiv beeinflusst. Dies sieht bei tropischen Hölzern oder Hölzern, die in weiter Ferne gewachsen sind, anders aus. Dieses Holz muss zuerst mit dem Schiff den weiten Weg nach Europa absolvieren.

Neben der Wachstumsgeschwindigkeit und der Örtlichkeit spielt es natürlich auch eine Rolle, wie der entsprechende Wald, von dem das Holz stammt, bewirtschaftet wird. Dafür wird Holz, welches aus verantwortungsvoller Bewirtschaftung stammt, entsprechend zertifiziert. Verbreitet ist beispielsweise das Zertifikat FSC®. Es steht für «Forest Stewardship Council®». Wer auf FSC®-zertifiziertes Holz setzt, unterstützt somit die verantwortungsvolle Bewirtschaftung von Wäldern. Wie genau die verantwortungsvolle Bewirtschaftung dann im Detail umgesetzt werden soll, darüber streiten sich insbesondere Umweltorganisationen immer wieder.

Der wartungsfreundliche Terrassenboden

Wie bereits erwähnt, kann ein Terrassenboden aus Holz durchaus eine solide und langlebige Option sein. Trotzdem sind Eigentümer nicht davon geschützt, dass mal ein Schaden passiert. Ein Beispiel: Man lässt etwas fallen und es entsteht eine Delle. Oder beim Herumschieben eines schweren Möbelstücks entsteht ein Kratzer auf dem Terrassenboden.

Beim hölzernen Aussenboden gilt das gleiche wie beim Parkett im Innenbereich:

  • Oberflächen lassen sich schleifen und auffrischen
  • Beschädigte Dielen lassen sich einzeln ersetzen

Ob das im Einzelfall erwünscht ist oder eben nicht, ist eine andere Frage. Während sich die einen Menschen an einem historischen, abgenutzten Parkett erfreuen, mögen es andere möglichst makellos.

Terrassen Holzboden Vorteile5

Die gezeigte Holzterrasse des Hotels Astras in Vevey wird in zyklischen Abständen wieder aufgefrischt.

Gut zu wissen: Mit einem Holzboden ist beides möglich. Dieser Umstand leitet uns gleich zum nächsten Vorteil weiter.

Ein Terrassen Holzboden lebt und entwickelt sich

Viele Menschen schätzen an Holz, dass es sich mit der Zeit verändert. Es vergraut, entwickelt Charakter und wirkt irgendwie noch lebendiger. Andere wünschen sich eine gleichmässige, konstante Optik. Auch hier gilt: Beides ist möglich, je nachdem welches Produkt Sie wählen.

Wir können wiederum einige Beispiele aus der Praxis nennen:

  • Sipo verwittert gleichmässig und bildet über die Jahre eine elegante, silbergraue Patina.
  • Accoya Color Grey ist bereits ab Werk vorvergraut und behält ein Leben lang den grauen Farbton. Mit der Verwitterung verändert sich dieser nur noch geringfügig.
  • Accoya Natur vergraut langsam, aber ebenfalls relativ gleichmässig
Terrassen Holzboden Vorteile

Diese Holzterrasse in Ipé ist über die Jahre allmählich grau geworden. 

Wie der entsprechende Holzboden verwittert aussieht, hängt jedoch auch stark mit der Umgebung zusammen. Ist ein Teil der Terrasse überdacht, wird der Holzboden in diesem Bereich wesentlich langsamer altern. In diesem Fall entstehen auf dem Boden natürlicherweise Farbdifferenzen zwischen dem bewitterten und dem unbewitterten Teil. Werden diese als störend empfunden, lohnt es sich, die Dielen zu behandeln oder auf ein vorvergrautes Produkt zu setzen (z.B. Accoya Color Grey).

Fazit: Die Vorteile eines Terrassen Holzbodens überzeugen, wenn das Gesamtsystem stimmt

Nach diesem Artikel dürften Sie erkannt haben, dass ein Terrassen Holzboden viele Vorteile mit sich bringt. Er ist angenehm zu begehen, lebendig, warm, nachhaltig und eben doch langlebiger als viele Menschen denken. Doch diese Eigenschaften entstehen nicht automatisch. Sie entstehen erst, wenn Holzart, Planung, Unterkonstruktion sowie Montage im Einklang stehen und von Top-Qualität geprägt sind.

Genau hier liegen grosse Unterschiede zwischen einer einfachen (kostengünstigen) Lösung und einer professionellen Terrasse, die über viele Jahre Freude bereitet.

Beratung anfragen

Wenn Sie sich fragen, welches Holz am besten zu Ihren Erwartungen passt oder ob Holz generell die richtige Wahl für Ihre Terrasse ist, beraten wir Sie gerne.

Unsere Erfahrung aus hunderten realisierten Projekten in der ganzen Schweiz wird Sie dabei unterstützen, Ihre Situation realistisch einzuschätzen und eine Terrasse zu realisieren, die zu Ihrem Alltag, Ihrer Nutzung und Ihrem Budget passt.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf und schildern Sie Ihr Vorhaben. Wir begleiten Sie mit Freude von der ersten Idee bis zur fertigen Terrasse.

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Viele Menschen tragen den Wunsch nach einem Holzboden auf der Terrasse schon länger mit sich herum. Vielleicht geht es Ihnen ähnlich. Sie haben Bilder gesehen, tolle Beispiele entdeckt oder eine Terrasse bei Freunden erlebt. Gleichzeitig fragen Sie sich, ob ein Terrassen-Holzboden wirklich die richtige Wahl für Ihren Aussenbereich ist. 

Genau diese Mischung aus Begeisterung und Unsicherheit begegnet uns bei der FORMARE immer wieder. Und die Erfahrung zeigt: Wer früh versteht, wie Holz im Aussenbereich funktioniert, trifft später eine deutlich bessere Entscheidung und bleibt damit langfristig zufrieden.

In diesem Leitfaden möchten wir Ihnen deshalb alles mitgeben, was aus unserer Sicht wichtig ist. Ohne Beschönigung und ohne Verkaufsdruck. Dafür mit dem Wissen, aus über zwanzig Jahren Erfahrung im Bau von Holzterrassen.

Was einen Terrassen Holzboden ausmacht

Bevor man über Holzarten oder Kosten spricht, lohnt sich ein Blick auf das Grundprinzip. Ein Terrassen Holzboden besteht aus zwei Komponenten:

• Die sichtbaren Dielen

• Die Unterkonstruktion, die das gesamte System trägt.

Viele Menschen konzentrieren sich vor allem auf die Oberfläche. Verständlich, denn genau diese ist sichtbar. Doch die wirkliche Qualität einer Terrasse hängt eben genauso von der Unterkonstruktion ab. Wir erleben immer wieder Fälle, in denen Terrassen bereits nach wenigen Jahren Probleme zeigen, weil der Unterkonstruktion zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Beispielsweise weil die Unterkonstruktion Staunässe verursacht oder Vorgaben bezüglich dem Verlegegefälle nicht eingehalten wurden.

Terrassen Holzboden 2

Bild: Was man auf den ersten Blick sieht, ist lediglich die Oberfläche der Dielen. Darunter versteckt sich eine Unterkonstruktion. 

Das Gemeine dabei: Man erkennt die Qualität der Unterkonstruktion nicht am fertigen Boden. Sie zeigt sich leider oft erst dann, wenn bereits (verfrüht) Schäden entstanden sind.

Wenn Sie also über einen Terrassen Holzboden nachdenken, ist die Frage nach der richtigen Holzart wichtig. Aber die Frage nach einer fachgerechten Unterkonstruktion ist mindestens genauso entscheidend. Sie bestimmt mit, wie lange der Boden hält und ob er gleichmässig altert.

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, ob ein Terrassen Holzboden wirklich das Richtige ist?

Auf der einen Seite begeistert Holz durch seine natürliche Optik. Auf der anderen Seite gibt es ein paar Tücken, z. B. die erwähnte Unterkonstruktion. Zudem hört man immer wieder von Pflegeaufwand oder Vergrauung. All diese Themen werden wir noch beleuchten. 

Doch schauen wir uns zunächst die Vorteile an, bevor wir zu den Herausforderungen kommen. Denn beides gehört zusammen und ermöglicht letztlich eine realistische Einschätzung.

Die grössten Vorteile

Viele Kunden berichten uns im ersten Gespräch, dass sie sich eine Terrasse wünschen, die warm wirkt, nicht künstlich aussieht und sich im Sommer angenehm anfühlt. Ein Holzboden auf der Terrasse bietet in der Regel genau das, bringt aber noch weitere Vorteile mit sich.

Natürliche Ausstrahlung

Der erste Vorteil liegt auf der Hand. Holz erzeugt eine Atmosphäre, die kaum ein anderes Material nachahmen kann. Eine Terrasse mit einem echten Holzboden wirkt lebendig, warm und einladend. Die Maserung, die Struktur sowie das Gefühl unter den Füssen schaffen eine Qualität, die Alternativprodukte nicht erreichen.

Langlebigkeit bei den richtigen Materialien

Zwar haben wir bereits erwähnt, dass die Lebensdauer von einem Terrassen Holzboden auch von der Unterkonstruktion abhängt. Fakt ist jedoch: Richtig konstruiert und mit der richtigen Holzart sind Holzterrassen sehr langlebig. Langlebiger als viele Leute denken.

Sie fragen sich jetzt sicher, wie lange ein Terrassen Holzboden konkret hält. Die Antwort hängt stark von der Holzart ab. Angenommen, die Unterkonstruktion ist solide gebaut, hält eine Ipé Holzterrasse lange (bis zu 25 Jahren). Auch Sipo zählt zu den dauerhaftesten Hölzern für einen Terrassenboden. Die Lebensdauer beträgt hier bis zu 20 Jahren. Allerdings sind beide Hölzer tropischer Herkunft. Gerade aus ökologischen Gründen verwenden wir diese Hölzer heute deshalb nur noch selten.

Sehr beliebt sind mittlerweile modifizierte Holzprodukte aus nachhaltigem Anbau. Diese verbinden die Vorteile von langlebigem Massivholz wie Sipo mit weiteren positiven Eigenschaften, die «normale» Holzarten nicht bieten. Das sehr beliebte Accoya ist beispielsweise nicht nur extrem dauerhaft, sondern auch masshaltend und splitterfrei. «Extrem dauerhaft» bedeutet im Falle von Accoya eine Garantie von 50 Jahren Haltbarkeit für verbautes Holz ohne Erdkontakt.

Angenehmes Barfussgefühl

Ein weiterer Vorteil von einem Terrassenboden aus Holz kommt insbesondere im Sommer zum Tragen. Holz wird in der Sonne weniger heiss als beispielsweise Stein oder Beton. Viele Kunden schätzen es, dass sich ein Terrassen Holzboden barfuss richtig angenehm anfühlt. Dieser Vorteil ist umso wichtiger, falls Sie ein Schwimmbad auf Ihrer Terrasse integrieren möchten. Denn wer verbrennt sich beim Ein- oder Ausstieg schon gerne die Füsse?

Terrassen Holzboden 8

Bild: Dieser Terrassen Holzboden lässt sich auch bei heissen Temperaturen barfuss begehen. 

Nachhaltige Lösung bei richtiger Herkunft

Das Thema Nachhaltigkeit haben wir bereits etwas beleuchtet. Ein Terrassenboden aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz kann eine sehr nachhaltige Wahl sein, wenn es aus verantwortungsvollen Quellen stammt oder als modifiziertes Holzprodukt aus schnell nachwachsenden Hölzern hergestellt wird.

Wartungsfreundlich

Ein Terrassen Holzboden lässt sich zudem relativ einfach warten. Der Boden kann bei Beschädigungen geschliffen werden, einzelne Dielen können notfalls auch ausgetauscht werden. Und Oberflächen lassen sich auffrischen. Diese Flexibilität unterscheidet Holz von vielen anderen Materialien.

Bisheriges Fazit: Holz überzeugt, aber nicht bedingungslos

Viele Vorteile von Holz überzeugen sofort. Doch wer sich nur auf die schönen Aspekte konzentriert, hat später oft falsche Erwartungen.

Damit Sie lange Freude an Ihrem Terrassen Holzboden haben, ist es wichtig, auch die Herausforderungen zu kennen. Einige davon haben wir bereits thematisiert. Nachfolgend wollen wir im Detail auf weitere Aspekte eingehen.

Die wichtigsten Terrassen Holzboden Nachteile und typische Probleme

Ein Terrassen Holzboden ist einerseits ein Naturprodukt und andererseits kein pflegefreies Produkt. Das möchten wir offen ansprechen. Viele Enttäuschungen entstehen dadurch, dass Kunden diese Punkte erst im Nachhinein realisieren oder darauf aufmerksam werden.

Schwinden, Quellen, Verwerfungen und Splittergefahr (stark abhängig vom Holz)

Holz ist ein Naturprodukt und reagiert auf Feuchtigkeit. Konkret nimmt Holz bei Regen, Schnee oder Nebel die Feuchtigkeit der Umgebung zu einem gewissen Teil auf. Dabei quillt es. Folgt eine trockene Wetterperiode, trocknet das Holz ab und schwindet wieder.

Obschon ein einzelner Zyklus von Schwinden und Quellen von blossem Auge nicht erkennbar ist, kann dieser Prozess auf Dauer dem Holz zusetzen. Dabei kann es zu Verwerfungen oder Verformungsschäden kommen. In der Praxis kann das konkret bedeuten, dass Dielen plötzlich Risse aufweisen, Splitter bilden oder sich verziehen, bzw. leicht krumm werden. Das ist kein Fehler des Holzes, sondern eine materialtypische Eigenschaft.

Gut zu wissen: Wie viel Holz schwindet oder quillt, ist je nach Holzart verschieden

Erfahrene Terrassenbauer werden Ihnen deshalb ein Holz empfehlen, welches nicht nur langlebig ist, sondern auch nur geringe Schwundmasse aufweist. 

Zudem hängt das Schwundverhalten auch mit dem Holzzuschnitt zusammen. Je nachdem wie die Jahrringe des Baumes innerhalb der geschnittenen Bretter verlaufen, wird das Schwinden und Quellen begünstigt oder eben eingedämmt. Da das Schwinden und Quellen direkt mit der Feuchtigkeit des Holzes zusammenhängt, gibt es zudem auch einen direkten Zusammenhang mit der Unterkonstruktion. Ein geeignetes Konstruktionsmaterial, optimale Spaltmasse, ausreichendes Gefälle, ausbleibende Staunässe sowie eine gute Hinterlüftung schaffen die beste Voraussetzung, um unnötige Feuchtigkeit und somit das Quellen und Schwinden bestmöglich einzudämmen.

Pflegebedarf

Holz braucht regelmässig etwas Pflege. Vor allem, wenn die Oberfläche des Terrassenbodens behandelt ist und ihre ursprüngliche Farbe behalten soll.

Wer ein natürliches Vergrauen mag, hat es leichter. Doch selbst dann braucht der Boden eine gelegentliche Reinigung, um beispielsweise den Grünbelag auf besonders schattigen Bereichen der Holzterrasse zu beseitigen.

Gut zu wissen: Wer jetzt denkt, andere Balkon Bodenbeläge seien komplett wartungsfrei, der irrt. Viele Eigentümer pflegen beispielsweise auch ihre Sandsteinplatten oder WPC-Dielen zyklisch. Dazu kommt, dass der Pflegeaufwand je nach Holzprodukt ebenfalls variiert. 

Terrassen Holzboden 7

Bild: Wer möchte, dass die Oberfläche der Terrasse so dunkelbraun bleibt, darf diese regelmässig behandeln. 

Vergrauung

UV-Licht und die Witterung generell verändern die Farbe von Holz. Diese Vergrauung ist ein natürlicher Prozess. Für Eigentümer ist wichtig zu wissen, wie die gewählte Holzart altert. Zudem gilt es zu beachten, dass der Alterungsprozess gerade bei teilüberdachten oder teilbeschatteten Holzterrassen unregelmässig verläuft.

Wer eine unregelmässige Vergrauung verhindern möchte, sollte das Holz behandeln oder auf ein vorvergrautes Holzprodukt setzen. Das innovative Accoya Color Grey kommt beispielsweise direkt ab Werk in grauer Farbe. Diesen Farbton behält das Holz über seine Lebensdauer hinweg bei – ganz ohne nachbehandeln. Kein Wunder ist das Produkt in der Schweiz äusserst beliebt.

Nachhaltige Verantwortung

Tropenhölzer wie beispielsweise Sipo oder Ipé bieten hervorragende technische Eigenschaften, sind aber wie bereits erwähnt, ökologisch umstritten, da ihre Verwendung nicht selten mit Entwaldung und Schädigung tropischer Ökosysteme im Zusammenhang steht. Aus diesem Grund arbeiten wir heute nur noch in Ausnahmefällen und auf expliziten Kundenwunsch damit. Stattdessen bevorzugen wir nachhaltige und noch langlebigere Alternativen wie beispielsweise Accoya.

Fazit: Wer die Nachteile kennt, kann bessere Entscheidungen treffen

Nachdem wir die Nachteile und Herausforderungen von Terrassenböden angesprochen haben, ist es sinnvoll, über Kosten und Alternativen zu sprechen. Viele Kunden finden erst durch diese Abwägung heraus, welche Lösung wirklich zu ihnen passt.

Terrassen Holzboden Kosten

Die Kosten eines Terrassen Holzbodens hängen stark davon ab, welche Holzart Sie wählen, wie komplex die Fläche und wie aufwendig die Unterkonstruktion ist. Zudem spielt auch die Zugänglichkeit des Projekts eine Rolle. Soll ein Holzboden auf der Dachterrasse entstehen, ist nicht selten ein Kran für die Montage notwendig.

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Kosten für die unterschiedlichen Holzarten stark variieren. Eher kostengünstig sind Terrassenhölzer wie heimische Lärche oder Douglasie. Diese weisen jedoch im Verhältnis zu teureren Hölzern oftmals eine geringere Lebensdauer auf und neigen stärker zu Verwerfungen oder zur Splitterbildung.

Etwas teurer als Lärchenholz oder Douglasie sind Edelhölzer wie beispielsweise die bereits angesprochenen Sipo oder Ipé. Auch das bereits einmal erwähnte Accoya Holz ist teurer als beispielsweise Lärche. Dafür überzeugen diese Hölzer mit einer wesentlich längeren Lebensdauer und im Falle von Accoya auch von einem exzellenten Schwindverhalten, weshalb auch auf Dauer kaum Risse oder Splitter entstehen.

Terrassen Holzboden 5

Bild: Dieser Terrassenboden aus Accoya wird auch nach Jahrzehnten seine Form beibehalten. 

Die zahlreichen positiven Eigenschaften, welche ein Premium Holzboden aufweisen, relativieren den Preis stark. In der Praxis melden uns Kunden zurück, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis unserer Accoya Holzterrassen beispielsweise sehr gut sei. Und dies, obschon die Terrassenböden eben auf den ersten Blick teurer sind, als andere Produkte. 

Welches System und welcher Terrassenbelag letztlich am besten zu den eigenen Bedürfnissen passen, darf jeder Kunde natürlich selbst entscheiden. Unsere Erfahrung nach 20-jähriger Tätigkeit im Umfeld von Holzterrassen zeigt aber klar: 

«You get what you pay for!»

Terrassen Holzboden Vergleiche

Vielleicht überlegen Sie sich, ob ein klassischer Holzboden aus Lärche, Douglasie oder Sipo auf Ihrer Terrasse wirklich die beste Wahl ist oder ob Alternativen wie modifizierte Holzprodukte, WPC, Mineralfasern oder Stein eben doch passender sind. Ein Vergleich der verschiedenen Alternativen kann hier Klarheit schaffen.

Holz im Vergleich zu modifizierten Holzprodukten (Accoya)

Zu den modifizierten Holzprodukten gehört beispielsweise das bereits mehrfach angesprochene Accoya. Für die Herstellung wird Kiefernholz verwendet, welches mit Hilfe von Essigsäureanhydrid behandelt wird. Dadurch wird das Holz äusserst langlebig und formstabil, was dazu führt, dass es auch auf Dauer (nahezu) keine Splitter mehr bildet. Trotzdem fühlt es sich natürlich an und bleibt wärmedämmend.

Holz im Vergleich zu WPC

WPC ist eine Abkürzung von Wood-Plastic-Composite, also ein Holz-Plastik-Verbundstoff. Dieser ist zweifellos etwas pflegeleichter als Holz. Zudem behalten die WPC-Dielen in der Regel ihre Farbe. Die Qualität und somit auch die Langlebigkeit von WPC muss nicht zwingend besser sein als bei Holz. Sie hängt stark vom Produkt und dem entsprechenden Hersteller ab. Deshalb ist es schwer, hier eine pauschale Aussage zu machen. Ein Holzboden auf der Terrasse wirkt dafür deutlich echter und natürlicher.

Holz im Vergleich zu Mineralfasern

Millboard ist ein holzfreier Terrassenbelag mit einem Mineralfaser-Kern und einer Polyurethan-Bindung. Der Boden ist äusserst langlebig und robust. Er sieht zudem täuschend echt wie Holz aus. Deshalb ist Millboard für uns die beste Alternative zu einem Terrassenboden aus echtem Holz oder modifiziertem Holz wie Accoya.

Holz im Vergleich zu Stein

Stein ist sehr robust, wird jedoch schnell heiss und kann bei Nässe oder Eis rutschig werden. Zudem wirkt die Optik eher kühl. Holz bleibt angenehm und warm, nicht nur hinsichtlich der Temperatur, sondern auch optisch.

Accoya Color Grey Terrasse

Bild: Eine Terrasse schafft einfach ein natürliches, wärmeres Ambiente. Selbst in der Dämmerung oder bei Nacht. 

Schauen wir uns kurz vor Schluss noch an, welches nun die besten Hölzer für einen Terrassen Holzboden sind.

Bester Terrassen Holzboden (Best of-Liste)

Nachfolgend sind einige Hölzer oder Produkte, die sich aus unserer Erfahrung auf den Terrassen der Schweiz besonders bewährt haben. Um den Umfang dieses Artikels nicht zu sprengen, gehen wir hier nicht mehr im Detail auf die einzelnen Holzarten ein. Detaillierte Infos gibt sind aber in unserem Blog zu finden.

Besonders langlebige Terrassenhölzer

Accoya

Ipé

Sipo

Millboard

Kostengünstige Terrassenhölzer 

Lärche

Douglasie

Terrassenholz ohne Splitter oder fast keinen Splitter

Accoya

Sipo

Millboard

Besonders pflegefreundliches Terrassenholz (und deshalb aktuell sehr beliebt)

Accoya Color Grey

Millboard

Fazit nach 20 Jahren Erfahrung mit Holzböden auf Terrassen

Nachdem wir uns 20 Jahre mit Terrassen Holzböden auseinandergesetzt haben und über 300 Projekte realisiert haben, können wir Ihnen mit gutem Gewissen sagen:

Ein Terrassenboden aus echtem Holz ist eine hervorragende Wahl, wenn Sie die natürliche Ausstrahlung von Holz schätzen und bereit sind, dessen natürlichen Eigenschaften zu respektieren.

Entscheidend sind zudem nicht nur die sichtbaren Dielen, sondern vor allem die Kombination aus der richtigen Holzart, einer professionell ausgeführten Unterkonstruktion und einer regelmässigen, je nach Produkt jedoch sehr überschaubaren Pflege. Anspruchsvolle Kunden wählen erfahrungsgemäss genau deshalb oftmals Accoya und stellen somit sicher, dass Langlebigkeit und ein splitterfreies Terrassenerlebnis quasi garantiert sind.

Holzrost Balkon Millboard

Bild: Sieht aus wie echt, ist jedoch kein echtes Holz. Ein Millboard Terrassenboden. 

Alternativ setzen Eigentümer gerne auch auf die Holzalternative Millboard.

Beratung anfragen

Wenn Sie Fragen zu Ihrem eigenen Terrassenprojekt haben oder Unterstützung bei der Auswahl des passenden Holzes wünschen, beraten wir Sie gerne persönlich.

Dank den Hunderten von umgesetzten Projekten können wir mit Sicherheit auch Ihnen helfen, eine Lösung zu finden, die zu Ihren ästhetischen Vorstellungen, Ihrem Budget und den baulichen Gegebenheiten passend ist.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf und schildern Sie Ihr Vorhaben. Wir begleiten Sie mit Freude von der ersten Idee bis zur fertigen Terrasse, die Ihnen mit Sicherheit für lange Zeit Freude bereiten wird. Hier gehts zum Kontakt. 

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Vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor: Im Sommer wird der Balkon schnell zum zweiten Wohnzimmer. Man geniesst den Kaffee am Morgen draussen, sitzt am Abend mit Freunden zusammen und plötzlich fällt auf, dass der Boden schon ziemlich abgenutzt aussieht. 

Regen, Frost und Sonne setzen dem Material nämlich Jahr für Jahr zu.

Die gute Nachricht: Es gibt heute eine grosse Auswahl an Balkon Bodenbelägen, die nicht nur schön aussehen, sondern auch wetterfest und pflegeleicht sind. Ob Holzdielen, moderne Verbundstoffe, oder hochwertige Fliesen – für fast jedes Bedürfnis gibt es eine passende Lösung.

In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, worauf Sie bei der Wahl eines Balkonbodens achten sollten, was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind und welche Materialien sich bei unseren Kunden bewährt haben. 

Wir sind überzeugt: Mit dem Wissen aus diesem Artikel können auch Sie eine bessere Entscheidung treffen, welches Material für Sie das richtige ist und Ihnen langfristig Freude macht.


Worauf es bei einem Balkon Bodenbelag wirklich ankommt

Ein Bodenbelag ist mehr als nur die Fläche unter Ihren Füssen. Er bestimmt massgeblich die Wirkung des ganzen Balkons und er muss zudem einiges aushalten. Wer langfristig Freude daran haben möchte, sollte folgende Punkte im Blick behalten:

Schöne Optik

Der Boden prägt die Atmosphäre des Balkons. Ob mediterrane Fliesen oder edles Holz: Die Optik entscheidet oft als Erstes. 

Als Vergleich: Die optische Wirkung eines Balkons hängt stark vom Bodenbelag ab

Bodenbelag Balkon Platten

Bodenbelag mit hellen Fliesen mit Mustern: Der Balkon wirkt mediterran. Visualisierung: DALL-E

Bodenbelag Balkon HolzBodenbelag mit echtem Holz: Der Balkon wirkt warm und hochwertig. Visualisierung: DALL-E

Doch Schönheit allein reicht nicht aus. Die Optik sollte genauso mit den praktischen Anforderungen zusammenpassen. Nachfolgend haben wir weitere, wichtige Aspekte für Sie gesammelt.

Witterungsbeständigkeit

In der Schweiz sind Balkone Wind und Wetter schutzlos ausgeliefert. Hitze, Frost, Regen und UV-Strahlen setzen jedem Material zu. Die zentrale Frage ist: Wie gut behält ein Belag auch noch nach einigen Jahren seine Form und Farbe?

Pflegeaufwand

Manche Bodenbeläge für Balkone sehen zwar hübsch aus, verlangen aber regelmässige Pflege. Andere Materialien sind fast wartungsfrei. Überlegen Sie bereits vor dem Kauf, wie viel Zeit und Aufwand Sie dafür investieren möchten. Dieser Entscheid kann die Wahl des Bodenbelags entscheidend beeinflussen.

Dämmung von Wärme und Kälte

Möchten Sie den Balkon barfuss nutzen können? Ein paar Schritte barfuss zu gehen ist nur dann angenehm, wenn der Boden nicht zu heiss oder zu kalt wird. Einige Materialien speichern Wärme, andere bleiben auch an Sommertagen angenehm.

Rutschfestigkeit und Sicherheit

Ein nasser Balkonboden kann schnell gefährlich werden. Je nach gewähltem Material lohnt es sich, auf rutschfeste Produktvarianten zu achten.

Preis-Leistungs-Aspekt

Bodenbeläge gibt es in allen Preisklassen, von günstig bis Premium. Der Preis allein sagt aber herzlich wenig aus. Viel wichtiger ist das Verhältnis von Kosten, Optik, Qualität und Lebensdauer. Denn was nützt schon ein günstiger Bodenbelag, wenn er nach wenigen Saisons ersetzt werden muss. 

Schalldämmung und Schwingungsdämpfung

Besonders in Mehrfamilienhäusern ist es angenehm, wenn Schritte oder das Schleifen von Gartenstühlen nicht direkt zu den Nachbarn durchdringen. Je nach Situation vor Ort lohnt es sich, einen Belag oder eine Unterkonstruktion zu wählen, die Schall und Vibrationen zusätzlich dämpft. 

Rückbaubarkeit

Wenn Sie Mieterin oder Mieter sind, spielt die Rückbaubarkeit eine grosse Rolle. Klickfliesen oder Outdoor-Teppiche lassen sich bei einem Umzug einfach entfernen und dies ohne Spuren zu hinterlassen.

Bodenbelag Balkon Outdoorteppich

Bild: Outdoor-Teppiche können einen Bodenbelag aufwerten und hinterlassen bei einem allfälligen Wegzu (fast) keine Spuren. Visualisierung: DALL-E

Schauen wir uns in einem nächsten Schritt die verschiedenen Bodenbeläge etwas genauer an. 


Balkon Bodenbeläge im Vergleich: Materialien und ihre Eigenschaften

Holzdielen: Klassisch und wohnlich

Holzdielen schaffen eine warme, natürliche Atmosphäre. Sie fühlen sich angenehm an und verleihen dem Balkon eine edle Note. Allerdings brauchen sie etwas Pflege, damit sie auch nach Jahren schön bleiben.

Vorteile

  • Natürliche Optik, wohnlich
  • Angenehm barfuss begehbar
  • Viele verschiedene Holzarten verfügbar

Nachteile

  • Regelmässige Pflege notwendig
  • Nicht alle Hölzer sind gleich wetterbeständig
  • Je nach Holzart droht die Gefahr von Rissen, Verziehen oder Splittern 


Modifiziertes Echtholz (z. B. Accoya): Langlebiger als Naturholz

Modifiziertes Holz wird so verarbeitet, dass es deutlich widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit wird. Damit lassen sich viele Nachteile von klassischem Holz reduzieren oder gar komplett eliminieren.

Vorteile

  • Natürliche Optik, wohnlich 
  • Angenehm barfuss begehbar
  • Sehr hohe Formstabilität
  • Keine Splitter, (fast) keine Risse
  • Äusserst langlebig und wetterfest
  • Je nach Produkt sehr pflegeleicht

Nachteile

  • Teurer als nicht modifiziertes Holz
  • Eingeschränkte Auswahl an Produkten
Accoya Grey Holzrost Balkon

Bild: Dieser Balkon wurde mit Accoya Color Grey belegt. Das Holz ist grau durchgefärbt und hat somit eine gleichmässig graue Farbe - vom ersten Tag an, über alle Gartensaisons hinweg. Bild: FORMARE

WPC: Pflegeleicht und wetterfest

WPC (Wood Plastic Composite) ist ein Gemisch aus Holzfasern und Kunststoff. Es vereint die Holzoptik mit den Vorteilen von Kunststoffen und gilt als eine weitere Alternative zu klassischen Holzdielen.

Vorteile

  • Pflegeleicht
  • Wetterfest und widerstandsfähig 
  • Keine Splitter

Nachteile

  • Kann sich in der Sonne stark aufheizen
  • Optik weniger natürlich als Holz 
  • Grosse Qualitätsunterschiede am Markt


Mineralfaserverbundstoff-Diele RMC (z. B. Millboard): Die Premiumlösung

Mineralfaserverbundstoff ist ein Hightech-Material, das noch langlebiger und robuster ist als WPC. Beläge wie Millboard gehören zum Premium-Segment und überzeugen durch besonders edle Oberflächen.

Vorteile

  • Sehr hochwertige, natürliche Optik
  • Nahezu wartungsfrei
  • Extrem langlebig und robust
  • Keine Splitter

Nachteile

  • Höhere Anschaffungskosten
  • Eingeschränkte Auswahl an Produkten
Bodenbelag Balkon Millboard

Bild: Dieser Balkon wurde mit einem Millboard Bodenbelag ausgestattet. Er sieht täuschend echt wie Holz aus, benötigt jedoch (fast) keine Pflege


Klickfliesen: Schnell verlegt, ideal für Mieter

Klickfliesen sind ein flexibles System, das ohne grossen Aufwand verlegt werden kann. Sie sind in verschiedenen Materialien erhältlich und lassen sich bei einem Umzug einfach wieder entfernen.

Vorteile

  • Einfach und schnell zu verlegen
  • Rückbaubar, ideal für Mietwohnungen
  • Erhältlich in Holz- oder Steinoptik

Nachteile

  • Optisch weniger hochwertig als massive Dielen oder Fliesen
  • Nicht sehr langlebig 
  • Kann bei unebenem Untergrund instabil wirken


Fliesen / Feinsteinzeug: Robust und elegant

Fliesen / Feinsteinzeug sind die klassische Lösung für den Balkon. Die Produkte sind in der Regel sehr widerstandsfähig, was sie zu einer guten Wahl für Eigentümer macht.

Vorteile

  • Sehr langlebig und robust
  • Grosse Designvielfalt
  • Pflegeleicht und leicht zu reinigen

Nachteile

  • Wirken kühl und hart
  • Können bei Nässe rutschig sein
  • Aufwändige Verlegung


Betonplatten: Praktisch und preiswert

Betonplatten sind eine einfache und günstige Lösung. Sie sind stabil und wetterfest, wirken aber eher funktional als wohnlich.

Vorteile

  • Sehr robust und langlebig
  • Preiswert

Nachteile

  • Schwere Optik, wenig wohnlich
  • Können moosig oder fleckig werden
  • Aufwendige Verlegung
Bodenbelag Balkon Betonplatten

Bild: Betonplatten sind verhältnismässig kostengünstig, wirken dafür aber weniger hochwertig als andere Bodenbeläge. 


Kunstrasen: Wohnlich und weich

Kunstrasen verleiht dem Balkon eine grüne Note. Moderne Varianten wirken überraschend natürlich und sind pflegeleicht.

Vorteile

  • Grüne, wohnliche Optik
  • Wartungsarm
  • Je nach Produkt einfach zu verlegen

Nachteile

  • Nicht so langlebig wie harte Beläge
  • Kann bei Hitze unangenehm riechen
  • Entwässerung muss gut gelöst sein


Outdoor-Teppiche: Flexibel und dekorativ

Outdoor-Teppiche sind die einfachste Möglichkeit, einen Bodenbelag auf dem Balkon schnell zu verschönern. Sie eignen sich besonders gut als Ergänzung zu anderen Belägen.

Vorteile

  • Schnell platziert und flexibel einsetzbar
  • Viele Farben und Muster erhältlich
  • Angenehm und wohnlich

Nachteile

  • Nicht dauerhaft wetterfest
  • Muss nach Niederschlägen getrocknet werden
  • Kurze Lebensdauer


Für wen eignet sich welcher Bodenbelag Balkon?

Nicht jeder Balkon und nicht jede Wohnsituation stellt die gleichen Anforderungen. Wer eine dauerhafte Lösung sucht, hat andere Prioritäten als jemand, der flexibel bleiben möchte.

Für Eigentümer

Wenn Sie Eigentümerin oder Eigentümer sind, lohnt es sich, in eine langlebige Lösung zu investieren. 

Wer eine besonders qualitative und hochwertige Lösung wünscht, für den sind nachfolgende Produkte bestens geeignet:

  • Modifiziertes Echtholz (z.B. Accoya)
  • Mineralfaserverbundstoffe (z.B. Millboard)
  • Fliesen / Feinsteinzeug
Bodenbelag Balkon

Bild: Aus unserer Sicht ist Accoya Color Grey ein idealer Bodenbelag für den Balkon. Natürlich können Eigentümer auch Holz und Stein kombinieren - so wie bei dieser Terrasse ersichtlich. 

Wer bereit ist, einige Kompromisse einzugehen, der kann sich für eine günstigere Variante entscheiden:


Für Mieter

Wenn Sie zur Miete wohnen, ist Rückbaubarkeit entscheidend. Empfehlenswerte Optionen sind:

  • Klickfliesen
  • Kunstrasen
  • Outdoor-Teppiche


So machen Sie Ihren Balkon Bodenbelag wetterfest

Selbst der beste Balkon Bodenbelag hält nicht lange, wenn er nicht richtig verlegt und gepflegt wird. Mit ein paar Massnahmen können Sie die Lebensdauer deutlich verlängern.

Unterkonstruktion richtig umsetzen

Die Unterkonstruktion sollte äusserst langlebig konstruiert sein. Zudem ist es zwingend, dass Regenwasser optimal abfliessen kann. 

Richtige Pflege

Die Pflegeempfehlungen variieren je nach Produkt. Es lohnt sich, die individuellen Pflegehinweise der Hersteller oder Terrassenbauer strikte einzuhalten, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. 


Was bestimmt die Kosten für einen Balkon Bodenbelag?

Die Kosten hängen von vielen Faktoren ab, nicht nur vom reinen Anschaffungspreis. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Einflussfaktoren zusammengefasst.

Einflussfaktoren:

  • Materialwahl
  • Qualität innerhalb des Materials
  • Marke und Hersteller
  • Dimensionen und Formate
  • Oberflächenbehandlung
  • Verlegesystem
  • Verlegeaufwand
  • Zubehör und Unterbau
  • Pflege und Unterhalt
  • Lebensdauer

Fazit zu den Kosten

Wer nur auf den Anschaffungspreis schaut, übersieht oft die Folgekosten. Entscheidend ist das Verhältnis von Preis, Pflegeaufwand und Langlebigkeit. Ein auf den ersten Blick teurer Terrassenboden kann über die ganze Lebensdauer oftmals günstiger sein als ein vermeintliches Schnäppchen. 

Wir haben dies in der Praxis bereits unzählige Male erlebt: Im Jahr der Erstanschaffung waren wir als Anbieter vermeintlich zu "teuer". Jahre später erhalten wir ein Telefonat mit der Bitte für eine Beratung, da die damals gekaufte Lösung sich nicht bewährt hat und viel früher als geplant ersetzt werden muss. Dies muss zwar nicht die Regel sein, zeigt aber, dass an der Regel "You get what you pay for" schon etwas Wahres dran ist. 


Fazit 

Ein Bodenbelag ist weit mehr als eine praktische Fläche – er prägt den gesamten Charakter des Balkons.

Die Auswahl an Bodenbelägen für Balkone ist gross: Von klassischem Holz über WPC bis hin zu Premiumlösungen wie Millboard oder Accoya. Auch flexible Varianten wie Klickfliesen, Kunstrasen oder Outdoor-Teppiche haben ihren Reiz, besonders für Mieterinnen und Mieter.

Während es sich für Eigentümer lohnt, in langlebige Materialien zu investieren, sind flexible, rückbaubare Beläge für Mieter idealer.

Letztlich hängt die Entscheidung des Bodenbelags von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab: Soll der Balkon Bodenbelag vor allem schön aussehen, pflegeleicht sein, jahrzehntelang halten oder eben doch all diese Faktoren vereinen?

Wenn Sie Ihren Balkon neu gestalten, nehmen Sie sich Zeit für diese Überlegungen und informieren Sie sich umfassend. Natürlich hoffen wir, dass dieser Artikel Ihnen weitergeholfen hat, eine gute Entscheidung zu treffen. Falls Sie das Gefühl haben, eine persönliche Beratung könnte Ihnen weiterhelfen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Etwas wichtiges zum Schluss

Wir haben Ihnen in diesem Artikel alle Möglichkeiten an Bodenbelägen aufgezeigt, weil es uns ein Anliegen ist, dass Sie für Ihren Kauf die richtige Entscheidung treffen können. Aufgrund unserer jahrelanger Erfahrung in echten Kundenprojekten und unserer Ausrichtung als Schreinerei bieten wir aktuell jedoch aktuell ausschliesslich folgende Bodenbeläge an:

Falls diese drei Produkte für Sie in Frage kommen, können wir Ihnen gerne weiterhelfen. Ansonsten empfehlen wir Ihnen gerne einen geeigneten Partner, der Sie beispielsweise bei der Verlegung von Feinsteinzeug oder ähnlichem unterstützten könnte. 

Kontaktieren Sie uns jetzt unverbindlich

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Accoya Grey Projekte, die begeistern (Erfahrungen) https://www.formare.ch/blog/accoya-grey-erfahrungen https://www.formare.ch/blog/accoya-grey-erfahrungen#comments Mon, 19 May 2025 10:44:00 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/accoya-grey-erfahrungen Weiterlesen

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Accoya Grey wird in der Schweiz immer beliebter. Kein Wunder, scheint doch die lange Vorteilsliste dieses Holzprodukts verlockend: Lange Lebensdauer, wenig Pflegeaufwand, (nahezu) keine Splitter, 100% natürlich und gar keine künstlichen Inhaltsstoffe. 

Manche Bauherrschaft fragt sich, ob man da überhaupt noch zögern sollte, wenn der Wunsch nach einer Echtholzterrasse in grauer Farbe da ist. 

Oder gibt es eben doch einen Hacken?

Zugegeben: Als Schreinerei und Familienbetrieb ging es uns anfangs auch so. Auch wir haben uns gefragt, ob Accoya Grey wirklich hält, was es verspricht. Klar, wir waren zum Zeitpunkt der Markteinführung bereits begeistert von den zahlreichen Vorteilen, welche das "normale" Accoya Holz bietet. 

Nichts desto Trotz war es ein Novum in der Branche, dass ein accetyliertes Holzprodukt plötzlich durchgefärbt erhältlich war. Die Hoffnung unserer Kunden war gross, denn bisher gab es eine graue Holzterrasse nur unter den nachfolgenden Bedingungen.


Die 3 Wege zu einer grauen Holzterrasse

Lösung Nr. 1: Natürliche Verwitterung der Holzterrasse

Die bis vor ein paar Jahren einfachste Variante, eine graue Terrasse zu bekommen war es, ein Terrassenholz zu wählen, welches verwittert eine silber-graue Patina entwickelt. Dazu durfte das Holz jedoch nicht behandelt werden, was sich je nach Holzart negativ auf deren Lebensdauer auswirkte. 

Dieser natürliche Verwitterungsprozess musste über die ganze Terrasse hinweg möglichst gleichmässig erfolgen. War ein Teil der Terrasse (wenn auch nur geringfügig) überdacht, ein anderer nicht, so ergaben sich zwangsläufig Farbunterschiede. Während diejenigen Terrassendielen, welche dem Regen ausgesetzt waren relativ rasch grau wurden, blieben die unbewitterten Dielen braun

Einigen Kunden gefiel dies. Vielen aber eher nicht. Deshalb wünschten sich zahlreiche Kunden eine alternative Variante. Und diese konnten wir dank einer Behandlung auch bieten.


Lösung Nr. 2: Die Holzterrasse grau behandeln

Wir hatten in der Vergangenheit zahlreiche Holzterrassen bereits ab der Produktion mit Öl grau behandelt, um den Terrassendielen eine graue Optik zu verpassen – und zwar vom ersten Tag an. So konnten die Kunden unmittelbar nach der Montage eine gleichmässig schöne, graue Terrasse geniessen. Das tönt doch super, nicht wahr?

Die Wahl dieser Variante hatte jedoch einen Nachteil. Die Behandlung darf regelmässig wiederholt werden, damit die gleichmässige, graue Oberfläche hübsch erhalten bleibt. Also hat die Kundschaft oder wir in regelmässigen Abständen die Terrasse gereinigt und neu behandelt

Und plötzlich kam Accoya Color Grey und somit eröffnete sich eine ganz neue Lösung für eine graue Terrasse.


Lösung Nr. 3: Eine graue Holzterrasse ganz ohne Verwitterung oder Behandlung

Der Hersteller Accsys versprach bei der Markteinführung, dass es dank dem innovativen Accoya Grey nun möglich wäre, zu Hause eine graue Holzterrasse zu geniessen, ohne ein braunes Holz zuerst über Jahre verwittern zu lassen oder eben regelmässig zu Pinsel und Öl greifen zu müssen. Ob dieses Versprechen eingehalten werden kann, wussten wir damals noch nicht. Aber zum Glück sind einige Jahre verstrichen. 

Heute wissen wir mehr! 

Bis heute haben wir über 300 Gartenprojekte und Holzterrassen umgesetzt. Ein grosser Teil davon in Accoya – und immer mehr davon in Accoya Color Grey

Nachfolgend legen wir unsere Erfahrungen in Form von zahlreichen Projekten aus der Praxis dar und geben einen Einblick, was Sie unserer Erfahrung nach mit Accoya Grey umsetzen können.


Accoya Grey: Einblick in ganz unterschiedliche Projekte

Accoya Grey Terrassendielen für Pergola

Was auf dem Bild unten noch etwas karg aussieht, dürfte mittlerweile bereits zu grossen Teilen überwachsen sein. Die Kundschaft wünschte sich eine Pergola und darunter einen Terrassenboden. Da die Pergola später Schatten spendet, wird auch der Terrassenboden gut beschattet sein. Einmal nass, dürfte die Trocknung der Terrassendielen etwas dauern. Dieser Umstand muss den Kunden nicht beunruhigen.

Accoya Grey Holzterrasse Pergola

Bei gewöhnlichen Holzarten wie beispielsweise der Lärche verkürzt ein schattiger Standort die Lebensdauer der Holzterrasse signifikant. Bei Accoya Color Grey ist dies anders, denn der Terrassenboden in Accoya Color Grey ist äusserst langlebig – und deutlich langlebiger als beispielsweise ein vergleichbarer Aussenboden in Lärche oder Red Zedar. 


Holzrost Balkon in Accoya Grey

Die Kundschaft dieses Projekts wünschte sich für den Balkon ein pflegeleichtes Terrassenholz. Accoya Grey erwies sich auch hier als die ideale Wahl. Wie eingangs beschrieben verwittert unbehandeltes Holz nur dann gleichmässig, wenn das Holz auch gleichmässig dem Wetter ausgesetzt ist. Dies wäre bei diesem Balkon nicht gegeben gewesen. Durch die Überdachung wird das Holz nur im äusseren Bereich des Balkons nass, im Bereich der Balkontür dürfte die Terrasse mehrheitlich trocken bleiben.

Accoya Grey Holzrost Balkon

Hätte man bei diesem Balkon auf ein unbehandeltes Holz gesetzt, wäre die natürliche Vergrauung unregelmässig verlaufen. Mit Accoya Grey braucht sich die Kundschaft darum nicht zu kümmern. Das Holz ist vom ersten Tag an grau – und wird dies auch in gleichmässiger Art und Weise bleiben. 


Accoya Grey Holzdeck

Auch dieses Holzdeck ist überdacht. Entsprechend wäre auch bei dieser Holzterrasse eine sehr unregelmässige Bewitterung vom ersten Tag an garantiert gewesen. 

Accoya Grey Holzdeck

Die Terrassendielen sollten hier jedoch zwingend eine graue Farbe aufweisen – damit das ganze optisch perfekt zur restlichen Gartenumgebung, welche von Kies, Beton und Steinen geprägt ist, harmoniert. Accoya Color Grey war entsprechend für diesen Garten die perfekte Lösung.

Nettes Detail: Auch die Sitzgelegenheiten rund um den Gartentisch wurden mit Accoya Grey ausgestattet, sodass alles perfekt zueinander passt. 


Pool Holzumrandung aus Accoya Color Grey

Wer träumt nicht von einem Schwimmbecken mit Holzumrandung im eigenen Garten? Obschon das ganze hübsch aussieht, gilt es einige Herausforderungen bei der Umsetzung eines solchen Projekts zu überwinden. 

Pool Holzumrandung aus Accoya Grey

Das Terrassenholz rund um einen Pool ist einer Extraportion Feuchtigkeit ausgesetzt. Zudem muss eine Poolumrandung aus Holz barfusstauglich sein. Das bedeutet konkret, dass Splitter ein No-Go sind und dass sich das Material im Hochsommer nicht all zu stark aufheizen soll.

Mit Accoya Grey wurde auch hier eine passende Lösung gefunden, welche diese Kriterien erfüllt. Im Gegensatz zu Steinplatten ist Holz wärmedämmend und somit weder zu kühl noch zu heiss für den Körper. Der graue Farbton passt zudem perfekt zu den grauen Gartenplatten, die im hinteren Teil des Bildes zu erkennen sind. 


Accoya Grey Holzdeck Terrasse

Beim nächsten Projekt schaffte sich die Kundschaft mit einer Holzterrasse bewusst eine kleine Oase innerhalb der bestehenden Terrasse. Einzelne Steinplatten in grauer Farbe führen zum Deck hin, welches den Treffpunkt für laue Sommerabende auf dem Balkon markiert. 

Accoya Grey Holzdeck Terrasse

Das Beispiel zeigt gut auf, wie gut sich Accoya Color Grey für Terrassen oder Gärten eignet, wo das Holzdeck mit einem grauen Steingarten kombiniert wird. 

Bemerkenswert: Im Gegensatz zu den Steinen heizt sich das wärmedämmende Accoya Grey auch im Hochsommer nur begrenzt auf. So bleibt das Holzdeck auch an heissen Tagen barfusstauglich.


Accoya Color Grey Bootssteg

Das nächste Projekt ist eine Anlage am Zürichsee. Das private Grundstück grenzt direkt an den See, sodass das Gewässer förmlich dazu einlädt, schwimmen zu gehen oder mit dem Privatboot in See zu stechen.

Accoya Grey Holzterrasse am See

Um ein Boot nutzen zu können, gehört auch ein privater Bootssteg zum Grundstück. Damit der Bootssteg, gleich wie die Holzterrasse, langlebig und pflegeleicht ist, hat sich die Kundschaft für Accoya Color Grey entschieden. 

Accoya Grey Bootssteg


Whirlpool Holzverkleidung Accoya Grey

Holz in der Umgebung von Pools zu verlegen ist wie bereits erwähnt anspruchsvoll. Da der Pool oftmals barfuss benutzt wird, darf das Holz keinesfalls Splitter bilden. Zudem sorgt das Wasser und in diesem Beispiel der warme Dampf des beheizten Whirlpools für zusätzliche Feuchtigkeit.

Whirlpool Holzverkleidung Accoya Grey

Accoya Grey hat sich für diese Poolverkleidung optimal bewährt. Das Holzprodukt ist langlebig, feuchtigkeitsbeständig und zudem erfahrungsgemäss splitterfrei

Dieses Projekt zeigt zudem auf, wie gut sich Accoya verarbeiten lässt. Der komplette Whirlpool ist dank der Holzverkleidung in eine ausgeklügelte Holzform eingebettet – mitsamt komfortablen Stufen für den Einstieg. 


Grosszügige Accoya Grey Terrasse als erweiterten Wohnraum

Die letzte Accoya Holzterrasse ist nochmals ein richtiges Highlight. 

Die Kundschaft wünschte sich eine sehr grosszügige Terrasse - nahezu komplett in Accoya Grey. Die grosszügige Dimension bietet den Vorteil, dass neben dem Esstisch noch genügend Raum für eine gemütliche Lounge, Liegestühle und Topfpflanzen bleibt. 

Accoya Grey Holzterrasse

Trotzdem wirkt die Terrasse nicht überladen. Die Farbe Grau der Accoya Terrassendielen passt zudem perfekt zur anthrazit-grauen Ausseneinrichtung

Accoya Grey Terrassenholz


Accoya Grey Erfahrungen: Unser Fazit

Mit diesem Artikel durften wir Ihnen eine Auswahl bereits umgesetzter Terrassen in Accoya Grey präsentieren. 

Wie Sie sicherlich bemerkt haben, ist Accoya Color Grey im Aussenbereich sehr vielseitig einsetzbar. Egal ob als klassische Holzterrasse, Whirlpoolverkleidung, Poolumrandung, oder gar als Bootssteg - die Einsatzgebiete sind ganz unterschiedlich. Unsere Erfahrung zeigt, dass die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten nicht einfach nur ein Werbeversprechen des Herstellers Accsys sind, sondern diese sich auch in der Handwerkspraxis bewähren

Unsere Kunden, die sich für Accoya Grey entschieden haben, sind mit ihrer Wahl sehr zufrieden. Auch aus unserer Sicht hat sich das Holz äusserst gut bewährt. Wir sind bis heute fasziniert von dem Umstand, dass sich das Accoya Holz auch über Jahre nahezu kaum verzieht und masshaltend bleibt. Risse kommen wenn dann nur minimal vor und Splitter sind eine echte Seltenheit - obschon wir bereits Dutzende dieser Holzterrassen verbaut haben. 

Entsprechend können wir Ihnen Accoya Color Grey empfehlen, sofern Ihnen der graue Farbton und die lebendige Holzmaserung gefällt. Zudem gibt es da noch eine andere Kleinigkeit, die es zu beachten gilt. 

Accoya Grey Wasserflecken

Sie müssen in Kauf nehmen, dass Terrassen aus Accoya Grey bei Regen verhältnismässig dunkel werden. Sobald die Dielen wieder trocken sind, verschwindet dieser Effekt wieder. Auf dem Bild ist dieser Effekt anhand der einzelnen nassen Stellen gut zu erkennen. Weitere Nachteile von Accoya haben wir in einem separaten Beitrag bereits beleuchtet. 


Haben Sie Fragen oder wünschen Sie eine Beratung zu Accoya Grey?

Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Stellen Sie uns Ihre Fragen oder fordern Sie eine kostenlose Beratung für Ihr Projekt an. Als inhabergeführtes Familienunternehmen mit der Erfahrung aus über 300 Gartenprojekten ist Ihr Vorhaben bei uns in guten Händen. Hier geht es zum Kontakt. 

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Die grössten Lärchenholz Nachteile, die es zu beachten gilt https://www.formare.ch/blog/laerchenholz-nachteile https://www.formare.ch/blog/laerchenholz-nachteile#comments Mon, 28 Apr 2025 09:43:00 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/laerchenholz-nachteile Weiterlesen

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Wenn Sie darüber nachdenken, Lärchenholz für die Realisierung einer Terrasse oder einer Sichtschutzwand zu verwenden ist es wichtig, sich auch mit den Lärchenholz Nachteilen zu beschäftigen.

Vorne weg: 
Als Schreinerei mit Freude am Werkstoff Holz wollen wir Ihnen keinesfalls die Freude an Lärchenholz nehmen. Wir möchten lediglich offen und transparent über die wichtigsten Lärchenholz Nachteile sprechen. 

Denn aus Erfahrung wissen wir: Obwohl Lärchenholz für seine Vorteile wie Haltbarkeit und natürliche Schönheit bekannt ist, gibt es bestimmte Aspekte, die potenzielle Käufer berücksichtigen sollten.

Indem Sie die Nachteile von Lärchenholz kennen, können Sie eine fundiertere Entscheidung treffen, ob dieses Holz für Ihr Projekt geeignet ist oder eben nicht. Erfahrungsgemäss lohnt sich die vertiefte Auseinandersetzung immer – schliesslich soll Ihnen Ihr Projekt nach erfolgtem Abschluss für Jahre oder gar Jahrzehnte Freude bereiten.

Risse und Splitterbildung

Einer der wichtigsten Nachteile von Lärchenholz ist die Anfälligkeit für Risse und Splitter. Sowohl Risse, als auch Splitter können während des Trocknungsprozesses oder durch die jahreszeitlichen Temperatur- und Witterungsschwankungen entstehen. 

Hier zeigt sich, dass Holz ein Naturprodukt ist. Es nimmt bei Regen Feuchtigkeit auf und quillt, während es sich beim Trocknen wieder zusammenzieht. Was von blossem Auge kaum zu erkennen ist, beansprucht die Struktur des Holzes über die Dauer stark – es können Risse, Spalten oder Splitter entstehen.

Risse können sowohl in der Fläche des Holzes, als auch auch entlang der Kanten auftreten. Einmal entstanden, lassen sie sich kaum mehr reparieren. Zwar können sich Risse durch das Quellen und Schwinden des Holzes über die Dauer wiederum verändern, oftmals werden diese jedoch eher grösser als kleiner.

«Ob ein Riss im Holz als problematisch betrachtet wird oder nicht, liegt im Auge des Betrachters.» 

Während Naturliebhaber feine Risse als unproblematische und natürliche Entwicklung sehen, können Designliebhaber diese als störend empfinden. Dann gilt es, das Holzstück oder die betroffene Terrassendiele zu ersetzen.

Ein weiterer Nachteil ist die mögliche Splitterbildung. Diese wird insbesondere im Terrassenbereich als Nachteil empfunden. Kein Wunder, denn Splitter können bei einer Barfussnutzung in die Haut eindringen und schmerzhafte Verletzungen verursachen.

Laerchenholz Nachteile Splitter

Bild: Eine Lärchenholz Terrasse sollte mit Vorsicht barfuss genutzt werden. Es kann sein, dass die Dielen vereinzelt Splitter aufweisen. 


Treten Risse und Splitter bei Lärchenholz immer auf? Unsere Erfahrungen

Nein, Risse und Splitter treten bei Lärchenholz nicht zwingend auf. 

Sie sind im Aussenbereich jedoch keine Seltenheit. Da stellt sich die Frage, ob Kundinnen und Kunden einer allfälligen Riss- oder Splitterbildung vorbeugen können. Nachfolgend finden Sie dazu zwei Tipps. Diese beziehen sich auf die Verwendung von Lärchenholz im Aussenbereich oder Garten, da dort die Riss- und Splitterbildung viel wahrscheinlicher ist als im Innenbereich.

• Lärchenholz, welches der Witterung nicht (direkt) ausgesetzt wird, neigt weniger zur Bildung von Rissen oder Splitter.

• Lärchenholz, welches behandelt wurde, neigt ebenfalls weniger zur Bildung von Rissen oder Splitter. Die Behandlung wirkt hier wie eine zusätzliche Schutzschicht für das Holz.

Im Umkehrschluss lässt sich festhalten, dass Risse und Splitter besonders oft auftreten, wenn das Holz für längere Zeit unbehandelt der Witterung ausgesetzt ist.

Harzbildung

Ein weiterer Nachteil von Lärchenholz ist die Harzbildung. Lärchen sind für ihren hohen Harzgehalt bekannt. 

Für den Baum selber ist die Bildung von Harz essentiell und von grossem Vorteil. Die Harzbildung ist ein natürlicher Abwehrmechanismus gegenüber Schädlingen und mechanischen Verletzungen. So lässt der Harz beispielsweise Schädlinge festkleben oder verstopft die von ihnen erstellten Gänge. 

Zudem gehen Wissenschaftler davon aus, dass Harz einen Baum auch an geschwächten und offenen Stellen, welche beispielsweise durch das Abbrechen eines Astes entstehen, schützen. Die antibakterielle, antivirale und fungizide Wirkung des Harzes verhindert dabei das Eindringen von Pilzen, Viren oder Bakterien.

Was den Baum im Wald vor Insektenbefall schützt, ist bei der späteren Verwendung des Holzes in den eigenen vier Wänden nicht mehr erwünscht. Das Austreten von Harz stört! Trotzdem kann dies vorkommen. Insbesondere warme Temperaturen führen dazu, dass aus dem Holz Harz austreten kann und die Oberflächen von Möbeln, Terrassendielen oder die Füsse beim Barfussgehen verschmutzt werden. Zwar lässt sich das Harz reinigen, trotzdem kann es ärgerlich sein, wenn vorübergehend eine klebrige Oberfläche entsteht.

Wir sind der Meinung, dass Harz im Aussenbereich nichts Schlimmes ist. Zweifellos können die Harzgallen vorübergehend stören. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass gerade bei Terrassenböden die Harzgallen oftmals nur vereinzelt und temperaturabhängig Harz abgeben. Zudem nimmt der Harzausfluss in der Regel nach den ersten paar Gartensaisons selbstständig ab.

Tritt Harz immer aus Lärchenholz aus? Unsere Erfahrungen

Nein, es muss nicht zwingend Harz austreten. Im Aussenbereich ist das Phänomen, insbesondere in den ersten Jahren nach der Montage, jedoch keine Seltenheit und somit auch kein Beanstandungsgrund.

Lärchenholz und Feuchtigkeit

Lärchenholz ist anfällig für die Feuchtigkeitsaufnahme, was einen weiteren Nachteil darstellt. 

Wie bereits im ersten Kapitel zur Riss- und Splitterbildung beschrieben, führt diese Eigenschaft dazu, dass das Holz bei Nässe aufquillt und bei Trockenheit wieder schrumpft. Dies ist von blossem Auge zwar kaum zu erkennen. Der Zyklus kann über die Dauer aber zu Rissen oder Splitter führen und langfristig auch die Stabilität des Holzes beeinträchtigen. Daher ist es bei der Auswahl einer Holzart für den Aussenbereich wichtig, die Umgebungsbedingungen genau zu berücksichtigen und entsprechend abzuschätzen, ob die Verwendung des präferierten Holzes wirklich sinnvoll ist oder nicht.

Insbesondere in sehr feuchten oder schattigen Umgebungen, wo das Holz nach Regen nur langsam trocknen kann, sollte das Holz regelmässig auf Anzeichen von Feuchtigkeitsschäden überprüft werden. Denn hat das Holz einmal ernsthaft Schaden genommen, kann es kaum mehr wieder in einen akzeptablen Zustand versetzt werden – es sei denn, es wird ersetzt.

Laerchenholz Nachteile

Bild: Sonnige Plätze wie hier sind optimal für Lärchenterrassen. An schattigen Orten leidet die Lebensdauer. 

Pflege und Wartung von Lärchenholz

Um die Lebensdauer von Lärchenholz zu verlängern und die oben genannten Nachteile zu minimieren, ist eine regelmässige Pflege und Wartung unerlässlich.

Die Verwendung von speziellen Holzschutzmitteln, die das Holz vor Feuchtigkeit schützen, ist nicht zwingend, aber empfehlenswert. Solche Behandlungen sollten idealerweise alle ein bis zwei Jahre neu aufgetragen werden, um die Schutzschicht optimal aufrechtzuerhalten und das Holz in einem bestmöglichen Zustand zu halten.

Unabhängig der Verwendung eines Holzschutzmittels ist es wichtig, das Holz regelmässig zu reinigen, da sich Schmutz, Staub und andere Ablagerungen auf der Oberfläche ansammeln können. Im Aussenbereich kann eine sanfte Reinigung der Lärchenterrasse mit Wasser, milder Seife und einer weichen Bürste dazu beitragen, die Oberfläche sauber und optisch ansprechend zu halten. Bei Bedarf können auch spezielle Reinigungsmittel verwendet werden, die für Lärchenholz geeignet sind und keine schädlichen Chemikalien enthalten. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Pflege von Lärchenholz ist die Überprüfung auf Risse, Splitter oder andere Schäden.

Alternative Holzarten für den Aussenbereich

Wie erwähnt hat Lärchenholz bei der Verwendung im Aussenbereich neben seinen Vorteilen auch einige Nachteile, die es zu beachten gilt. Käufer, für welche Risse, Splitter und eine regelmässige Pflege nicht in Frage kommen, sollten sich mit alternativen Holzarten für den Aussenbereich befassen. 

Glücklicherweise gibt es heute Alternativen, die langlebig und feuchtigkeitsbeständig sind, jedoch kaum Risse oder Splitter bilden. Unsererseits haben wir hinsichtlich der Riss- und Splitterbildung sehr gute Erfahrungen mit Sipo oder dem Holzprodukt Accoya gemacht. 

Sipo ist ein äusserst hochwertiges und langlebiges Holz, das hinsichtlich der Riss- und Splitterbildung wesentlich besser abschneidet als Lärchenholz. Accoya ist ein modifiziertes Holzprodukt, welches sogar nahezu keine Risse oder Splitter bildet. Zudem ist es extrem feuchtigkeitsbeständig

Laerchenholz Alternative Accoya

Bild: Diese Terrasse in Accoya Color Grey ist extrem feuchtigkeitsbeständig und langlebig. Sie neigt zudem kaum zur Riss- oder Splitterbildung. 

Sowohl Sipo als auch Accoya haben gleich wie Lärchenholz Vor- und Nachteile. Interessierte finden in unserer Wissensbibliothek bereits zahlreiche Fachbeiträge zu Accoya und Sipo.

Lärchenholz Nachteile – unser Fazit

Je nach Projekt eignet sich Lärchenholz mehr oder weniger

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Lärchenholz trotz seiner vielen Vorteile auch ein paar Nachteile mit sich bringt, die potenzielle Käufer beachten sollten. Die Anfälligkeit für Risse, die Splitter- sowie Harzbildung und die eher hohe Feuchtigkeitsaufnahme sind wissenswerte Faktoren, welche die Verwendung von Lärchenholz herausfordernd machen.

Deshalb ist es wichtig, sich dieser Nachteile bewusst zu sein und sorgfältig zu prüfen, ob das Holz trotzdem den eigenen Anforderungen genügt. Eine regelmässige Pflege sowie die Verwendung von Holzbehandlungen als Zusatzschutz wird im Aussenbereich empfohlen, um den negativen Eigenschaften entgegenzuwirken. 

Für die Verwendung im Garten könnten alternativ auch das Holzprodukt Accoya oder Sipo prüfenswerte Varianten sein. 

Entscheidungshilfe: Ist Lärchenholz für die Terrasse geeignet?

Letztendlich hängt die Entscheidung, ob Lärchenholz die richtige Wahl ist, von den individuellen Bedürfnissen und den spezifischen Bedingungen ab, unter denen das Holz verwendet werden soll. Wird Lärchenholz beispielsweise für eine gut besonnte Terrasse eingesetzt, die eher selten barfuss genutzt wird, kann Lärchenholz eine ausgezeichnete Wahl für umweltbewusste Käufer sein. 

Wird eine Holzverkleidung rund um einen Pool geplant, der unter einem schattenspendenden Baum steht, so ist Lärchenholz eher nicht zu empfehlen. Eine Holzterrasse in Accoya oder Sipo könnte hier passender sein. 

"Letztlich sollte in jeder Situation individuell und ganzheitlich beurteilt werden, ob sich Lärchenholz eignet oder nicht – insbesondere im Aussenbereich."

Individuelle Beratung für Projekte mit Lärchenholz

Um herauszufinden, ob Lärchenholz für Ihr Projekt geeignet ist oder nicht, kann sich eine persönliche und komplett unverbindliche Beratung lohnen. Diese bieten wir kostenlos an. Erhalten Sie dabei eine Einschätzung bezüglich den Vorteilen, Nachteilen und Eigenschaften von Lärchenholz – im Kontext Ihres Projekts!

Kontaktieren Sie dazu unsere Experten und profitieren Sie von über 35 Jahren Erfahrung. Hier geht es zum Kontakt.

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Accoya Baum: Gibt es diesen Baum wirklich? https://www.formare.ch/blog/accoya-baum-holzart https://www.formare.ch/blog/accoya-baum-holzart#comments Fri, 25 Apr 2025 00:00:00 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/accoya-baum-holzart Weiterlesen

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Accoya Holz ist in aller Munde! Das äusserst beliebte Holzprodukt wird vielerorts verkauft wie frische Brötchen beim Bäcker. Doch welche Holzart steckt hinter Accoya? Gibt es den Accoya Baum überhaupt?

Wir sind auf die Suche gegangen – und haben ihn nicht gefunden! Doch alles der Reihe nach. 

Als Schreinerei und Familienunternehmen, welches seit über 20 Jahren Holzterrassen für Kunden produziert sowie montiert, kennen wir die Vorteile und Nachteile von Holz im Aussenbereich in- und auswendig. Auf der Suche nach den perfekten Terrassendielen sind wir vor über einem Jahrzehnt auf Accoya gestossen. Seit diesem Zeitpunkt verwenden wir das Holzprodukt regelmässig für die Herstellung von Holzterrassen, da die Eigenschaften der Terrassendielen wirklich überzeugend sind. 

Doch für viele Kunden ist Accoya eher neu. Sie haben sich in der Vergangenheit vielleicht mit Terrassendielen in Sipo, Lärche oder Douglasie auseinander gesetzt. Deshalb werden wir oft gefragt, ob Accoya eine neue exotische Holzart sei und wo denn diese Accoya Bäume wachsen. 

In diesem Artikel wollen wir etwas Klarheit schaffen – und einige Missverständnisse aus dem Weg räumen.

Accoya Baum Terrasse Alternative Sipo

Bild: Viele Menschen denken, Accoya sei gleich wie Sipo (siehe Bild) eine exotische Baumart für Holzterrassen


Accoya Holz: Was ist das überhaupt?

Accoya ist ein Holzprodukt, welches in einem speziellen Acetylierungsprozess hergestellt wird. 

Dazu muss man wissen, dass "normales Holz" aus Hydroxylgruppen und Acetylgruppen besteht. Hydroxylgruppen ziehen natürlicherweise Wasser an. Acetylgruppen sind natürlicherweise wasserabweisend. Gewöhnliches Holz besteht aus wesentlich mehr Hydroxylgruppen als Acetylgruppen. Dadurch nimmt Holz natürlicherweise eine grosse Menge an Wasser auf, wenn es beispielsweise regnet. Scheint die Sonne, trocknet das Holz wieder. 

Durch das Wechselspiel von Wasseraufnahme und Trocknung quillt und schwindet das Material. Zudem wird es anfällig für den Angriff biologischer Organismen. Konkret bedeutet dies für die Praxis, dass das Holz mit jedem Zyklus um ein kleines bisschen geschwächt wird und dadurch schneller verrottet.

Um Accoya herzustellen, wird "normales Holz" bei hoher Temperatur mit einer konzentrierten Essigsäure behandelt, um die Anzahl der Acetylgruppen zu erhöhen. Die Reaktion auf diese Behandlung nennt man eben "Acetylierung". Ist die Acetylierung abgeschlossen, besteht das Holz noch immer aus Hydroxylgruppen und Acetylgruppen. Das Verhältnis hat sich jedoch drastisch verändert. Der Anteil an Hydroxylgruppen, welche eine Wasseraufnahme begünstigen, ist wesentlich kleiner. Der Anteil an wasserabweisenden Acetylgruppen ist wesentlich höher

Resultat:

Das Holz nimmt weniger Feuchtigkeit auf, es bleibt dadurch dimensionsstabiler und weist eine höhere Haltbarkeit auf. 

Accoya Grey Holzterrasse

Bild: Terrassendielen aus Accoya nehmen verhältnismässig wenig Feuchtigkeit auf. Sie bleiben dadurch langfristig dimensionsstabil und weisen eine hohe Haltbarkeit auf. 


Was es mit dem Accoya Baum auf sich hat

Ein häufiges Missverständnis ist, dass es einen speziellen "Accoya Baum" gibt. 

Gut möglich, dass die Verwechslung daher rührt, dass Accoya Holz so viele aussergewöhnliche Eigenschaften hat, dass man annehmen könnte, es handle sich um eine neu entdeckte, exotische Baumart

Accoya eine Baumart? Das ist schlichtweg falsch! 

Der wahre Zauber liegt wie erklärt im Acetylierungsprozess und der Name Accoya bezieht sich somit nicht auf eine bestimmte Baumart, sondern auf den Prozess, durch den "normales Holz" wie im letzten Kapitel beschrieben veredelt wird. Der Prozess der Acetylierung kann theoretisch auf verschiedene Holzarten angewendet werden. 

Accoya ist somit ein Markenname für das modifizierte Holzprodukt, das aus dem Acetylierungsprozess hervorgeht. 

Was können wir davon lernen? 

Es gibt keinen Accoya Baum im botanischen Sinne, sondern lediglich Holz, das durch ein spezielles Verfahren veredelt wurde.

Doch welches Holz oder welche Baumart wird stattdessen für die Herstellung von Accoya tatsächlich verwendet?


Ein unscheinbarer Baum: Die richtige Accoya Holzart 

Zwar könnte das Acetylierungsverfahren auf verschiedene Holzarten angewendet werden, in der Praxis aber haben sich nicht alle Hölzer als gleich geeignet herausgestellt. Deshalb hat sich der Hersteller von Accoya, die in den Niederlanden beheimatete Firma Accsys, dafür entschieden, Kiefernholz für die Produktion zu verwenden. 

Konkret entsteht der grösste Teil an Accoya aus Radiata-Kiefern, welche in Neuseeland wachsen. Die neuseeländische Forstwirtschaft gilt als sehr fortschrittlich, weshalb die Verwendung von Holz aus diesem Land auch aus umwelt- und sozialpolitischer Sicht als verantwortungsvoll gilt. 

Accoya Baum Herkunft Neuseeland

Bild: Accoya wird primär aus neuseeländischem Kiefernholz hergestellt.


Die Radiata-Kiefer: Alles was Sie dazu wissen müssen

Die Radiata-Kiefer gehört zur Gattung der Kiefern und wird oftmals auch Monterey-Kiefer genannt. Es ist ein immergrüner Baum, der es gerne sonnig und warm mag. Ihr Wasserbedarf ist nicht sehr hoch. Hinsichtlich der Winterhärtezone wird die Monterey-Kiefer mit einer 8 klassifiziert, sie sollte also nie kälter als ca -10 °C haben. 

Ursprünglich ist die Monterey-Kiefer in einem Gebiet rund um Monterey und Cambria in Kalifornien beheimatet. Heute wird sie auch kommerziell angebaut – unter anderem in Neuseeland, Chile und Südafrika. Für einen Anbau in Europa ist die Monterey-Kiefer zu wenig winterhart, ausser sie wird in den südlichen Regionen des Mittelmeerraums angepflanzt. 

Accoya Baum Herkunft Monterey 1

Bild: In diesem Gebiet rund um Monterey (Kalifornien, USA), war die Monterey-Kiefer ursprünglich beheimatet.

Die Monterey-Kiefer ist bekannt für ihr schnelles Wachstum und ihre Anspruchslosigkeit gegenüber der Bodenbeschaffenheit oder der Sommerfeuchtigkeit. Nach 40 Jahren erreicht eine Monterey-Kiefer, wie sie für Accoya verwendet wird, eine Wuchshöhe von etwa 40 Metern. Dabei wächst der Stammquerschnitt pro Jahr um 20 bis 30 Millimeter. 

Das rasche Wachstum macht die Radiata-Kiefer nicht nur für die Forstwirtschaft beliebt. Sie wird teilweise auch nach Waldbränden zur raschen Aufforstung sowie als schnellen Schutz gegen Erosion gepflanzt. 


Fazit: Den Accoya Baum gibt es nicht

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass es nirgends auf der Welt einen Accoya Baum gibt. Denn Accoya ist das Ergebnis aus Holz, welches in einem speziellen Verfahren acetyliert wurde.

Wer nach dem Ursprung von Accoya sucht, findet aber trotzdem eine Baumart. Diese heisst Pinus Radiata und wird auch als Monterey Kiefer bezeichnet. Ursprünglich in Kalifornien beheimatet, wurde die Monterey-Kiefer in verschiedenen Gebieten forstwirtschaftlich angepflanzt. Die für Accoya verwendeten Radiata-Kiefern kommen deshalb primär aus Neuseeland – und sind gemäss dem FSC-Standard zertifiziert. 


Wünschen Sie eine Beratung zu Accoya?

Kontaktieren Sie uns unverbindlich. Wir haben die vergangenen Jahre bereits über 100 Holzterrassen und Sichtschutzwände mit Accoya umgesetzt und können Ihnen deshalb sehr genau erklären, welche Vorteile und Nachteile Accoya Terrassendielen haben und auf was Sie bei Ihrem ganz spezifischen Gartenprojekt beachten sollten. 

Kontaktieren Sie uns noch heute und sichern Sie sich eine unverbindliche, kostenlose Beratung. Hier geht es zum Kontakt

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Die vielen Lärchenholz Vorteile: Das perfekte Holz für Ihr Projekt? https://www.formare.ch/blog/laerchenholz-vorteile https://www.formare.ch/blog/laerchenholz-vorteile#comments Mon, 07 Apr 2025 10:18:00 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/laerchenholz-vorteile Weiterlesen

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Lärchenholz ist in der Schweiz gefragt!

Mit seiner natürlichen Schönheit und Langlebigkeit ist das Holz eine beliebte Wahl für Bauprojekte unterschiedlicher Art. Mit diesem Artikel wollen wir Interessierten die vielfältigen Vorteile dieses Holzes kompakt zusammenfassen – und somit die Entscheidung erleichtern, ob Lärchenholz auch die richtige Wahl für Ihr eigenes Projekt darstellt, oder eben nicht.

Gut zu wissen: Wie diese Inhalte über die Lärchenholz Vorteile entstanden

Wir sind eine kleine Schreinerei im Herzen der Schweiz und verarbeiten seit 35 Jahren Massivholz. Seit gut 20 Jahren sind wir auf Holzterrassen spezialisiert. Entsprechend haben wir schon Dutzende Projekte mit Lärchenholz umgesetzt. Die nachfolgende Auflistung ist somit eine von einem Schreiner erstellte Sammlung an Erfahrungen mit Lärchenholz.

Wer jetzt denkt, wir hätten mit Lärchenholz ausschliesslich gute Erfahrungen gemacht, der irrt. Wer den Artikel bis zum Ende durchliest, erfährt auch warum. Doch schauen wir uns zu Beginn die wichtigsten Vorteile von Lärchenholz an.


Die besonders schöne und natürliche Optik von Lärchenholz

Lärchenholz zeichnet sich durch seine aussergewöhnliche und natürliche Schönheit aus. Jedes Stück Holz hat eine einzigartige Maserung, die dem Endprodukt einen individuellen Charakter verleiht. Die Farben variieren dabei innerhalb der Maserung von einem hellen gelb bis zu einem braun-rötlichen Farbton. Das sorgt dafür, dass Produkte aus Lärchenholz stets zu einem äusserst natürlichen und hübschen Blickfang werden! Im Aussenbereich entwickelt unbehandeltes Lärchenholz zudem mit der Zeit eine ansprechende, silbergraue Patina, welches die schlichte Schönheit des Holzes unterstreicht.

Die ansprechende Optik von Lärchenholz ermöglicht das Naturprodukt für unterschiedliche Anwendungen einzusetzen. Dabei harmoniert die Lärchenoptik erfahrungsgemäss sowohl zum traditionellen als auch zum modernen Baustil sehr gut.

Abschliessend zeigt unsere Erfahrung, dass Lärchenholz insbesondere denjenigen Leuten gefällt, die sich ein natürliches Holz mit Charakter wünschen. Zwar passt das Holz wie erwähnt auch gut zur modernen Architektur. Viele Ästheten bevorzugen aber trotzdem ein Holz mit weniger Ästen oder weniger stark ausgeprägten Holzmaserungen.

Laerchenholz Vorteile

Bild: Eine natürliche Holzterrasse aus Lärchenholz

Von den einheimischen eines der langlebigsten Hölzer

Ein besonderes Merkmal von Lärchenholz ist seine bemerkenswerte Langlebigkeit. Im Vergleich zu vielen anderen einheimischen Holzarten ist die Lärche von Natur aus widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse, Schädlinge und Fäulnis.

Diese Eigenschaften machen das Lärchenholz geeignet für den Einsatz im Freien, wo es allen Witterungen ausgesetzt ist. Lärchenholz hält auch über Jahre den verschiedenen Wetterbedingungen stand, sei es Sonnenschein, Regen oder Schnee. Dies ist besonders für unsere Breiten mit ausgeprägten Jahreszeiten ein relevantes Kriterium.


Laerchenholz Vorteile Lounge

Bild: Diese Gartenlounge aus Lärchenholz dürfte über Jahre Freude bereiten.


Weniger Dellen dank gewisser Härte

Hand aufs Herz: Lärchenholz ist keinesfalls eines der härtesten Hölzer dieser Welt und sicherlich viel weicher als beispielsweise Ipé-Holz. Und doch ist es im Vergleich zu einigen anderen Hölzern, wie beispielsweise der Zeder relativ hart.

Diese (relative) Härte trägt dazu bei, dass Lärchenholz weniger anfällig für Dellen und Kratzer ist. Die Widerstandsfähigkeit gegen Dellen macht das Holz zu einer guten Wahl für Bereiche, die stark beansprucht werden – wie Küchen, Flure oder auch öffentliche Räume. Die robuste Oberfläche sorgt dafür, dass das Holz auch nach jahrelanger Nutzung noch ansprechend aussieht.

Einheimisches Lärchenholz ist sehr umweltfreundlich

Die Verwendung von einheimischem Lärchenholz hat auch in ökologischer Hinsicht Vorteile. Lärchen sind in den Wäldern der Alpen verbreitet, was bedeutet, dass die Transportwege vom Wald bis zum Bauobjekt kurz und der damit verbundene CO2-Ausstoss gering ist. Darüber hinaus wird einheimisches Lärchenholz primär aus nachhaltigen Wäldern bezogen, in denen eine verantwortungsvolle und fortschrittliche Forstwirtschaft praktiziert wird.

Ein weiterer Aspekt der Umweltfreundlichkeit von Lärchenholz ist die bereits weiter oben thematisierte Langlebigkeit und Robustheit. Da das Holz eine lange Lebensdauer hat, verringert sich die Notwendigkeit für eine häufige Ersatzbeschaffung. Dies trägt dazu bei, den Ressourcenverbrauch (und damit die langfristigen Kosten) zu senken.

Laerchenholz Vorteile Herbst

Bild: Lärchenholz kommt auch in der Schweiz vor. Besonders das Engadin ist bekannt für seine Lärchenwälder, die sich im Herbst orange-gelb verfärben. 


Leicht zu bearbeiten

Ein weiterer Vorteil von Lärchenholz ist seine Bearbeitbarkeit. Lärche lässt sich mühelos sägen, fräsen und schleifen, was es zu einem bevorzugten Material für Schreiner wie uns macht. Diese Eigenschaft ist besonders wichtig für individuelle Projekte mit komplexen Formen, bei denen präzise Anpassungen erforderlich sind.

Ergänzend zur leichten Bearbeitbarkeit kommt der Umstand, dass sich Lärchenholz gut färben und lackieren lässt. Die natürliche Maserung des Holzes kommt dabei zur Geltung. Dies ermöglicht es uns, das Holz entsprechend den Kundenwünschen optisch anzupassen.

Nun kommen wir bereits zum letzten der zahlreichen Lärchenholz Vorteile.

Kostengünstiger als exotische Hölzer

Ein entscheidender Vorteil von Lärchenholz ist sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Im Vergleich zu vielen exotischen Hölzern ist Lärchenholz oft günstiger, während es dennoch eine gute, beziehungsweise ausreichende Qualität bietet. Dies macht es zu einer attraktiven Wahl für Kunden, die sich ein qualitatives, einheimisches Naturprodukt wünschen, ohne das Budget zu sprengen.

Das gute Preis-Leistungsverhältnis hängt dabei auch mit den Transportwegen zusammen. Da Lärchenholz in vielen Regionen lokal verfügbar ist, entfallen die hohen Transportkosten, die oft mit exotischen Hölzern wie Sipo oder Ipé verbunden sind. Deshalb ist die Verwendung von einheimischem Lärchenholz nicht nur aus ökologischer Sicht sinnvoll, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht eine gute Wahl.

Zusätzlich zu den direkten Kostenvorteilen bietet Lärchenholz wie erwähnt, auch langfristig das Potenzial für Einsparungen. Da es langlebig und relativ pflegeleicht ist, reduzieren sich die wiederkehrenden Kosten für eine allfällige Erneuerung.

Fazit: Viele Vorteile und doch auch ein paar unterschätzte Nachteile

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Lärchenholz eine Vielzahl von Vorteilen bietet, die es zu einer soliden Wahl für Ihr nächstes Projekt machen. Von seiner besonderen Ästhetik über die Langlebigkeit bis hin zu einem guten Preis- / Leistungsverhältnis bietet Lärchenholz tatsächlich einige Vorteile. Egal, ob Sie eine Holzterrasse, eine Sichtschutzwand aus Holz, Gartenmöbel oder auch einen Innenausbau planen – Lärchenholz könnte eine gute und erst noch einheimische Wahl darstellen.

"Trotzdem verarbeiten wir in unserer Schreinerei immer weniger Lärchenholz!"

Doch warum verwenden wir immer weniger Lärchenholz?

Es gibt einen einfachen Grund, warum wir immer weniger Lärchenholz verarbeiten. Viele unserer Kunden tun sich zunehmend schwer, mit den Nachteilen von Lärchenholz zu leben. Sie wünschen sich ein Holz, das im Gegensatz zu Lärchenholz keine Risse und Splitter bildet.

Was es mit den Rissen und Splittern auf sich hat, und welche weiteren Nachteile Lärchenholz hat, erzählen wir euch im nächsten Artikel zu den grössten Lärchenholz Nachteilen.


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Lärchenholz: 8 wichtige Dinge, die Sie wissen sollten (Herkunft, Eigenschaften, Verwendung) https://www.formare.ch/blog/laerchenholz https://www.formare.ch/blog/laerchenholz#comments Mon, 31 Mar 2025 10:23:07 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/laerchenholz Weiterlesen

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Lärchenholz ist ein natürliches Material, welches an ganz unterschiedlichen Orten Verwendung findet. Nicht selten fragen uns Kunden, was wir von Lärchenholz halten. Insbesondere dann, wenn es darum geht eine Holzterrasse zu planen – denn im Gartenbereich ist Lärchenholz sehr beliebt.

Deshalb haben wir uns entschieden, in diesem Artikel alles Wissenswerte über das bekannte Holz zu verraten – von seiner Herkunft, über die Eigenschaften, bis hin zu den Vor- / Nachteilen sowie den Verwendungsmöglichkeiten.


Die Herkunft von Lärchenholz

Die Lärche ist ein Nadelbaum, der vor allem in den Gebirgen und Mischwäldern Europas verbreitet ist. Sie ist für ihre Fähigkeit bekannt, sich an die rauen klimatischen Bedingungen anzupassen. Kein Wunder fühlen sich Lärchen in den europäischen Alpen entsprechend wohl.

Lärchenholz Engadin

Bild: Das Engadin ist bekannt für seine Lärchenwälder.

Für Möbel und Innenausbauarbeiten wird in der Schweiz oft Lärchenholz aus Schweizer Forstwirtschaft genutzt. Aber auch Lärchenholz aus dem Südtirol oder dem Schwarzwald ist bezüglich seiner Eigenschaften dem Schweizer Holz sehr ähnlich. Es ist eher grobjährig und das Splintholz unterscheidet sich farblich stark vom Kernholz.

Oftmals ist bei einer Verwendung von Lärchenholz im Garten auch von Heimischer Lärche die Rede. Die Heimische Lärche kommt aber aus Deutschland, Tschechien oder Polen. Im Zusammenhang mit Holz im Aussenbereich wird zudem oftmals auch die sibirische Lärche genannt, wobei diese aus Russland und der Mongolei stammt. Insbesondere die Heimische Lärche weist gegenüber dem Schweizer Pendant feine Jahrringverläufe auf.

Die Eigenschaften von Lärchenholz

Eine der Eigenschaften von Lärchenholz ist die Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen, Schimmel, Fäulnis und Insektenbefall. Dies macht das Lärchenholz zu einer geeigneten Wahl für den Aussenbereich, etwa für Holzterrassen, Gartenmöbel oder einen Sichtschutzzaun.

Zusätzlich zur Wetterbeständigkeit zeichnet sich Lärchenholz durch eine verhältnismässig hohe Festigkeit und Stabilität aus. Diese Eigenschaften machen Lärchenholz zu einer beliebten Option für Holzkonstruktionen – beispielsweise für den Bau von Häusern.

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt von Lärchenholz ist seine Optik. Lärchenholz überzeugt optisch durch seine warme rotbraune Farbe und seine sehr markante Holzmaserung. Das Holz verleiht so jedem Projekt eine natürliche Note.

Lärchenholz lässt sich leicht bearbeiten und nimmt Öle sowie Beizen gut auf. Dadurch ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung.

Die Verwendung von Lärchenholz im Garten- und Landschaftsbau

Im Garten- und Landschaftsbau ist Lärchenholz aufgrund seiner Witterungsbeständigkeit und Robustheit beliebt. Die Verwendung von Lärchenholz für Terrassen ist verbreitet, da Robustheit in diesem Segment eines der wichtigsten Auswahlkriterien ist.

Lärchenholz Terrasse

Bild: Eine Terrasse aus Lärchenholz

Darüber hinaus wird Lärchenholz häufig für den Bau von Gartenzäunen und Sichtschutzwänden verwendet. Lärchenholz ist aufgrund seiner Langlebigkeit ebenso ideal für Möbelstücke im Aussenbereich. Ob es sich um Gartentische oder Gartenbänke handelt, spielt dabei keine Rolle.

Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass sich Terrassendielen aus Lärchenholz je nach Standort gut bewähren. So kann eine Holzterrasse an einem günstigen Standort mit viel Sonne und trockener Luft in den Alpentälern wie im Wallis oder Graubünden gut eine Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren erreichen. Im dicht besiedelten Mittelland mit mehr Nebel, feuchter Luft und hohen Emissionen gehen wir heute eher davon aus, dass ein Lärchendeck nach 7 bis 10 Jahren wieder ersetzt weden muss.

Neben der Langlebigkeit gefällt vielen Menschen auch die natürliche Optik von Lärchenholz, die sich gut mit verschiedenen Gartenstilen kombinieren lässt.



Die Verwendung von Lärchenholz im Innenausbau

Im Innenausbau erfreut sich Lärchenholz ebenfalls grosser Beliebtheit. Die warme Färbung und die attraktive Maserung des Holzes machen es zu einer hervorragenden Wahl für Fussböden, Wandverkleidungen und Decken. Treppen und dekorative Holzverkleidungen in Lärche sind weitere gängige Anwendungen.

Lärchenholz verleiht einem Raum durch seine Optik eine natürliche und gemütliche Atmosphäre, die sowohl bei modernen als auch traditionell-rustikalen Baustilen gut zur Geltung kommt.



Nachhaltigkeit und Umweltaspekte von Lärchenholz

Das Thema Nachhaltigkeit ist ein immer wichtiger werdender Aspekt bei der Auswahl von Materialien für Bauprojekte. Genau hier bietet die Verwendung von Holz als Werkstoff einen grossen Vorteil, denn sie trägt massgeblich zur CO2-Reduktion bei. 

Ein Baum fungiert als natürlicher Kohlenstoffspeicher, der Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre aufnimmt und speichert – auch noch während das Holz in Form von Produkten genutzt wird. Durch die Verwendung von Lärchenholz in Bauprojekten kann somit ein positiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Kritiker monieren, dass viele Wälder nicht nachhaltig bewirtschaftet werden und die Verwendung von Holz deshalb eher einem Raubbau an der Natur entspreche. Genau dieser Kritikpunkt greift bei Lärchenholz eindeutig zu kurz. Heimisches Lärchenholz hat hinsichtlich der Nachhaltigkeit seine ganz besondere Stärke und stellt viele andere Holzarten in den Schatten. Es stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern der Schweiz und dem benachbarten Ausland. Lärchen sind neben Fichten, Tannen, Buchen und Eichen ein Teil des Mischwaldes, welcher aufgrund der Klimaerwärmung immer wichtig wird. Die zentraleuropäische Forstwirtschaft gilt ferner im Vergleich zu anderen Kontinenten als gut überwacht und sehr umweltverträglich. Entsprechend steht der Verwendung von einheimischem Lärchenholz aus Umweltsicht definitiv nichts im Wege.

Pflege und Behandlung von Lärchenholz

Die regelmässige Pflege von Lärchenholz ist insbesondere für den Aussenbereich entscheidend, damit das Holz seine Langlebigkeit und Schönheit langfristig erhalten kann.

Obwohl Lärchenholz von Natur aus bereits widerstandsfähig ist, kann eine regelmässige Pflege dazu beitragen, dass das Holz seinen unversehrten Zustand länger beibehält. Dazu gehört das zyklische Reinigen des Holzes, um Schmutzablagerungen und Algen zu entfernen, welche die Lebensdauer des Holzes verkürzen können.

Im Aussenbereich kann Lärchenholz entweder naturbelassen oder mit einem zusätzlichen Holzschutzmittel behandelt werden. Falls eine Behandlung gewählt wird, ist es ratsam, diese alle ein bis zwei Jahre zu erneuern. Somit bleibt der zusätzliche Effekt des UV-, Feuchtigkeits- und Schimmelschutzes optimal erhalten. Werden Öle verwendet, welche dem Holz einen besonderen Farbton verleihen, gilt es auch diese regelmässig zu erneuern, um eine gleichmässige Optik beizubehalten.

Lärchenholz Sichtschutzzaun

Bild: Diese Terrasse und der dazugehörige Sichtschutzzaun sind in Lärchenholz gefertigt. Die Anlage wurde grau behandelt. 

Im Innenbereich ist die Pflege von Lärchenholz ebenfalls empfehlenswert, obschon hier die Beanspruchung deutlich geringer ist. Es empfiehlt sich, das Holz regelmässig feucht abzuwischen und gelegentlich mit einem Holzpflegemittel zu behandeln. Dies sorgt für einen zusätzlichen Schutz vor Kratzern. Zudem bleiben die Farbe und die natürliche Maserung des Holzes länger erhalten.

Tipps zum Kauf von Lärchenholzprodukten

Wenn Sie Produkte aus Lärchenholz kaufen möchten, gilt es mehrere Faktoren zu beachten. Grundsätzlich ist es ratsam, die Herkunft des Holzes zu prüfen. Hochwertiges Lärchenholz stammt in der Regel aus nachhaltiger Forstwirtschaft– insbesondere aus den Alpenregionen, wo die Lärche heimisch ist.

Ein weiterer wichtiger, aber leider oft unterschätzter Aspekt ist die Holzqualität. Lärchenholz wird in verschiedenen Qualitäten angeboten, mitunter auch in B- und C-Qualität. Die A-Qualität zeichnet sich durch (nahezu) keine Risse und ein geringer Anteil an Ästen aus.

Tipp für Holzterrassen

Zu guter Letzt gilt es darauf zu achten, dass die Baumstämme für Terrassendielen mit rift- oder halbrift-Jahrringverlauf eingesägt wurden. Durch diesen Vorgang verlaufen die Jahrringe der Bretter nahezurechtwinklig (60-90°) zur Brettoberfläche, was die Formstabilität der Holzterrasse weiter verbessert. Seitenbretter sollten hingegen aufgrund des grösseren Schwind- und Quellmasses nicht für Holzterrassen eingesetzt werden.

Wir sind uns bewusst, dass es für Kunden oftmals nicht ganz einfach ist, gemäss den skizzierten Kriterien qualitativ hervorragendes Holz von mittelmässigem Holz zu unterscheiden. Doch seriöse Anbieter werden Ihnen die ausgeführten Qualitätsmerkmale anhand echter Bretter leicht erklären können.

Preis von Lärchenholz

Die Qualität der Bretter widerspiegelt sich auch im Preis. Wie sich unschwer erahnen lässt, ist hochwertiges Holz oftmals um einiges teurer als Holz mittelmässiger Qualität. Jedoch ist Lärchenholz im Vergleich zu den besten Terrassenhölzern der Welt immer noch verhältnismässig günstig.

Vor- und Nachteile von Lärchenholz gegenüber anderen Holzarten

Wie alle Materialien hat auch Lärchenholz seine Vor- und Nachteile im Vergleich zu anderen Holzarten. Zu den Vorteilen gehört vor allem die (im Vergleich zu den anderen einheimischen Holzarten wie Fichte oder Tanne) verhältnismässig hohe Witterungsbeständigkeit, die Lärchenholz für den Aussenbereich geeignet macht. Zudem bietet es eine ansprechende, natürliche Ästhetik, die in vielen verschiedenen Anwendungen gut zur Geltung kommt. Ein weiterer grosser Vorteil ist die Nachhaltigkeit von Lärchenholz. Im Vergleich zu tropischen Hölzern, die oft aus Übernutzung und Abholzung stammen, ist Lärchenholz eine gute Wahl für verantwortungsvolle und umweltbewusste Verbraucher, die einheimisches Holz bevorzugen.

Allerdings hat Lärchenholz auch einige Nachteile. Lärchenholz neigt beispielsweise mit der Zeit zur Splitterbildung. Zudem müssen Verbraucher mit klebrigen Holzgallen oder herausdrückenden Harzperlen leben können. Genauso gehört die Bildung von Rissen zum Lärchenholz dazu. Dies gilt übrigens auch bei der Verwendung von qualitativ hochwertigem Lärchenholz.

Fazit: Das müssen Sie wissen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Lärchenholz ein vielseitiges und natürliches Material ist, das in vielen Bereichen Anwendung findet. Es überzeugt insbesondere durch sein lokales Vorkommen und seine Widerstandsfähigkeit sowie Langlebigkeit. Das macht es zu einem geeigneten Holz für eine Terrasse oder einen Sichtschutzzaun – insbesondere für verantwortungsbewusste und nachhaltig orientierte Verbraucher.

Die Pflege und Behandlung von Lärchenholz ist entscheidend, um die natürliche Schönheit des Materials zu erhalten. Zudem sollten Kunden, welche Lärchenholz im Aussenbereich einsetzen, langfristig mit Rissen, Splitter und Harzgallen leben können.

Wer sich ein Holz für den Garten wünscht, welches noch widerstandsfähiger als Lärchenholz ist und zudem auch über die Dauer nahezu riss- und splitterfrei bleibt, der sollte sich über Accoya Holz informieren. Wir haben dazu schon zahlreiche Artikel veröffentlicht.

Wünschen Sie sich jedoch besonders nachhaltige, einheimische Terrassendielen und können mit ein paar Rissen oder auch mal einem Splitter leben? Dann wäre Lärchenholz für Sie sicherlich geeignet.


Beratung für Holzterrasse 

Wünschen Sie eine unabhängige Beratung für die Anschaffung einer Terrasse für Ihren Garten? Unsere Experten mit über 20 Jahren Erfahrung beim Bau von Holzlösungen im Innen- und Aussenbereich unterstützen Sie gerne.

Kontaktieren Sie uns hier für eine kostenlose Erstberatung, um das für Sie richtige Material und die bestmögliche Lösung evaluieren zu können. Hier geht es zum Kontakt.

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Holzrost Balkon: Ein Dutzend Ideen, die überzeugen https://www.formare.ch/blog/holzrost-balkon https://www.formare.ch/blog/holzrost-balkon#comments Mon, 17 Mar 2025 10:42:00 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/holzrost-balkon Weiterlesen

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Wer träumt nicht davon, einen Holzrost auf dem Balkon verlegen zu lassen und dadurch jeden Tag ein Stück Ferienfeeling zu geniessen?

Als Schreinerei, welche seit über 20 Jahren Holzterrassen plant, produziert, montiert und unterhält, kennen wir den Wunsch nach einem Holzrost auf dem Balkon bestens. Wir wissen auch, dass es nicht ganz einfach ist, ein stimmiges Konzept zu entwickeln, welches zu Fassade, Geländer und auch der restlichen Ausseneinrichtung passt. 

Mit diesem Artikel wollen wir Ihnen deshalb etwas Inspiration bieten. Wir haben ein Dutzend Projekte zusammengetragen, bei denen sich die Kundschaft einen Holzrost auf dem Balkon wünschte. 

Schauen Sie sich die Projekte an und lesen Sie sich in die verschiedenen gewählten Holzarten und Terrassenbeläge ein. Wir hoffen, Ihnen damit den Entscheid, was für Sie das richtige ist, etwas zu erleichtern. Viel Spass beim Durchstöbern!


Balkon Holzrost Nr. 1: Terrasse in Accoya (grau behandelt)

Holzrost Balkon Accoya grau behandelt

Die Kundschaft hat sich bei diesem Balkon für einen Holzrost in Accoya entschieden. Accoya ist ein modifiziertes Holzprodukt, für welches die in Neuseeland wachsenden Radiatakiefern in einem speziellen Verfahren accetyliert. Durch diese Modifizierung wird das Holz äusserst haltbar sowie formstabil und neigt kaum mehr zur Rissbildung. Die Kundschaft wünschte, dass das Holz hellgrau behandelt wird, was dem Holz eine gleichmässige, silbergraue Optik verleiht. 

Das besondere an diesem ersten Holzrost ist die Rundung, welche den bepflanzten Bereich wunderbar umschliesst. Der Holzrost ist mehrteilig und komplett versteckt verschraubt

Die Holzroste werden zudem durch kleine Sichtschutzwände, welche ebenfalls in Accoya gefertigt wurden, ergänzt. Somit ist für die notwendige Diskretion gesorgt. 


Balkon Nr. 2: Viereckiger Holzboden in Accoya Color Grey

Holzrost Balkon Accoya Color Gray 3

Die Kundschaft des zweiten hier vorgestellten Balkons entschied sich für einen Holzrost in Accoya Color Grey. Obschon auch dieser Holzrost aus Accoya gefertigt wurde, sieht man sofort, dass die Holzterrasse wesentlich dunkler ist und eine markantere Maserung aufweist als der Terrassenboden des ersten Beispiels. Dies hängt damit zusammen, da hier die Variante Accoya Color Grey verwendet wurde. 

Accoya Color Grey wird auch als "Accoya vorvergraut" bezeichnet. Das Holz wird komplett grau durchgefärbt und weist somit bereits vom ersten Tag an eine graue Färbung auf. Der Farbton ist jedoch um einiges dunkler als bei naturbelassenen Terrassendielen, welche mit einem Öl hellgrau behandelt wurden. Dafür entfällt eine regelmässige Nachbehandlung der Holzterrasse

Der viereckige Holzrost wurde auf mehreren Seiten durch ein Kiesbett umrahmt. 


Holzrost Balkon Nr. 3: Kleiner Aussenboden in Accoya Color Grey

Holzrost Balkon Accoya Color Gray

Dieser Balkon ist klein, aber fein. 

Gleich wie bei der Nr. 2. wurde auch dieser Balkon mit dem pflegeleichten Holzprodukt Accoya Color Grey belegt. Aufgrund der geringen Tiefe des Balkons wirkt der Belag optisch so, als würde er aus nur einem einzigen Holzrost bestehen. 

Farblich passt der Balkonboden perfekt zu den grauen Fensterprofilen sowie den grauen Geländern.


Balkon Nr. 4: Ein grauer Holzrost für ein Haus mit brauner Holzfassade

Holzrost Balkon Accoya Color Gray 2

Während beim letzten Beispiel der Balkonboden farblich sehr ähnlich wie die Fensterprofile sowie das Geländer aussah, hat sich der Eigentümer dieses Hauses bewusst für einen Terrassenboden entschieden, der sich (Stand heute) farblich etwas von der Fassade, den Fenstern und dem Geländer abhebt

Das Beispiel zeigt eindrücklich, dass graue Terrassenböden einen neutralen Charakter aufweisen und somit oftmals auch gut mit anderen Farben oder Materialien kombiniert werden können. Andererseits gilt es stets abzuschätzen, wie sich natürliche Materialien über ihre Lebensdauer hinweg verändern. Während der Balkonboden in Accoya Grey dauerhaft diesen grauen Look beibehält, dürften Fassade und Geländer über die Jahre weiter vergrauen – und sich somit farblich noch etwas mehr aneinander angleichen

Doch schauen wir uns nun noch ein paar Balkone an, welche mit anderen Hölzern belegt wurden und durch ihre Farben eine ganz andere Stimmung hervorrufen. 


Holzrost Balkon Nr. 5: Brauner Terrassenboden in Red Cedar

Holzrost Balkon Zedar

Der fünfte Balkon wurde mit einem ästhetischen Holzrost in Red Cedar belegt. Red Cedar heisst übersetzt rote Zeder und wird oftmals auch als Western Red Cedar oder WRC bezeichnet. Das Zedernholz stammt aus Kanada. Der Holzrost wurde behandelt und erhielt somit einen besonders satten Farbton

Das besondere an diesem Balkon: Ähnlich wie beim ersten Beispiel ist auch dieser an einigen Stellen durch Mini-Hochbeete ganzjährig begrünt. Dadurch wirkt der Balkon noch natürlicher und stellt einen eleganten Übergang zum dahinter liegenden Gartenbereich dar.


Balkon Nr. 6: Schlichter Terrassenboden

Holzrost Balkon Zedar 2

Der sechste Balkon Holzrost zeigt einen ganz schlichten Terrassenboden. Ähnlich wie bei der Nr. 5 wurde auch dieser Balkon mit einem Glasgeländer ausgestattet, was den Balkon äusserst hochwertig erscheinen lässt. 

Doch nicht nur bezüglich dem Geländer gibt es Gemeinsamkeiten. Auch das Terrassenholz ist das selbe. Das Zedernholz ist aufgrund der leicht unterschiedlich braunen Dielen mit einer dezenten Maserung unverkennbar. 


Holzrost Balkon Nr. 7: Massive Design-Lösung in Ipé

Holzrost Balkon Ip 2

Das Beispiel Nr. 7 zeigt einen äusserst massiven Holzrost in Ipé. Massiv deshalb, weil Ipé zu den härtesten Hölzern dieser Welt zählt. Das macht das ästhetische Holz einerseits für die Aussenanwendung sehr geeignet, andererseits ist die Verarbeitung dieses Holzes im Vergleich zu weicheren Hölzern herausfordernd. Darüber hinaus hat Ipé ein paar weitere wissenswerte Eigenschaften, welche wir in diesem Artikel schon ausführlich beschrieben haben. 

Zurück zum abgebildeten Balkon lässt sich abschliessend festhalten, dass der versteckt verschraubte und ungeölte Holzrost, kombiniert mit den filigranen Glasgeländer schlicht und hochwertig ausschaut. 


Balkon Nr. 8: Holzrost mit Pflanzentrog

Holzrost Balkon Ip

Der hier vorgestellte Balkon ist ebenfalls in Ipé gefertigt. Das Holz bildete durch die Verwitterung eine gleichmässig graue Patina, die bestens zu den beiden grauen Holzliegen passte. 

Nicht weniger passend sind die XXL-Pflanzgefässe, welche für die Kundschaft massangefertigt wurden. Die lockere Begrünung verleiht dem Balkon den Charakter eines Gartens und sorgt somit für ein besonders behagliches Ambiente


Balkon Holzrost Nr. 9: Traumhafter Lärchenboden

Holzrost Balkon Laerche

Das neunte hier präsentierte Projekt ist die erste Terrasse dieser Reihe, welche aus einheimischem Holz gefertigt wurde. Der Balkon wurde nämlich mit hochwertigen Terrassendielen in heimischer Lärche belegt. Das in Europa geschlagene Holz gilt für den Aussenbereich ebenfalls als gut geeignet, obschon seine Haltbarkeit nicht ganz mit Accoya & Co. mithalten kann. Dafür gilt es als noch nachhaltiger.

Der Feuerring in der Mitte des Balkons lädt dazu ein, den Balkon mit Freunden zu geniessen. Die mehrteilige Sichtschutzwand aus einer Holz-Metallkonstruktion sowie den Grünpflanzen sorgen für die notwendige Diskretion. So steht dem entspannten Geniessen und Feiern auf der heimischen Terrasse nichts mehr im Wege. 


Balkon Nr. 10: Holzrost in Lärche

Holzrost Balkon Laerche

Nun sind wir bereits beim drittletzten Balkon angelangt. 

Auch dieser Balkon wurde mit einem Holzrost in heimischer Lärche belegt. Die kleine Terrasse ist äusserst sonnig gelegen und lädt deshalb dazu ein, die warmen Jahreszeiten zu einem grossen Teil draussen zu verbringen. Eine Liege steht für entspannte Stunden beim Lesen oder Ausspannen schon bereit.


Balkon Nr. 11: Ein Holzrost, der nahezu keine Pflege benötigt

Holzrost Balkon Millboard

Zugegeben, dieser Balkon ist etwas speziell. Denn wir haben euch versprochen, in diesem Artikel ein Dutzend mit Holz belegter Balkone vorzustellen. Und wenn wir ehrlich sind, müssen wir gestehen, dass auf dieser Terrasse gar keine Echtholzdielen verlegt wurden. 

Hätten Sie es bemerkt? 

Auf diesem fantastisch gelegenen Balkon durften wir nämlich eine Millboard Terrasse montieren. Diese Terrassendielen sehen Holz zum Verwechseln ähnlich – benötigen jedoch nahezu keine Pflege. Sollte sich auf der Terrasse doch einmal etwas Schmutz breitmachen, so kann Millboard sogar mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Darüber hinaus sind Millboard Terrassendielen äusserst langlebig und komplett splitterfrei.


Balkon Nr. 12: Millboard Terrassenboden in grau

Holzrost Balkon Millboard 4

Der letzte hier vorgestellte Terrassenboden ist wiederum keine Echtholzterrasse

Auch hier haben wir auf den Bodenbelag Millboard gesetzt. Der Bodenbelag weist jedoch im Gegensatz zum letzten vorgestellten Balkon eine graue Farbe auf. Dieser Umstand deutet auf einen weiteren Vorteil von Millboard Terrassen hin. 

Millboard Terrassendielen sind in unterschiedlichen Farben erhältlich. Der Clou: Die Terrassenbretter behalten diese Färbung über Jahre und müssen im Gegensatz zu Echtholzterrassen nicht nachbehandelt werden. 

Et voilà, das waren zwölf verschiedene Balkone, die mit einem Holzrost belegt wurden. 

Nun ist es Zeit für ein Fazit. 


Fazit: Zahlreiche Varianten – und die Schwierigkeit, die richtige Option zu finden

Die hier vorgestellten Beispiele zeigten eindrücklich, dass es eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt, wenn es darum geht, einen Holzrost auf dem Balkon zu verlegen. 

In unserer Schreinerei haben wir in der Vergangenheit zahlreiche Projekte umgesetzt. Dabei verwendeten wir oft die Holzarten / Holzprodukten Accoya, Accoya vorvergraut, Red Zedar, Ipé, Lärche sowie die  Echtholzalternative Millboard.

Welches Holz für Sie die richtige Wahl ist, hängt von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab. Dazu lohnt es sich, die Eigenschaften, Vorteile und Nachteile der einzelnen Hölzer genauer zu betrachten. 


Wünschen Sie sich eine kostenlose Beratung, um Ihren Balkon mit einem Holzrost zu verschönern?

Kontaktieren Sie uns unverbindlich!

Unsere Experten mit über 20-jähriger Erfahrung unterstützen Sie gerne dabei, das für Sie richtige Produkt oder Terrassenkonzept zu finden. Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular oder ganz einfach via die Seite Kontakt.

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Moderner Sichtschutz im Garten: 7 überzeugende Ideen https://www.formare.ch/blog/moderner-sichtschutz-im-garten https://www.formare.ch/blog/moderner-sichtschutz-im-garten#comments Fri, 31 Jan 2025 11:06:00 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/moderner-sichtschutz-im-garten Weiterlesen

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Ein moderner Sichtschutz im Garten ist der Traum vieler Eigentümer. Einerseits wünschen sie sich mehr Diskretion – und weniger störende Blicke vorbeigehender Personen. Andererseits wollen Sie keine dieser rustikalen Lösungen, die klobig aussehen. Des Weiteren soll der Sichtschutz perfekt zum Garten passen. Es soll halt einfach ein ästhetischer Sichtschutz sein, der im Garten hübsch anzusehen ist. 

Viele Menschen kamen in der Vergangenheit mit genau dieser Herausforderung auf uns zu. Für diese haben wir nach Lösungen gesucht, die dem hohen Anspruch von einem ästhetischen und modernen Sichtschutz im Garten genügen. 

In diesem Artikel teilen wir ein paar Praxisbeispiele sowie die Ergebnisse und Erfahrungen davon. Viel Spass!

Idee Nr 1: Designer Sichtschutz mit vertikalen Brettern

Moderner Sichtschutz im Garten 13

Die erste Idee ist bereits ein Highlight. Dieser Kunde wünschte sich einen Sichtschutz mit unterschiedlich hohen Brettern. Die Bretter sind wie Lamellen leicht versetzt, sodass sie ein natürliches Licht- / Schattenschauspiel bieten. Die Blickdichte des Sichtschutzzauns variiert entsprechend je nach dem Betrachtungswinkel. In Kombination mit den Pflanzen ergibt sich ein leicht verspielter, aber dennoch harmonischer Sichtschutz, der mit der grauen Farbe einen modernen Look erzeugt. 

Im erwähnten Garten durften wir gleich zwei unterschiedliche Varianten dieser Lösung umsetzen. Auf der einen Seite ist die Sichtschutzwand aus Holz durchgängig. Strassenseitig fertigten wir vier einzelne Elemente an, welche durch Sträucher ergänzt werden. Kurz nach der Montage waren die Pflanzen jedoch noch etwas klein – das ist heute anders. 

Moderner Sichtschutz im Garten 14


Sichtschutzzaun #2: Schmale horizontale Holzleisten

Moderner Sichtschutz im Garten

Der zweite Sichtschutz sorgt in diesem Garten für mehr Diskretion bei der Nutzung der Holzterrasse und des Pools

Der Sichtschutzzaun zeichnet sich durch seine schmalen, langen und horizontal montierten Bretter aus. Durch die Abstände zwischen den einzelnen Leisten ist der Sichtschutz nicht komplett blickdicht. Dafür wirkt er wesentlich leichter und ästhetischer. Dies hängt auch damit zusammen, dass das unterste horizontale Brett aus Holz den Boden nicht berührt. Der Sichtschutzzaun scheint deshalb aus der Distanz im Garten zu schweben


Sichtschutzzaun #3: Einzigartige Kombination von Pflanzen, Holz, Metall und Beton

Moderner Sichtschutz im Garten 3

Der dritte moderne Sichtschutz ist eine Kombination aus ganz verschiedenen Materialien. Die beiden Sichtschutzelemente aus Holz werden durch einen natürlich angelegten Sichtschutz aus Pflanzen ergänzt. Die vier verschiedenen Pflanzen ergeben durch ihre unterschiedlichen Farben der Blätter ein harmonisches Zusammenspiel.

Die eigentlichen zwei Sichtschutzelemente bestehen aus einer Kombination von Holzbrettern und einer Konstruktion aus Metall. Sie wurden an einer kleinen Betonmauer befestigt. Beim genaueren Betrachten der Sichtschutzwand fällt auf, dass die einzelnen Holzbretter unterschiedlich hoch sind. Dies hat mehrere Vorteile. Einerseits wirken die Holzelemente etwas leichter. Andererseits nehmen die Sichtschutzwände auch die natürliche Stufung der Pflanzenkronen auf, die ebenfalls unterschiedlich hoch sind.  Der moderne Sichtschutz passt sich somit viel besser in das Gesamtkonzept des Gartens ein.  


Sichtschutzwand #4: Kleine, versetzte Sichtschutzwände

Moderner Sichtschutz im Garten 5

Der nachfolgend vorgestellte Sichtschutz ist zwar modern, weist jedoch auch Parallelen mit klassischen Sichtschutzwänden auf. 

Der Eigentümer dieses Wohnhauses wünschte sich etwas mehr Diskretion im Garten. Er entschied sich deshalb für drei einzelne Elemente aus Holz, welche auf Metallfüssen im Garten schweben. Diese werden von einer klassischen Begrünung umrahmt. 

Für den Sichtschutz wurde Accoya verwendet. Das Holzprodukt eignet sich erfahrungsgemäss hervorragend für den Einsatz im Garten, da es sehr robust und langlebig ist. Im Falle dieses Gartens wurden die drei unterschiedlich hohen Elemente grau behandelt. Die graue Farbe verleiht den Wänden einen zum Gebäude passenden Look und schützt das Holz zusätzlich. Dank der leichten Transparenz scheint die natürliche Maserung des Holzes wunderschön durch.

Eine weitere Besonderheit ist die versteckte Schraubung, welche die Firma FORMARE bei Gartenprojekten seit Jahren einsetzt. Ohne sichtbare Schrauben sehen die Elemente besonders elegant und hochwertig aus. 


Sichtschutz #5: Moderne Kombination aus Stein und Holz

Moderner Sichtschutz im Garten 4

Der fünfte hier vorgestellte Sichtschutz ist ein sehr grosser Sichtschutz. Das besondere an dieser modernen Sichtschutzwand ist die einzigartige Materialkombination. Zwei Elemente aus Holz und Metall umgeben einen schmalen Steinkorb, der den mittleren Teil dieser Sichtschutzwand ausmacht. Wie unschwer zu erkennen ist, ist die Sichtschutzwand nahezu vollständig blickdicht

Einzig ein Ausschnitt, welcher dem Platzieren von Deko-Elementen dient, gewährt ein kleines Blickfeld auf das Grundstück. Der stattliche Sichtschutz ist nicht nur tagsüber hübsch anzusehen. Am Abend wird die Wand von den vier auf dem Bild ebenfalls sichtbaren Leuchten indirekt beleuchtet


Sichtschutzwand #6: Die schlangenförmige Accoya Sichschutzwand

Moderner Sichtschutz im Garten 2

Die zweitletzte Sichtschutzwand, welche wir Ihnen hier vorstellen ist nochmals ein richtiges Bijou. Der Garten wird Ihnen dabei bekannt vorkommen, da das Foto das Titelbild dieses Artikels (ganz oben) markierte. 

Die wunderschöne Gartenanlage liegt in den Schweizer Voralpen. Sowohl die Holzterrasse, als auch die Sichtschutzwand ist mit dem Holzprodukt Accoya gefertigt. 

Wie unschwer zu erkennen ist, zeichnet sich die Sichtschutzwand durch ihre ganz besondere Form aus. Sie ist rund geformt und markiert schlangenförmig die Begrenzung des Grundstücks. 

Durch ihre massive, durchgängige Holzkonstruktion ist der moderne Sichtschutz komplett blickdicht. In Kombination mit der edlen Holzterrasse, dem märchenhaften Rasen sowie dem traumhaften Swimmingpool ergibt sich ein äusserst moderner und ästhetischer Garten.


Sichtschutz Nummer 7: Holzlamellen in Metallrahmen

Moderner Sichtschutz im Garten 11

Nun sind wir bereits beim letzten modernen Sichtschutz angekommen. Die gezeigten Elemente stehen auf einer Dachterrasse und sorgen beim nächsten Grillabend für die notwendige Diskretion.

Die Sichtschutzelemente sind quadratisch und bestehen aus Holz und Metall. Dabei wurden die Holzbretter lamellenartig in die hochwertige Metallkonstruktion eingepasst. Es entstanden Sichtschutzelemente, die ähnlich wie bei der in der Nummer 1 gezeigten Lösung je nach Blickwinkel unterschiedlich blickdicht sind. Gleichzeitig erzeugen sie ein faszinierendes Licht- und Schattenschauspiel, was sie deutlich leichter und moderner erscheinen lässt. 

Das waren sieben faszinierende Ideen für moderne Sichtschutz-Lösungen. Es wird Zeit für ein Fazit!


Fazit

Individuelle Lösungen ermöglichen es, einen modernen Sichtschutz im Garten umzusetzen

Die verschiedenen Ideen und Lösungen haben gezeigt, dass sich ein moderner Sichtschutz im Garten auf ganz unterschiedliche Arten realisieren lässt. 

Eines haben jedoch alle präsentierten Lösungen gemeinsam: Sie wurden komplett individuell für die jeweilige Gartensituation gefertigt und haben die bestehende Gartengestaltung berücksichtigt. Das ist auch der Grund, warum die Sichtschutzwände, trotz ihrer zum Teil grossen Grösse, weder klobig noch dominant aussehen.


Wie finde ich nun den perfekt passenden Sichtschutz für meinen Garten?

Gerne würden wir Ihnen hierfür eine einfache Antwort geben können. Diese gibt es leider nicht – oder wir haben sie bisher noch nicht gefunden. Dass Sie sich sich umsehen und sich von Ideen anderer inspirieren lassen, ist sicherlich ein sehr guter Anfang

Sobald man weiss, in welche Richtung es gehen könnte, kommt man jedoch meistens nicht an einer persönlichen Beratung vor Ort vorbei.


Persönliche Beratung: Das gilt es zu beachten

Im Rahmen einer persönlichen Beratung kann Ihnen ein Experte individuelle, auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Ideen vorschlagen. Danach empfiehlt es sich, den gewünschten Sichtschutz planen zu lassen  und gegebenenfalls eine Visualisierung anzufordern. Spezialisierte Unternehmen werden Ihnen sogar eine 3D-Visualisierung anbieten können, damit sie bereits vor der effektiven Umsetzung sehen, ob der Sichtschutz ihren Bedürfnissen entspricht oder nicht. 

Es gibt viele gute Anbieter für Sichtschutzlösungen. Falls Sie den Eindruck haben, bei unserem Familienunternehmen wären Sie am richtigen Ort, dann unterstützen wir Sie gerne mit einer kostenlosen Beratung. Hier geht es zum Kontakt.


Tipp

Falls Sie noch weitere Sichtschutzwände sehen möchten, finden Sie in diesem Artikel eine noch umfangreichere Ideen-Liste von Sichtschutzwänden!

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Terrassenboden wetterfest: 2 Neuheiten, die überzeugen https://www.formare.ch/blog/terrassenboden-wetterfest https://www.formare.ch/blog/terrassenboden-wetterfest#comments Fri, 24 Jan 2025 08:28:00 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/terrassenboden-wetterfest Weiterlesen

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Die Terrasse ist weit mehr als nur eine Erweiterung Ihres Wohnraums – sie ist ein Ort zum Entspannen, Feiern und Geniessen. Doch unser mitteleuropäisches Klima mit Regen, Sonne und Frost stellt Terrassenböden auf eine harte Probe

Eigentümer stellen sich daher die berechtigte Frage: Welche Produkte gibt es, wenn der Terrassenboden wetterfest und trotzdem pflegeleicht sein soll? Viele greifen zu klassischen Gartenplatten aus Stein. Doch sind diese wirklich eine optimale und auch ästhetische Wahl

Welche Produkte gibt es, wenn der Terrassenboden wetterfest und trotzdem pflegeleicht sein soll? 

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was die Vor- und Nachteile von Gartenplatten sind und welche zwei alternativen Terrassenböden es gibt, die noch hübscher aussehen und trotzdem wetterfest sind. Lassen Sie sich inspirieren und finden Sie heraus, welcher wetterfeste Terrassenboden für Sie die perfekte Wahl ist.


Klassische Gartenplatten sind wetterfest, aber

Klassische Platten sind zweifelsohne eine solide Möglichkeit, um einen Terrassenboden wetterfest zu gestalten, sodass er Wind und Wetter über viele Jahre trotzt. Nachfolgend haben wir die wichtigen Vorteile und Nachteile von Terrassenplatten zusammengefasst. 

Terrassenboden wetterfest Gartenplatten

Bild: Die Gartenplatten dieser Terrasse werden sicherlich lange halten. 

Die grössten Gartenplatten Vorteile

Terrassenplatten aus Beton oder Naturstein sind sehr widerstandsfähig und trotzen auch extremsten Witterungsbedingungen. Darüber hinaus lassen sie sich einfach reinigen. Im Alltag reicht ein einfaches Kehren mit einem Reisbesen. 

Die Gestaltungsmöglichkeiten mit Gartenplatten sind vielseitig. Es gibt Terrassenplatten in verschiedenen Grössen, in verschiedenen Formen (z.B. quadratisch und rechteckig) und natürlich in verschiedenen Farbtönen und Oberflächen

Gartenplatten sind in sehr unterschiedlichen Preisklassen erhältlich. Einfache Produkte sind bereits zu günstigen Preisen erhältlich.

Doch auch Gartenplatten haben Nachteile

Gartenplatten aus Stein wirken optisch kühl und nicht behaglich. Dieses Argument der kühlen Optik bringt uns gleich zum nächsten Punkt - der Oberflächen-Temperatur von Gartenplatten. Terrassenplatten sind im Winter eiskalt und im Sommer heizen sich die Platten unangenehm auf. Doch was bedeutet dies: Während man im Frühling oder Herbst draussen sitzt und die Temperaturen nicht all zu warm sind, empfinden wir den Aufenthalt auf der Terrasse als noch kühler, da die Gartenplatten Kälte abgeben. Wir kennen dies von Innenräumen ohne Bodenheizung. Diese empfinden wir im Winter ebenfalls als kühl und unbehaglich. Im Sommer ist das Gegenteil der Fall: Die Platten sorgen dafür, dass die sengende Hitze auf der Terrasse noch zunimmt. Barfuss über die heissen Steine zu gehen wird für viele Menschen deshalb ein Ding der Unmöglichkeit

Darüber hinaus können sich auf Gartenplatten mit der Zeit grüne Algen bilden. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern macht den Terrassenboden auch rutschig. Zu guter Letzt kann es bei Terrassenplatten trotz aller Robustheit zu Rissen oder Abplatzungen kommen - insbesondere durch Frost. 


Nun schauen wir uns in einem nächsten Schritt ein alternatives Material an.

Accoya Color Grey: Natürlich, langlebig, pflegeleicht

Accoya Color Grey (auch Accoya vorvergraut genannt) ist ein modifiziertes Holzprodukt, welches sich insbesondere für die Verwendung als Terrassenboden eignet. Der Ursprung dieses Holzprodukts ist Kiefernholz, welches in einem speziellen Prozess accetyliert wird. Durch diesen Vorgang wird das Holz wesentlich widerstandsfähiger, als dies bei "normalen" Holzbelägen im Aussenbereich der Fall ist. 

Die Ausführung Color Grey deutet auf die Farbe hin. Das Holz ist komplett grau durchgefärbt

Terrassenboden wetterfest Accoya Color Gray 3

Bild: Pflegeleicht und wetterfest - diese Terrasse in Accoya Color Grey

Die grössten Accoya Color Grey Vorteile

Accoya Color Grey ist ein Holzprodukt und sieht deshalb sehr natürlich, ästhetisch und vorallem auch hochwertig aus. Das Holz ist extrem widerstandsfähig. Es widersteht Feuchtigkeit, UV-Strahlen und Temperaturschwankungen problemlos. So bleibt die elegante Optik auch nach Jahren erhalten. Da Accoya ein FSC-zertifiziertes Holzprodukt und komplett frei von schädlichen Chemikalien ist, ist es auch aus ökologischer Sicht eine echte Empfehlung. 

Zu guter Letzt ist Accoya Color Grey auch äusserst komfortabel. Das Holzprodukt aufgrund der wärmedämmenden Eigenschaften bleibt angenehm temperiert, egal ob im Frühling, Sommer oder Herbst. So steht dem Barfuss-Genuss auf der Terrasse auch im Hochsommer nichts im Wege. Der Pflegeaufwand ist, verglichen mit einer Echtholzterrasse, minimal, da das vorvergraute Accoya Holz in keiner Art und Weise nachbehandelt werden muss. Es behält über Jahre seinen natürlichen, grauen Farbton.

Die grössten Accoya Color Grey Nachteile

Der wohl mit Abstand grösste Nachteil von Accoya Color Grey ist, dass die Optik bei Nässe wesentlich dunkler wird. Die komplett von Regen durchnässten Terrassendielen in Accoya Color Grey werden optisch vorübergehend dunkler. Sobald die Terrassedielen jedoch wieder trocken sind, kommt die hellere Farbe zum Vorschein. Wir können diesen Prozess mit einem grauen Frottiertuch vergleichen, an welchem wir unsere nassen Hände abtrocknen. Das Tuch wird an den nassen Stellen vorübergehend ebenfalls dunkler werden, bis es wieder komplett trocken ist. 

Accoya hat darüber hinaus ein paar wenige weitere Nachteile, die - bei richtiger Verwendung - jedoch keine echten Nachteile ausmachen. Wir haben dieses Thema in einem separaten Artikel bereits vertieft behandelt. Wenn Sie dieses Thema interessiert, können Sie gerne hier alles nachlesen.

Terrassenboden wetterfest Accoya

Bild: Wird die richtige Holzart gewählt, sind Holzterrassen äusserst wetterfest. 


Schauen wir uns nun zum Schluss noch eine dritte Lösung für einen wetterfesten Terrassenboden an.

Millboard: Die perfekte Mischung aus Technik und Ästhetik

Millboard Terrassenböden kombinieren die Optik von Holz mit der technologischen Entwicklung von High-Tech-Materialien. Konkret bestehen Millboard Terrassendielen aus einem holzfreien Mineralfaserverbundstoff. Die Dielen werden zudem von einer Lastane Deckschicht umgeben, sodass Sie täuschend ähnlich wie echte Terrassendielen aus Holz aussehen. 

Millboard Terrassen sind unserer Meinung nach die beste Alternative für alle, die keinen Kompromiss zwischen Design und Funktionalität eingehen wollen.

Terrassenboden wetterfest Millboard

Bild: Genauso pflegeleicht und wetterfest wie Gartenplatten - die Terrassen in Millboard.

Die grössten Millboard Vorteile

Wenn ein Terrassenboden wetterfest sein soll, dann ist Millboard sicherlich eine gute Wahl. Die Böden sind extrem wetterfest, resistent gegen Feuchtigkeit, UV-Strahlen und Schimmel. Sie sind unempfindlich gegenüber Kratzer und behalten auch bei intensiver Nutzung ihre schöne Optik

Darüber hinaus benötigen sie quasi keine Pflege. Kein Ölen, kein Streichen - einfach mit einem Besen abwischen und fertig. Sollte der Boden doch mal eine grössere Reinigung nötig haben, so kann ein Millboard Boden sogar mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden. 

Doch das wichtigste Argument für Millboard fehlt noch: Im Gegensatz zu ganz vielen Echtholzalternativen sieht Millboard wirklich sehr ästhetisch aus. Dank der Lastane Deckschicht erinnert sogar die Oberfläche der Bretter optisch und haptisch an echte Holzbretter.

Die grössten Millboard Nachteile

Einer der grössten Millboard-Nachteile liegt wohl darin, dass Millboard kein natürliches Produkt ist, obschon das Produkt verhältlnismässig nachhaltig produziert wird. Im Vergleich zum natürlichen Produkt Accoya ist dies sicherlich ein Nachteil. Vergleicht man eine Millboard Diele jedoch mit einer Gartenplatte aus Beton, dann scheiden sich die Geister, welcher Terrassenboden nun wirklich nachhaltiger sein soll.

Ein weiterer Millboard-Nachteil liegt wohl im etwas erhöhten Preis. Millboard Böden sind, verglichen mit Accoya Terrassenböden oder auch Platten, etwas teurer. Dafür bekommen Kunden einen echten Mehrwert, wie die ausführliche Vorteilsliste gezeigt hat. 

Darüber hinaus hat Millboard noch ein paar weitere kleine Nachteile, die wir in diesem Artikel noch ausführlicher beschrieben haben. 

Terrassenboden wetterfest Accoya Color Gray

Bild: Diese wetterfeste Terrasse kombiniert unterschiedliche Materialien wie Stein und Accoya Color Grey.


Fazit: Wenn der Terrassenboden wetterfest sein soll, dann...

Nach unserer Analyse stellen wir fest: Wenn ein Terrassenboden wetterfest sein soll, dann gibt es mit Sicherheit einige gute Optionen

Ob nun Gartenplatten, eine Terrasse in Accoya Color Grey oder vielleicht doch ein Millboard Boden für Sie die richtige Wahl ist, hängt von den persönlichen Präferenzen ab. Während einfache Gartenplatten zwar robust sind, können diese in puncto Komfort (Hitze / Kälte) und Design nicht immer mit den Alternativen mithalten. Accoya Color Grey ist zweifelsohne ein wetterfester Terrassenboden, dafür wird dieser bei Nässe etwas dunkler. Millboard Terrassendielen vereinen die hübsche Optik von Holzterrassen mit der Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit von Platten. Dafür ist die Investition in einen solchen Boden etwas höher. 

Eine Beratung könnte Ihnen beim Entscheid helfen

  • Sind Sie noch unsicher, welches Produkt für Sie das Beste ist? 
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Kontaktieren Sie uns noch heute für eine kostenfreie Beratung. Unsere Experten weisen bis zu 20 Jahre Erfahrung in der Realisierung von Terrassenböden auf. 

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WPC Terrassen: Das müssen Sie wissen! https://www.formare.ch/blog/wpc-terrassen https://www.formare.ch/blog/wpc-terrassen#comments Fri, 20 Dec 2024 15:48:00 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/wpc-terrassen Weiterlesen

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WPC Terrassen sind im Trend - keine Frage! Doch warum eigentlich? Und ist es wirklich die beste Lösung für Ihre Terrasse? Wir sind den WPC Terrassen auf die Spur gegangen. 


Was steht hinter dem Namen "WPC Terrassen"?

WPC steht für "Wood Plastic Composite". Kurz gesagt: Eine Holz-Plastik-Zusammensetzung

Im Fachjargon spricht man von einem Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff. Das klingt zumindest schon mal besser als Holz-Plastik-Zusammensetzung. Im Grunde genommen geht es aber um das selbe.

WPC steht für thermoplastisch verarbeitete Verbundwerkstoffe, die aus unterschiedlichen Anteilen von Holzfasern (Holzmehl), Kunststoff und Zusätzen (Additiven) hergestellt werden. Daraus entstehen dann beispielsweise WPC Terrassendielen. Das sind Dielen, die aus einem Gemisch von Kunststoff und Holzfasern bestehen. Auf den ersten Blick sehen diese relativ ähnlich wie Holzdielen aus. Je nach Produkt ist auch die Haptik ähnlich. Diese wird nämlich durch einen hohen Anteil an Kunstharz den Echtholzdielen nachempfunden. 

Doch warum kam man überhaupt auf die Idee, Terrassendielen aus WPC herzustellen?

Ganz einfach: Man erhoffte sich eine noch langlebigere und pflegeleichtere Alternative zu den Holzterrassen - die jedoch ähnlich gut wie Holz aussieht. Ob die Industrie dies wirklich geschafft hat, darüber scheiden sich die Geister. Wir werden nachfolgend nun im Detail sowohl die Geschichte, als auch  die Vor- und Nachteile von WPC Terrassen beleuchten. 


Die Geschichte von WPC

Die Geschichte von WPC geht über 100 Jahre zurück. Anfangs des 20. Jahrhunderts wurde bereits mit der Herstellung von ähnlichen Werkstoffen experimentiert. Es gab beispielsweise das Produkt "Bois Durci", welches aus Holzmehl und tierischen (!) Proteinen bestand. 

Die Verbundwerkstoffe wurden in den nächsten Jahrzehnten laufend weiterentwickelt. Obschon bereits in den 60er-Jahren in Europa mit WPC vergleichbare Holz-Plastik-Verbundwerkstoffe hergestellt wurden, konnten diese sich noch immer nicht im Markt durchsetzen. 

Der Durchbruch kam erst, ausgehend von den USA, in den 90er-Jahren. Der Markt entwickelte sich danach rasant und in Europa wurden WPC-Produkte sowie WPC Terrassendielen beliebter


Die grössten WPC Terrassen Vorteile

WPC Terrassen haben zweifelsohne einige Vorteile

Grundsätzlich gelten WPC Terrassen als wetterfest und robust. Darüber hinaus sind sie pflegeleicht. Vergleicht man eine WPC Terrasse mit einer geölten Holzterrasse, so ist der Unterhaltsaufwand sicherlich etwas geringer. 

Ferner behalten WPC Terrassen in der Regel ihre Farbe, da sie kaum vergrauen. Insbesondere für Menschen, die sich eine braune Gartenterrasse wünschen, kann das ein grosser Vorteil sein. 

Durch den hohen Anteil an Kunststoff sind WPC Terrassen auch über Jahre grösstenteils rissfrei

WPC Terrassen

Bild: Die Optik von WPC wird unterschiedlich wahrgenommen. 

Beim Thema Optik sind sich Terrassenliebhaber nicht einig. Während einige dafür plädieren, dass WPC Terrassen (nahezu) wie echtes Holz aussehen, gibt es andere, die das komplett anders sehen.


Über diese WPC Terrassen Nachteile spricht niemand

WPC Terrassen scheinen auf den ersten Blick eine sehr verlockende Alternative zu einer Holzterrasse (z.B. in Accoya oder Sipo) zu sein. Trotzdem haben WPC Terrassen auch einige Nachteile - über die scheinbar nur wenig gesprochen wird. 

WPC Terrassendielen heizen sich extrem stark auf. Insbesondere WPC Terrassen in dunkler Farbe werden in der sommerlichen Hitze äusserst heiss und machen eine Barfuss-Begehung nahezu unmöglich. Schade! 

Darüber hinaus kommt die Herstellervorgabe, dass WPC mit einem ordentlichen Gefälle verlegt werden muss. Übliche Vorgaben liegen bei 1-2%. Das entspricht einem Höhenunterschied von 1-2 cm pro Meter. Bei einer 5m langen Terrasse sprechen wir somit von einer Höhendifferenz von 5-10 cm. Was auf den ersten Blick nach wenigen Zentimetern aussieht, ist in der Praxis nicht selten gravierend. Man braucht nicht Architektur studiert zu haben, um ein solches Gefälle als unästhetisch zu erkennen. Darüber hinaus braucht es für dieses Gefälle eine entsprechende Unterkonstruktion. Das bedeutet, dass die Aufbauhöhe um weitere 5-10 cm erhöht wird. 

Zum Vergleich: Niedrige Konstruktionen mit Echtholzterrassen weisen lediglich 6cm Konstruktionshöhe auf - ohne zusätzliches Gefälle.

Doch warum muss WPC überhaupt mit einem solchen Gefälle verlegt werden? Ohne Gefälle entstehen Wasserlachen auf den Dielen, da diese aus einem Holz-Kunststoff-Gemisch bestehen. So entstünden  Wasserflecken oder sogar Schäden an den Terrassendielen

Ohnehin sind Wasserflecken ein bekanntes, unschönes Problem bei WPC Terrassendielen. Zwar lassen sich diese reinigen, aber der Mehrwert einer "wartungsarmen Terrasse" ist dafür nicht mehr gerechtfertigt. 

Zu guter Letzt zeigen Langzeitstudien, dass auch WPC nicht ganz gefeit vor langfristigen Schäden sind. Der natürliche Anteil UV-Licht in der Sonne, Feuchtigkeit und Temperaturwirkung sowie Pilzbefall können die WPC Dielen ebenfalls beschädigen.

Kritiker monieren zudem die Bruchfestigkeit von WPC. Diese hängt jedoch von den einzelnen Produkten ab. Es gibt WPC Terrassendielen mit einem Hohlraum und solche, die massiv sind. Insbesondere bei den Dielen mit Hohlkörpern ist die Bruchfestigkeit sicherlich geringer - für normale Anwendungen jedoch oftmals noch ausreichend.

Zu guter Letzt kommt noch die Optik ins Spiel. Hier sollte jede Kundin und jeder Kunde selber entscheiden, ob die Optik von WPC Terrassendielen den persönlichen Ansprüchen genügt

Fest steht: Bis heute ist die Optik einer Echtholzterrasse in Sachen Natürlichkeit und Ausstrahlung unerreicht.


Die WPC Terrassen Varianten

WPC Terrassen Farben

WPC Terrassendielen sind in ganz unterschiedlichen Farben verfügbar. Diese reichen von hellbraun, über satte Brauntöne, bis hin zur Farbe grau oder Anthrazit. Es dürfte also für jeden Geschmack eine passende Farbe dabei sein. 

WPC Terrasse

Bild: Das Farbangebot von WPC Dielen ist sehr umfangreich. 


WPC Terrassen Oberflächen

WPC Terrassendielen gibt es glatt, gerillt und versiegelt. Die glatten Terrassendielen sind dabei der  Klassiker. Sie weisen eine flache Oberfläche auf und trocknen dadurch zügig ab.

Insbesondere in den Anfängen der WPC Terrassen galten gerillte Dielen als Standard. Dies hat sich mittlerweile etwas geändert. Gerillte Terrassendielen sehen zwar hübsch aus und scheinen auf den ersten Blick rutschfester. Dies ist in der Praxis jedoch überhaupt nicht so. In den Rillen staut sich bei Regen Wasser und die Dielen trocknen dadurch langsamer. Gerillte WPC Terrassen neigen daher zur Algen-, Moos und Pilzbildung. Die Lebensdauer sinkt dadurch und die Dielen werden oft rutschig

Die dritte Variante sind versiegelte Terrassendielen (CO-extrudiert). Diese sehen grundsätzlich ähnlich aus wie die glatten Dielen, verfügen jedoch zusätzlich über eine Kunststoffummantelung. Diese schützt die Dielen zusätzlich und beugt der bereits erwähnten Fleckenbildung vor. Darüber hinaus kann dank der zusätzlichen Kunststoffschicht auch die Oberfläche von Holz etwas realistischer nachgebildet werden. 


WPC Hohlraum-Dielen oder Massiv

Bei den WPC Dielen gibt es zwei unterschiedliche Bauweisen - Hohlraum und massiv. Die massiven WPC-Dielen sind wie der Name schon sagt komplett massiv und bestehen somit vollständig aus einer Holz-Plastik-Mischung. 

Bei den Hohlraum-Dielen sieht es anders aus. Diese Dielen sind in der Mitte hohl. Dadurch sind sie vom Gewicht her leichter als massive WPC-Dielen. Durch den geringeren Materialaufwand sinkt auch der Preis im Vergleich zur vollmassiven Lösung. 

Somit scheinen Hohlraum-Dielen auf den ersten Blick eine ideale Lösung zu sein. In der Praxis erweisen sich diese jedoch als bedeutend weniger stabil, weniger bruchfest und somit auch weniger haltbar als massive Dielen. Es gibt durchaus Bestrebungen von Herstellern, dem entgegenzuwirken. Einige Hersteller stellen beispielsweise Terrassendielen mit runden (anstelle rechteckigen) Hohlkammern her, um die Stabilität zu verbessern. 

Doch egal, welche Form die Hohlkammern haben: Letztlich bleiben bei derselben Materialmischung die massiven Dielen immer stabiler als diejenigen mit Hohlkammern. 


Wie lange hält WPC im Freien?

Die Angaben der Hersteller gehen bei der Frage nach der WPC Lebensdauer weit auseinander. 

Während einige Anbieter gut 20 Jahre Lebensdauer angeben, geben einige Shops eine Lebensdauer von 8-10 Jahren, bei Hohlkammern-Dielen teilweise auch lediglich 6 Jahren an. 

Ist das überzeugend? Aus unserer Sicht definitiv nicht. Schliesslich soll eine Terrasse oder ein Garten eine Investition sein, die sich über Jahrzehnte auszahlt

Im Vergleich zu WPC ist beispielsweise das modifizierte Holzprodukt Accoya wesentlich haltbarer. Accoya ist bis zu 60 Jahre haltbar. Deshalb gibt der Hersteller sogar eine Garantie von 50 Jahren gegen Verrottung - wenn das Holz über dem Erdreich angewendet wird. Bei einer Anwendung im Erdreich oder im Süsswasser beträgt die Garantie gegen Verrottung noch immer 25 Jahre! Das ist in Sachen Holzterrassen ein absoluter Spitzenwert

WPC Alternative Accoya Color Gray

Bild: Terrassen aus Accoya (z.B. Accoya Color Grey) sind sehr wartungsarm und wesentlich langlebiger als WPC Terrassendielen. 


Wie umweltfreundlich ist WPC?

Die Umweltverträglichkeit von WPC wird ähnlich wie die Optik kontrovers diskutiert. Die Debatte darüber, ob WPC nun umweltfreundlich ist oder eben nicht - ist nicht selten emotional.

Das Fraunhofer-Institut für Holzforschung und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt haben das Thema empirisch untersucht. Die Quintessenz der Forschung war, dass WPC Dielen unter nachfolgenden Umständen ähnlich umweltfreundlich sein können wie Dielen aus einheimischem Nadelholz:

  • Der Holzanteil der WPC Dielen ist hoch.
  • Es werden recycelte Grundstoffe für die Herstellung verwendet (z.B. recyceltes WPC).
  • Die Nutzungsdauer der WPC Terrasse ist besonders lange.

Ein hoher Anteil an Kunststoff sowie eine kurze Nutzungsdauer wirken sich hingegen negativ auf die Ökobilanz der WPC Terrassen aus. 


Fazit: WPC Terrassen sind gut, aber...

WPC Terrassen bieten zweifelsohne einige Vorteile. Sie sind ziemlich langlebig und robust, wartungsarm und in zahlreichen Farben sowie Oberflächenvarianten erhältlich. Das macht WPC auf den ersten Blick zu einer guten Wahl für Terrassen. Zwei vielfach unterschätzte Nachteile sind jedoch die starke Erhitzung im Sommer sowie das starke Gefälle und die damit verbundene Aufbauhöhe, welche bei einer Verlegung beachtet werden muss. Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass WPC Dielen eine gute, aber sicherlich nicht die beste Wahl für eine Terrasse ist. 

Diese WPC Alternativen gilt es zu prüfen

In den vergangenen Jahren haben sich immer mehr Kunden, anstelle von WPC für Accoya entschieden.

Accoya ist ein modifiziertes Echtholzprodukt, welches die Vorteile von Terrassen aus echtem Holz wie natürlicher Optik mit den Vorzügen von Verbundwerkstoffen wie WPC verbindet

Terrassenboden Holz Millboard

Bild: Millboard ist ebenfalls eine gute WPC Alternative, die optisch mehr überzeugt als WPC!

Darüber hinaus geniessen Millboard Terrassen eine wachsende Beliebtheit. Millboard werden aus einem holzfreien Mineralfaserverbundstoff von Hand gefertigt, sind quasi pflegefrei und weisen eine äusserst schöne Holzoptik auf.


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Unsere Experten haben über 20 Jahre Erfahrung in der Planung und Umsetzung Terrassenböden mit unterschiedlichsten Materialien. Kontaktieren Sie uns noch heute für eine unverbindliche Beratung für Ihr Projekt. Hier geht's zur kostenlosen Anfrage!

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Akustikwände einfach erklärt: Die Lösung für angenehme Raumakustik https://www.formare.ch/blog/akustikwaende https://www.formare.ch/blog/akustikwaende#comments Fri, 25 Oct 2024 12:10:00 +0000 innenausbau https://www.formare.ch/blog/akustikwaende Weiterlesen

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Akustikwände gewinnen in modernen Arbeits- und Wohnwelten zunehmend an Bedeutung. Sie sind mehr als nur optische Gestaltungselemente – Akustikwände verbessern die Raumakustik nachhaltig und bieten ästhetische, funktionale und gesundheitliche Vorteile. Dieser Artikel führt in das Thema Akustikwände ein, beleuchtet ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und beantwortet die am häufigsten gestellten Fragen.

Was sind Akustikwände?

Akustikwände, oft auch als Schallschutz- oder Schalldämpfungswände bezeichnet, sind speziell entwickelte Wände zur Reduzierung von Lärm und zur Verbesserung der Raumakustik.

Sie bestehen aus speziellen Materialien, die Geräusche aufnehmen und absorbieren, anstatt sie widerhallen zu lassen. Typischerweise kommen Akustikwände dort zum Einsatz, wo Menschen aufeinandertreffen. Das ist in Wohn- und Esszimmern, in Büros und in öffentlichen Einrichtungen der Fall.

Vorteile von Akustikwänden

Einfache Montage – auch im Nachgang möglich

Akustikwände lassen sich verhältnismässig unkompliziert montieren. Die Montage von fest installierten Akustikverkleidungen ist dabei nicht nur bei Neubauten, sondern problemlos auch bei bestehenden Objekten möglich.

Neben fixen Lösungen gibt es auch mobile Akustikwände. Diese sind insbesondere für Büros oder Mietwohnungen sehr gut geeignet.

Bessere Raumeinteilung

Neben der Schallreduzierung bieten Akustikwände die praktische Möglichkeit, Räume (neu) zu unterteilen. In Grossraumbüros schaffen sie dadurch kleine, ruhige Zonen für ein konzentriertes Arbeiten.

In Wohnräumen schaffen Akustiktrennwände die Möglichkeit, einzelne Bereiche wie Leseecken etwas besser abzugrenzen.

Akustikwände Trennwand als Raumteiler

Mehr Privatsphäre

Akustikwände reduzieren den Schallpegel in Räumen drastisch. Gespräche werden nicht mehr im gesamten Raum hörbar, was beispielsweise in Grossraumbüros zu mehr Diskretion beiträgt. 

Zuhause im Esszimmer sorgen Akustikwände dafür, dass es beim gemütlichen Familienfest mit Kindern nicht zu laut wird.

Verbesserte Akustik und Sprachverständlichkeit

Schlechte Akustik kann die Sprachverständlichkeit erheblich beeinträchtigen. Akustikwände absorbieren den Schall und sorgen dafür, dass Gespräche besser wahrgenommen werden. Das Resultat ist ein klarer Klang, wovon insbesondere Menschen mit Hörbehinderung stark profitieren.

Erhöhte Konzentration und Wohlbefinden

Weniger Lärmbelastung sorgt für weniger Stress und unterstützt ein gutes Raumklima. Das fördert die Konzentration und das Wohlbefinden. Besonders in Arbeitsumgebungen führt dies zu gesteigerter Produktivität beim Personal.

Umfassende Flexibilität

Einige Lösungen im Bereich Akustikwände sind mobil und lassen sich bei Bedarf versetzen. Diese Flexibilität ist insbesondere in wechselnden Arbeitsumgebungen wie flexibel gestalteten Büros von Vorteil. Akustikwände passen sich dann den individuellen Bedürfnissen an und lassen sich jederzeit neu anordnen.

Individualität und Design

Akustikwände sind in verschiedenen Farben, Formen und Designs erhältlich und können individuell gestaltet werden. Sie fügen sich nicht nur in bestehende Raumkonzepte ein, sondern können sogar gezielt als Designelement genutzt werden – sei es als Kunstwerk oder als farblicher Akzentsetzer.

Ökologie und Nachhaltigkeit

Viele Akustikwände werden aus ökologischen Rohstoffen hergestellt. Besonders beliebt sind Akustikpaneelen aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Darüber hinaus sind auch Lösungen aus Filz etabliert.

Im Bereich der Akustikwände werden ferner auch Recycling-Produkte wie PET verwendet. Dabei entstehen aus den Abfallprodukten Akustikplatten, die als Akustikwände oder Akustikdecken eingesetzt werden.

Für Allergiker geeignet

Akustikwände aus schadstoffgeprüften Materialien garantieren eine hohe Raumluftqualität und sind i.d.R für Allergiker geeignet.


Arten und Formen von Akustikwänden

Akustikwände sind in zahlreichen Varianten erhältlich, um den spezifischen Anforderungen verschiedener Räume gerecht zu werden. Nachfolgend haben wir die wichtigen Arten und Formen von Akustikwänden zusammengefasst.

Klassische Wandverkleidung

Bei der klassischen Wandverkleidung wird eine Wand oder mehrere Wände mit einem akustisch wirksamen Material komplett verkleidet. Diese Lösung ermöglicht eine starke akustische Optimierung – sowohl für kleine als auch für grosse Räume.

Akustikwände Wandverkleidung

Trennwand als Raumteiler

Akustisch wirksame Trennwände eignen sich ideal, um Räume wie Grossraumbüros zu unterteilen und private Bereiche zu schaffen.

Stellwände und Schreibtischstellwände

Flexibel einsetzbare Elemente, wie Stellwände oder Schreibtischstellwände eignen sich bestens, um einzelne Arbeitsplätze akustisch zu optimieren.

Thekenaufsätze / Theke

Thekenaufsätze sind die ideale Lösung für offene und gut frequentierte Empfangsbereiche. Ohne grossen Eingriff an Wänden oder Decken wird dabei die Theke mit einem akustisch wirksamen Material verkleidet, was die Akustik im Empfangsbereich verbessert.

Akustikwaende Theke Thekenaufsaetze Empfang

Einzelne Wandelemente

Einzelne Wandelemente sind eine vereinfachte Form der klassischen Wandverkleidung. Dabei werden bei einer Wand nur Teile davon mit Akustikpaneelen oder Akustikplatten verkleidet. Die Elemente werden dadurch eher zu einzelnen Stilelementen, die akustische Wirksamkeit ist reduziert.

Akustikbilder

Akustikbilder sind die einfachste und unkomplizierteste Lösung, Wände akustisch zu optimieren. Dabei werden die Wände mit akustisch wirksamen Bildern dekoriert. Diese Bilder sind mit ganz unterschiedlichen Motiven erhältlich und unterscheiden sich optisch kaum von gewöhnlichen Bildern, bieten jedoch eine akustische Optimierung.

Akustikwaende Akustikbild


Einsatzgebiete von Akustikwänden

Akustikwände eignen sich für ganz unterschiedliche Umgebungen

Öffentliche Räume

Öffentliche Räume sind aufgrund ihrer hohen Frequentierung und dem dadurch entstehenden Lärm für den Einsatz von Akustikwänden prädestiniert. Egal ob in Bibliotheken, Schulzimmern oder Hörsäälen – Akustikwände reduzieren den Lärm und optimieren das Raumklima.

Büroräume

Das Arbeitsklima in Büroräumen hängt massgebend mit der Raumakustik zusammen. Deshalb verbessern Akustikwände die Arbeitsatmosphäre in Büroräumen besonders deutlich.

IMG 8772

Bild: Ein grosser Büro-Raum wurde im Nachgang mit einer akustisch wirksamen Trennwand ausgestatttet.

Private Räume

Egal ob Wohnzimmer, Esszimmer oder Schlafzimmer: Auch im privaten Umfeld werden Akustikwände zunehmend verwendet, um die Raumakustik zu verbessern, Lärm zu reduzieren und gleichzeitig den Raum optimal zu gestalten.


Oft gestellte Fragen zu Akustikwänden

Was ist eine Wandverkleidung?

Eine Wandverkleidung ist eine dekorative und / oder funktionale Abdeckung von Wänden. Diese kann auch aus akustisch wirksamen Materialien bestehen, um die Raumakustik zu verbessern.

Sind Wandpaneele und Wandverkleidung dasselbe?

Nicht ganz. Eine Wandpaneele ist eine mögliche Form von Wandverkleidung, während eine Wandverkleidung für jegliche Arten von Wand-Abdeckungen steht. Täfer beispielsweise ist eine Form von Wandverkleidung, jedoch keine Wandpaneele.

Gibt es wasserfeste Akustikpaneelen für Feuchträume?

Ja, es gibt Akustikpaneelen für Feuchträume. Diese sind jedoch nicht wasserfest, sondern lediglich  feuchtigkeitsbeständig. Die Hersteller solcher Produkte geben an, bis zu welcher Luftfeuchtigkeit die Akustikpaneele für Feuchträume (z.B. das Bad) geeignet ist.


Fazit: Akustikwände – eine Investition, die sich auszahlt!

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass Akustikwände eine praktische und stilvolle Lösung sind, um die Akustik in Wohn- oder Arbeitsräumen spürbar zu verbessern.

Dabei bieten sie nicht nur weniger Lärm und mehr Diskretion, sondern sie steigern auch das Wohlbefinden und die Konzentration – ein klarer Pluspunkt für Produktivität und Entspannung.

Mit einer grossen Auswahl an Formen, Materialien, Farben und Designs lassen sich Akustikwände individuell an Ihre Umgebung anpassen – ob als auffälliges Designelement oder dezente Wandverkleidung mit Spezialfunktion.

Dabei gibt es nicht nur fest montierte Wandverkleidungen für Zuhause. Mobile Trennwände sind insbesondere für moderne Büros eine clevere Investition in eine angenehme, ruhige und produktive Zukunft.


Wünschen Sie eine Beratung für Akustikwände?

Gerne unterstützen wir Sie bei der Realisierung Ihres Projekts! Kontaktieren Sie uns via Kontakt-Formular oder unter Kontakt.

Sie erhalten eine kostenlose Beratung von einem unserer Experten. Wir freuen uns auf Sie!


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Garderobe Eingangsbereich: Diese Fehler sollten Sie vermeiden https://www.formare.ch/blog/garderobe-eingangsbereich https://www.formare.ch/blog/garderobe-eingangsbereich#comments Fri, 04 Oct 2024 16:45:00 +0000 innenausbau https://www.formare.ch/blog/garderobe-eingangsbereich Weiterlesen

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Ein gut gestalteter Eingangsbereich mit einer funktionalen Garderobe bietet viele Vorteile und ist zudem der erste Eindruck, der Ihr Zuhause den Gästen vermittelt. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Fehler Sie bei der Realisierung einer Garderobe im Eingangsbereich unbedingt vermeiden sollten.

Fehler #1: Zu wenig Stauraum

Der häufigste Fehler bei der Planung von Garderoben im Eingangsbereich lautet: zu wenig Stauraum

Wer eine Garderobe plant, sollte nicht nur an die eigenen Mäntel und Jacken denken, sondern auch an die Gäste. Und diese kommen - gerade bei einem Fest - nicht alleine. 

Überlegen Sie sich daher gut, für wie viele Personen die Garderobe im Eingangsbereich ausgelegt werden soll und wie viele Kleidungsstücke von Ihnen das ganze Jahr über an der Garderobe hängen bleiben. 

Insbesondere die Jahreszeiten Frühling und Herbst haben es in sich. Das Wetter ist unbeständig und so hängt gerne mal der Wintermantel an der Garderobe, während gleichzeitig die leichteren Jacken ebenfalls  im Gebrauch sind. 

Was sollte neben den Jacken und Mäntel noch verstaut werden?

Neben den grossen Kleidungsstücken wie Jacken und Mäntel bietet der Einbau eines Garderobenschranks auch die Möglichkeit, weitere Kleider und Accessoires zu verstauen. Was ist mit Schuhen, Mützen sowie Handschuhen

Wer sich von Anfang an gut überlegt, welche Produkte dereinst im Eingangsbereich versorgt werden sollten, dem fällt die spätere Planung der Garderobe viel leichter!

Tipp: Lieber etwas zu viel Stauraum

Wir empfehlen, im Zweifelsfalle lieber etwas zu viel Stauraum einzuplanen. Eine Garderobe im Eingangsbereich, die zu klein geplant wurde, wirkt später stets überladen und daher unordentlich. Mit einer eher zu grossen Garderobe passiert das nicht. 


Fehler #2: Zu wenig Hacken, Körbe oder Schubladen

Der nächste Fehler, den es zu vermeiden gilt, hat ebenfalls mit Unordnung und Chaos zu tun. Obschon Unordnung primär durch die Leute entsteht, welche eine Garderobe nutzen, kann das Thema bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Denn Unordnung entsteht besonders oft dann, wenn für die einzelnen  Kleidungsstücke, die man versorgen möchte, kein passender Platz gefunden wird. 

Beim Fehler #1 haben wir bereits darüber informiert, dass es wichtig ist zu wissen, welche Produkte in der Garderobe verstaut werden sollten. Wenn dies bekannt ist, kann in einem nächsten Schritt definiert werden, wo und wie genau diese Artikel in der Garderobe versorgt werden. 

Während für Jacken eine Stange zum Aufhängen von Bügeln oder Hacken die richtige Wahl sind, gilt es für kleinere Sachen wie beispielsweise Mützen mehrere Körbe oder Schubladen einzuplanen. 

Wer sein bisheriges Schuhregal in der Garderobe integrieren möchte, sollte diesen Umstand ebenfalls  bereits von der Planung an berücksichtigen. 

Garderobe Eingangsbereich Kleiderbuegel

Bild: Körbe sorgen in Garderoben für zusätzliche Ordnung.

Tipp: Für alles einen spezifischen Platz vorsehen 

Eine durchdachte Garderobe, bei der alle Produkte einen vorgesehenen Platz haben, hilft dabei, Ordnung zu halten. Dies gilt insbesondere auch für Familien mit Kindern.


Fehler #3: Ästhetik (offene Garderobe sinnvoll?)

Ein weiterer Fehler bei der Planung von Garderoben im Eingangsbereich ist, dass der optischen  Erscheinung zu wenig Beachtung geschenkt wird. Immerhin sorgt der Eingangsbereich und somit auch die Garderobe oftmals für den ersten Eindruck, den Gäste von Ihrem Zuhause haben. 

Deshalb empfehlen wir, dass die Garderobe in Sachen Stil auf die Wohnung abgestimmt wird. 

Offene oder geschlossene Garderobe?

Viele Kunden fragen sich, ob es besser ist, eine offene oder eine geschlossene Garderobe im Eingangsbereich zu realisieren. Letztlich darf natürlich jeder für sich entscheiden, was einem besser gefällt. 

Offene Garderoben wirken leicht und nehmen nur wenig Platz in Anspruch, dafür bieten sie auch nur begrenzt "Stauraum". Aus unserer Sicht sind sie eher für kleine Wohnungen gut geeignet. 

Für mittlere bis grössere Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser empfehlen wir klar eine geschlossene oder zumindest eine teil-geschlossene Garderobe. Diese wirken aufgeräumter, auch wenn sie voller Kleider sind. Zudem bleiben die Textilien sauber und (nahezu) staubfrei.

Garderobe Eingangsbereich

Bild: Geschlossene Garderoben wirken schlicht und sehr aufgeräumt.


Fehler #4: Mangelnde Sitzgelegenheiten

Ein weiterer häufiger Fehler bei der Planung von Garderoben im Eingangsbereich ist das Fehlen von  Sitzgelegenheiten. Gerade beim An- und Ausziehen von Schuhen oder beim Warten auf andere Personen ist eine bequeme Sitzgelegenheit im Eingangsbereich sehr praktisch. 

Überlegen Sie sich, ob Sie die Sitzgelegenheit fix in die Garderobe einplanen möchten, oder ob sie eine kleine Bank oder einen Hocker separat im Eingangsbereich platzieren möchten. 

Einbauschrank auf Mass 11

Bild: Eine Sitzgelegenheit ist zum An- und Abziehen von Schuhen äusserst praktisch.


Fehler #5: Unzureichende Beleuchtung

Den zweitletzten Fehler, den Sie vermeiden sollten, ist eine ungenügende Beleuchtung im Eingangsbereich. 

Gut ausgeleuchtet wirkt ein Eingangsbereich einladend. Eine ausreichende Beleuchtung ist zudem auch optimal für den letzten Blick in den Spiegel, bevor das Haus verlassen wird. 

Zudem erfreuen sich Leuchtmittel im Innern von Garderoben immer grösserer Beliebtheit. Dadurch wird auch das Innenleben eines Garderobenschranks hell und Sie haben den perfekten Überblick über die verstauten Produkte. 

Garderobe Eingangsbereich Beleuchtung

Bild: Die Beleuchtung im Innern von Einbauschränken sorgt für eine bessere Übersicht

Fehler #6: Fehlender Spiegel

Wer schaut schon nicht gerne noch kurz in den Spiegel, bevor er oder sie das Haus verlässt. Doch ein grosszügiger Spiegel im Entrée der Wohnung ist längst keine Selbstverständlichkeit. 

Überlegen Sie sich deshalb unbedingt vor der Planung Ihrer Garderobe, ob Sie einen Spiegel im Eingangsbereich wünschen und falls ja, ob dieser direkt in der Garderobe integriert werden oder separat an der Wand hängen soll.  


Garderobe Eingangsbereich [Fazit]: Diese 6 Punkte sollten Sie beachten

Ein durchdachter Eingangsbereich mit einer funktionalen Garderobe bietet viele Vorteile - und ist zudem entscheidend für den ersten Eindruck, den Ihr Zuhause bei Gästen hinterlässt. Um eine einladende und praktische Garderobe zu gestalten, sollten Sie die nachfolgenden sechs Punkte unbedingt beachten. 

Zu aller erst ist es wichtig, ausreichend Stauraum einzuplanen, um genügend Platz für die eigenen Kleider und Accessoires sowie die Kleidungsstücke der Gäste zu schaffen. Dabei ist klar: 

"Zu wenig Stauraum führt schnell zu Unordnung."

Zweitens sollte eine lange Kleiderstange, Aufbewahrungsboxen und Schubladen vorgesehen werden. So entsteht für jedes Kleidungsstück und jedes Accessoire ein spezifischer Platz - das hilft  zusätzlich, Ordnung zu schaffen und zu halten. 

Drittens spielt die Ästhetik eine zentrale Rolle: Die Garderobe sollte optisch mit dem Stil der Wohnung harmonieren. Ob eine offene oder eine geschlossene Garderobe die bessere Wahl ist, bleibt Geschmackssache. Offene Garderoben sind oftmals platzsparend, während geschlossene Lösungen eine aufgeräumte Optik bieten. 

Zudem ist es sinnvoll, eine Sitzgelegenheit im Eingangsbereich vorzusehen. Das erleichtert das An- und Ausziehen von Schuhen. Eine ausreichende Beleuchtung ist ferner ebenso wichtig - sei es für den Eingangsbereich allgemein oder ergänzend im Innern des Garderobenschranks

Zu guter Letzt sollte ein grosser Spiegel nicht vergessen werden. Er ist nicht nur praktisch, sondern macht den Eingangsbereich zudem optisch grösser. 


Möchten Sie eine Beratung für eine individuelle Garderobe  nach Mass?

Möchten Sie Ihren Eingangsbereich durch eine Garderobe nach Mass aufwerten? Die Schreinerei Formare ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen, welches in der ganzen Schweiz behagliche Wohn(t)räume realisiert. 

Schauen Sie sich das ganze Angebot unserer Einbauschränke an oder kontaktieren Sie uns direkt für eine Beratung unter Kontakt

Garderobe Eingangsbereich 2
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Die perfekte Innenausbau Firma finden: Die besten Tipps für die Auswahl https://www.formare.ch/blog/innenausbau-firma https://www.formare.ch/blog/innenausbau-firma#comments Fri, 04 Oct 2024 11:48:21 +0000 innenausbau https://www.formare.ch/blog/innenausbau-firma Weiterlesen

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Sie planen einen Innenausbau und suchen nach der perfekten Firma, die Ihre Vorstellungen Realität werden lässt! Dann sind Sie hier genau richtig! In diesem Artikel geben wir Ihnen die besten Tipps zur Auswahl der idealen Innenausbau Firma für Ihr Projekt.

Von der Gestaltung Ihres Wohnzimmers, über den Umbau Ihrer Küche, bis hin zur Renovierung Ihres Badezimmers - eine professionelle Innenausbau-Firma kann Ihnen helfen, Ihre Wohnträume wahr werden zu lassen. Doch die Auswahl der richtigen Firma kann eine Herausforderung sein.

Unser Artikel gibt Ihnen wertvolle Tipps, worauf Sie bei der Auswahl einer Innenausbau Firma achten sollten - damit Ihr Projekt mit Sicherheit gelingt

Innenausbau Firma Schreinerei 13

Bild: Ein ästhetischer Haus Innenausbau macht jeden Tag aufs neue Freude!

Warum ist es wichtig, die Innenausbau Firma sorgfältig auszuwählen?  

Durch die Umsetzung des Innenausbaus wird Ihren Räumen Leben eingehaucht. Kahle Böden, Wände und Decken verwandeln sich während dem Innenausbau in behagliche Räumlichkeiten. Viele Arbeiten, die im Innenausbau passieren, sind später sichtbar - Tag für Tag. Entsprechend ist es von grosser Bedeutung, dass Sie bei der Wahl der passenden Firma für den Innenausbau sorgfältig vorgehen. 

Nachfolgend sind einige Gründe aufgeführt, warum die Auswahl der richtigen Firma entscheidend für den Erfolg Ihres Bauprojekts ist. 

Bedürfnisgerechte Beratung

Die Möglichkeiten und Varianten, einen Innenausbau umzusetzen sind fast grenzenlos. Unzählige Materialien, Farben und Lösungen stehen zur Auswahl. Für Laien ist es schwer, sich in diesem Dschungel an Varianten zurecht zu finden. 

Eine gute Innenausbau-Firma wird Sie jedoch mit einer professionellen Beratung unterstützen. Die Unternehmung wird Ihnen helfen, eine auf Ihre Bedürfnisse abgestützte Auswahl von Materialien und Farben zu treffen. 

Die professionelle Beratung ist insbesondere bei Innenausbau-Projekten im Rahmen von Umbauten und Renovationen von grosser Bedeutung. Hier sind vor allem auch erfahrene Fachpersonen gefragt, die selber über langjährige Montage-Erfahrung verfügen. Diese können Kunden besonders praxisnah beraten und wissen, auf was es bei der späteren Umsetzung ankommt. 

Zeit- und Kostenersparnis

Indem Sie eine erfahrene Innenausbau-Firma engagieren, können Sie zudem auch Zeit und Kosten sparen

Firmen, die eine langjährige Erfahrung im Bereich Innenausbau aufweisen wissen, wie man effizient auf Baustellen arbeitet. Zudem haben diese oftmals ein Netzwerk zu weiteren zuverlässigen Partnerfirmen, mit denen sie bei anderen Projekten schon gute Erfahrungen gemacht haben. 

Dies kann helfen Ihnen, auf diesem Weg Zugang zu bewährten Handwerkern zu bekommen, welche zuverlässig, sorgfältig und kosteneffizient arbeiten. Dadurch haben Sie gute Chancen, Ihr Projekt termingerecht und innerhalb des vereinbarten Budgets umzusetzen. 

Qualitätsarbeit

Eine renommierte Innenausbau-Firma legt grossen Wert auf Qualität. Sie verwendet hochwertige Materialien und stellt sicher, dass die gewünschten Arbeiten sorgfältig und professionell ausgeführt werden. Dies garantiert nicht nur ein ästhetisch ansprechendes Ergebnis, sondern sorgt ebenso für Langlebigkeit und Funktionalität

Fazit: 3 Gründe, warum die Auswahl der Innenausbau Firma wichtig ist

Die Auswahl der Innenausbau-Firma ist entscheidend dafür, dass Ihr Projekt...

  1. dank einer professionellen Beratung genau so realisiert wird, wie Sie es sich wünschen.
  2. dank einer effizienten Umsetzung speditiv und im Rahmen des gesetzten Budgets passiert.
  3. dank Qualitätsarbeit durch ein sauberes Ergebnis bei gleichzeitiger Langlebigkeit überzeugt. 

Nun stellt sich natürlich die Frage, woran Sie als Laie erkennen können, ob es sich bei einer Firma um einen geeigneten Partner für den Innenausbau handelt. 

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Bild: Ein Umbau-Projekt, bei welchem ein Chalet in ein modernisiertes Gebäude verwandelt wurde - der ursprüngliche und rustikale Stil wurde jedoch stilvoll integriert. 


Die Merkmale einer perfekten Innenausbau-Firma

Wenn Sie sich nun auf die Suche nach der idealen Innenausbau-Firma machen, sollten Sie auf bestimmte Merkmale achten, die auf Professionalität, Fachwissen und Qualität hinweisen. In Zeiten des Internets fällt es glücklicherweise leicht, sich von einem Anbieter online ein Bild zu machen. 

Nachfolgend sind einige Merkmale, die eine gute Innenausbau-Firma auszeichnen:

Erfahrung und Fachkenntnisse

Eine perfekte Innenausbau-Firma verfügt über langjährige Erfahrung. Idealerweise setzen Sie auf eine Innenausbau Firma, die sich schon seit zehn Jahren oder mehr mit dem modernen Innenausbau beschäftigt. Das gibt Ihnen eine gewisse Sicherheit, dass die Unternehmung in dieser Zeit umfangreiche  Erfahrungen sammeln und eine solide Geschäftstätigkeit aufbauen konnte.  

Designkompetenz

Wie bereits erwähnt ist der Innenausbau zu grossen Teilen sichtbar. Daher ist es entscheidend, auf eine Innenausbau-Firma zu setzen, die ein hohes Mass an Designkompetenz hat. Denn: Auch wenn man persönlich keine bis ins letzte Detail durchgestylte Wohnung möchte, sollten Materialien, Farben und Formen stets miteinander harmonieren

Schauen Sie sich die Bilder auf der Website des Anbieters an. Sie werden rasch erkennen, ob die Firma ein Flair für die ästhetische Gestaltung von Innenräumen hat. 

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Bild: Man braucht nicht Stilexperte zu sein, um zu erkennen, ob ein Raum bezüglich der Farben, Formen und Materialien harmonisch wirkt. Dieser Bad-Umbau überzeugt beispielsweise ohne Zweifel!

Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit

Die perfekte Innenausbau-Firma ist zuverlässig und hält sich an vereinbarte Termine und Fristen. Für Sie als Kunde ist es natürlich schwer, im Voraus zu erkennen, ob eine Firma zuverlässig oder pünktlich ist. 

Eine Möglichkeit, dies zu eruieren ist das Lesen von Bewertungen bei Google & Co. Gegebenenfalls finden Sie darin Hinweise, ob Kunden das Unternehmen als verlässlich wahrgenommen haben. 

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

Eine Innenausbau-Firma sollte flexibel und anpassungsfähig sein. In einem Bauprojekt kann Unvorhergesehenes den Terminplan durcheinander bringen oder die Bedürfnisse der Involvierten können sich im Projektverlauf ändern. Gerade in solchen Situationen, ist es wichtig, dass die beteiligten Firmen flexibel und anpassungsfähig sind. 

Die Flexibilität einer Firma lässt sich für Sie als Laie von aussen nur grob abschätzen. Kleinere Unternehmen sind hier jedoch oftmals im Vorteil, da kurze Kommunikationswege und die Ausrichtung auf eher kleinere Aufträge mehr Flexibilität zulassen. Zudem ist die Beratung in kleineren Betrieben oftmals Chefsache - ein weiterer Vorteil.

Fazit: 4 Merkmale von idealen Innenausbau Firmen

Achten Sie bei der Auswahl der Innenausbau-Firma darauf, dass...

  1. die Firma schon mehr als 10 Jahre Erfahrung hat.
  2. die Firma über ansprechende Fotos von Referenzobjekten verfügt, welche die Designkompetenz widerspiegeln.
  3. die Firma einen seriösen, verlässlichen Eindruck (siehe Bewertungen) hat. 
  4. die Firma aufgrund ihrer überschaubaren Grösse flexibel und anpassungsfähig ist. 
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Bild: Ein Innenausbau mit Holz strahlt Wärme und Natürlichkeit aus. 


In wenigen Schritten zur Auswahl einer Innenausbau-Firma

Die Auswahl einer Innenausbau-Firma erfordert einige Überlegungen und eine sorgfältige Recherche.

Hier sind diejenigen Schritte aufgeführt, mit denen Sie mit Sicherheit eine passende Innenausbau-Firma finden werden. 

Überlegen Sie sich Ihre konkreten Wünsche

Bevor Sie mit der Suche nach einer Innenausbau-Firma beginnen, sollten Sie Ihre Wünsche und Anforderungen klar formulieren. Haben Sie schon konkrete Vorstellungen, wie Ihr Innenausbau daherkommen sollte oder wünschen Sie eine Beratung von Grund auf

Desto genauer Sie wissen, was Sie möchten, umso rascher kommen Sie zum gewünschten Endergebnis. 

Internet-Recherche 

Suchen Sie nun im Internet nach einer passenden Innenausbau-Firma. Bei kleinen Umbauten lohnt es sich, zuerst nach einer Schreinerei zu suchen, die Innenausbau anbietet. Schreinereien sind durch die vielfältigen Holzarbeiten ohnehin oftmals in einer Schlüsselrolle, in der sie bauleitend auch andere Gewerke koordinieren

Haben Sie eine passende Innenausbau-Firma oder eine Schreinerei gefunden, machen Sie sich online einen Eindruck von der Firma. Denken Sie dabei an die obige Checkliste:

  • Langjährige Erfahrung (über 10 Jahre)
  • Ansprechende Bilder / Designkompetenz
  • Seriösen, verlässlichen Eindruck (Kundenbewertungen)
  • Überschaubare Grösse und daher flexibel

Kontaktaufnahme

Sobald Sie einen Favoriten haben, nehmen Sie mit der Firma Kontakt auf. Verlangen Sie am Besten eine persönliche oder telefonische erste Beratung. Diese kann Ihnen helfen, einen noch besseren Eindruck von der Firma zu erhalten. Sofern Sie überzeugt sind, kann es losgehen.

Planung / Umsetzung

Sind Sie von der Innenausbau-Firma überzeugt, können Sie das Projekt nun planen und später umsetzen

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Bild: Ist der richtige Partner für den Innenausbau gefunden, kann dieser umgesetzt werden!

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Artikel weiterhelfen konnten, die für Sie passende Innenausbau-Firma zu eruieren. Wir wünschen Ihnen bereits jetzt viel Erfolg für die Realisierung Ihres Projekts.  


BONUS-Tipp: Diese Innenausbau-Firma sollten Sie sich ansehen

Es ist kein Zufall, dass wir diesen Fachartikel veröffentlicht haben. Als inhabergeführtes Familienunternehmen im Herzen der Schweiz sorgen wir mit qualitativer Schreinerarbeit seit 35 Jahren für behagliche Wohn(t)räume - drinnen und draussen!

Sind Sie auf der Suche nach einer passenden Innenausbau Firma

Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung Ihres Projekts. Die persönliche Beratung ist bei uns Chefsache und QUALITÄT wird bei uns gross geschrieben. Schauen Sie sich gerne unsere Produkte und Referenzen (z.B. Chalet Umbau oder Wohnungsumbau) an. 

Für eine unverbindliche Kontaktaufnahme kontaktieren Sie uns unter Kontakt

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Terrassenboden Holz: Holzarten, Pflege und die besten Tipps https://www.formare.ch/blog/terrassenboden-holz https://www.formare.ch/blog/terrassenboden-holz#comments Fri, 20 Sep 2024 14:09:00 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/terrassenboden-holz Weiterlesen

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Eine Terrasse ist der ideale Ort, um entspannte Stunden im Freien zu verbringen, die Sonne zu geniessen oder mit Freunden und Familie zu grillen. Der Terrassenboden spielt dabei eine entscheidende Rolle. Er bestimmt nicht nur die Optik, sondern auch die Langlebigkeit und den Pflegeaufwand der Terrasse. In der Schweiz besonders beliebt sind Terrassenböden aus Holz.

In diesem Beitrag erfahren Sie, warum Holz eine ausgezeichnete Wahl für Ihre Terrasse ist und worauf Sie bei der Holzart und der Realisierung Ihres Terrassenbodens achten sollten.


Warum Holz als Terrassenboden?

Holz bietet als Material für den Terrassenboden zahlreiche Vorteile. Es ist nicht nur natürlich und sieht optisch ansprechend aus, es bietet auch eine angenehme Haptik. Besonders an warmen Sommertagen ist es wohltuend, barfuss über die Terrassendielen zu laufen. 

Ein besonderer Pluspunkt: Echtes Holz heizt sich bei direkter Sonneneinstrahlung nicht so stark auf wie andere Bodenbeläge, z.B. Steinplatten oder WPC-Dielen.

1. Natürliche und überzeugende Optik

Holz harmoniert als Terrassenboden perfekt mit der natürlichen Umgebung Ihres Gartens. Es fügt sich ideal in die Landschaft ein und vermittelt ein warmes, einladendes Ambiente.

Je nach Holzart variiert die Farbgebung von hellen, gelblichen Farbtönen bis hin zu satten, dunklen Brauntönen – was Ihnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Egal Sie mit dem Terrassenboden eine rustikale, mediterrane oder lieber eine moderne Atmosphäre schaffen möchten – Holz ist vielseitig einsetzbar.

2. Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und daher wesentlich nachhaltiger, als alternative Terrassenbeläge aus Kunststoff. Zudem binden Bäume beim Wachstum CO2, was die ökologische Bilanz von einem Terrassenboden aus Holz weiter verbessert.

Wer die regionale Forstwirtschaft unterstützen möchte, kann zudem auf einheimische Hölzer, wie beispielsweise Lärche setzen.

Terrassenboden Holz mit Stufen

Bild: Ein Terrassenboden aus Holz wirkt natürlich.


Holzarten für den Terrassenboden: Welche ist die Richtige für Sie?

Die Wahl der richtigen Holzart ist entscheidend für die Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit Ihres Terrassenbodens. Hier finden Sie eine Übersicht über einige der gängigsten Holzarten für den Terrassenbau.

Accoya

Accoya ist ein Holzprodukt, welches durch einen speziellen Acetylierungsprozess besonders haltbar und formstabil wird. Das modifizierte Holz ist extrem widerstandsfähig gegen Verwitterung und Feuchtigkeit. Zudem hat Accoya eine aussergewöhnliche Langlebigkeit von mehreren Jahrzehnten. Das macht es für einen Terrassenboden zu einer sehr guten Wahl.

Terrassenboden Holz Grau Accoya Gray

Bild: Accoya Terrassendielen sind im Trend. Insbesondere Accoya Grey, welches kaum Pflege benötigt.

Sipo

Sipo Holz gilt ähnlich wie Accoya als sehr beständig und langlebig. Zudem verziehen und verdrehen sich Sipo Terrassendielen nur sehr wenig. In Designer-Kreisen gelten Terrassendielen aus Sipo Holz optisch als das Mass aller Dinge. Die Dielen vergrauen sehr gleichmässig und bilden eine gleichmässige, silberne Patina. Nachteilig ist das bekannte Problem der Fleckenbildung.

Lärche

Lärchenholz stammt mitunter aus heimischen Wäldern und könnte als die wohl lokalste Option für Terrassenböden aus Holz bezeichnet werden. Verglichen mit anderen einheimischen Hölzern ist Lärche langlebig. Das Holz kann jedoch qualitativ nicht mit Accoya oder Sipo verglichen werden. Es ist weniger formstabil und die Terrassendielen neigen zur Riss- und Splitterbildung.

Douglasie

Douglasie ist ebenfalls ein beliebtes Holz für den Terrassenbau. Es ist heimisch und ähnliche wie die Lärche verhältnismässig kostengünstig. Das Douglasienholz hat unbehandelt eine warme rötliche Färbung. Wie die Lärche neigt Douglasie zur Splitterbildung. Zudem wird das Holz – insbesondere an schattigen Plätzen, wesentlich schneller morsch als Premium-Holzprodukte wie beispielsweise Accoya oder Sipo.

WPC

Seit einigen Jahren gibt es auf dem Markt auch Echtholzalternativen. Diese Terrassendielen sehen zwar aus wie Holz, sind jedoch nicht (vollständig) aus Holz. Ein bekanntes Produkt ist WPC

WPC steht für Wood-Plastic-Composites und ist ein Werkstoff, der aus unterschiedlichen Anteilen von Holzfasern, Kunststoff und weiteren Zusätzen hergestellt wird. WPC Terrassendielen sind sehr langlebig und formstabil. Nachteilig ist die schlechtere Ökobilanz sowie die Neigung zur Bildung von Wasserflecken.

Millboard

Millboard gehört wie WPC zu den Echtholzalternativen. Es wird jedoch vollständig aus Mineralfasern hergestellt. Die Oberfläche von Millboard sieht sehr hochwertig und täuschend ähnlich wie echtes Holz aus. Millboard ist extrem langlebig, formstabil und benötigt (fast) keinerlei Pflege. Ein Vorteil gegenüber WPC ist, dass Millboard in keinem Fall Wasserflecken bilden würde. 

Terrassenboden Holz Millboard

Bild: Millboard sieht echten Holzböden zum Verwechseln ähnlich. 


Vorgehen: In wenigen Schritten zum Terrassenboden aus Holz

1. Fläche definieren

Um einen Terrassenboden zu definieren, gilt es im ersten Schritt die genaue Fläche zu definieren. Soll die ganze Terrasse mit Holz belegt werden, oder nur ein Teil? Zudem gilt es auch Details bezüglich dem Zubehör zu klären. Einige Kunden wünschen sich neben dem Terrassenboden auch eine Poolumrandung, eine Treppe oder eine Sitzgelegenheit – in der gleichen Optik des Terrassenbodens.

2. Untergrund vorbereiten

Als nächster Schritt muss der Untergrund vorbereitet werden. Wie der Untergrund genau vorbereitet wird, hängt vom verwendeten Produkt und dem bestehenden Untergrund ab. Wichtig ist, dass der Untergrund wasserdurchlässig, tragfähig und optimal verdichtet ist.

3. Unterkonstruktion

Jetzt kann die Unterkonstruktion des Terrassenbodens verlegt und montiert werden. Je nach Montageart variiert auch die Art der Unterkonstruktion. Die Unterkonstruktion stellt sicher, dass die Terrasse sicher und mit dem gewünschten (Minimal-)Gefälle verlegt wird.

Zudem ist die Unterkonstruktion mitentscheidend dafür, wie langlebig der Terrassenboden aus Holz später sein wird. Eine ungenügende Belüftung oder Staunässe gilt es zu verhindern, um eine voreilige Alterung des Holz Terrassenbodens zu verhindern.

4. Holzboden auf der Terrasse verlegen

Nun können die Terrassendielen verlegt und montiert werden. Eine sorgfältige Arbeitsweise ist wichtig, um die Brettoberfläche möglichst nicht zu verletzen. An beschädigten Stellen könnte ansonsten später mehr Feuchtigkeit in das Holzbrett gelangen und dadurch eine Verrottung des entsprechenden Holzes fördern.

Terrassenboden Holz auf Rasen

Bild: Diese Terrassendielen wurden sorgfältig auf die Rundung des Rasens angepasst. 

Holzboden auf der Terrasse pflegen und warten

Ein Terrassenboden aus Holz ist im Vergleich zu Stein oder Kunststoff etwas pflegeintensiver, aber die natürliche Optik und das angenehme Gefühl unter den Füssen machen diesen Mehraufwand wett. Um die Schönheit des Holzes zu erhalten, empfehlen wir, den Boden regelmässig mit einem Besen zu reinigen, um die Oberfläche möglichst frei von Schmutz zu halten.

Alle ein bis zwei Jahre sollte die Oberfläche zudem etwas intensiver gereinigt und im Falle von behandelten Terrassenböden mit dem passenden Öl nachbehandelt werden. Die Behandlung verleiht dem Terrassenboden aus Holz nicht nur eine schöne Optik, sondern schützt die Terrasse zusätzlich vor der Alterung.

Reinigung

Beginnen Sie die Reinigung Ihrer Holzterrasse immer mit einem Besen, um den groben Schmutz zu entfernen. Für die ausführliche Reinigung empfehlen wir die Verwendung einer Wasserbürste, allenfalls in Kombination mit einem speziellen Reinigungsmittel

Wichtig: Nicht jedes Pflegemittel eignet sich für jeden Boden. Verwenden Sie zudem auf keinen Fall einen Hochdruckreiniger. Wir erhalten regelmässig Anfragen für die Sanierung von Terrassen, die unsachgemäss oder mit einem Hochdruckreiniger gereinigt wurden.

Ölen und Pflegen

Falls Sie sich für eine geölte Terrasse entscheiden, sollten Sie Ihren Terrassenboden aus Holz später nach einer zyklischen Reinigung nachölen

Wie beim Reinigungsmittel gilt auch hier: Verwenden Sie nur das vom Terrassenbauer empfohlene Öl, um nichts zu «verschlimmbessern». Richtig aufgetragen sorgt das Öl auf dem Terrassenboden nicht nur für eine schöne Optik, sondern auch für einen zusätzlichen Schutzfilm für die Terrassendielen.

Terrassenboden Holz braun Pool

Bild: Behandelte Holzterrassen benötigen zyklische Pflege. 


Terrassenboden Holz: Diese 3 Tipps sollten Sie unbedingt beachten

Unterkonstruktion

Die Wahl der richtigen Unterkonstruktion ist für eine langlebige Holzterrasse elementar. Wer hier spart, spart am falschen Ort. Zwar sieht ein Laie am Tag der Fertigstellung eines Terrassenbodens nicht, ob die Realisierung der Unterkonstruktion sachgemäss verlief oder nicht. 

Fakt ist: Eine mangelhafte Unterkonstruktion beschleunigt den Alterungsprozess eines Terrassenbodens massiv – leider erkennen dies Kunden erst ein paar Jahre später.

Holzauswahl

Bei der Holzauswahl lässt sich viel Geld sparen – zumindest vermeintlich. Die verschiedenen Hölzer sehen als Muster teilweise recht ähnlich aus. Und im Internet gilt fast jedes Holz, welches im Aussenbereich verbaut wird, als «langlebig». In der Praxis gibt es jedoch massive Unterschiede

Wer mehrere CHF 10'000.- in einen Terrassenboden investiert, sollte unserer Meinung nach nicht schon nach wenigen Jahren einen Boden sanieren oder erneuern müssen.

Richtige Pflege

Die richtige Pflege verlängert die Haltbarkeit und Schönheit einer Holzterrasse stark. Wer an einem schönen Frühlingsmorgen mal eben «schnell die Terrasse kärchern geht», kann in wenigen Stunden viel Schaden anrichten. 

Gehen Sie die Pflege gemächlich an und fragen Sie lieber einmal mehr als zu wenig nach.


Vorteile von FORMARE Terrassenböden aus Holz

Mit unserer Schreinerei FORMARE bieten wir seit knapp zwei Jahrzehnten massgeschneiderte Lösungen für Terrassenböden an, die sich perfekt in Ihr Gartenkonzept einfügen. Aus der Erfahrung von über 300 Gartenprojekten haben wir gelernt, was gut funktioniert und sich über Jahrzehnte bewährt. Wir verwenden ausschliesslich hochwertiges Holz, das sorgfältig ausgewählt und in einem speziellen Verfahren verarbeitet und für die Montage vorbereitet wird. 

Resultat: Terrassenböden aus Holz, die über Jahre Freude bereiten. 

Terrassenboden Holz grau

Bild: Die Terrassenböden aus Holz von FORMARE überzeugen auch noch nach Jahren. 

Unser Angebot umfasst:

Persönliche Beratung

Wir beraten Sie ausführlich bei der Wahl des geeigneten Holzes für Ihre Terrasse. Je nach Lage und Nutzung Ihrer Terrasse empfehlen wir Ihnen die genau passende Holzart, die Ihren Anforderungen gerecht wird.

Individuelle Gartenplanung: Sie entscheiden, ob Sie für Ihren Terrassenboden eine einfache Grundrissplanung, einen 3D-Plan oder gar eine Fotovisualisierung (Augmented Reality) wünschen.

Vorbereitung auf Mass

Die Terrassenböden aus Holz werden in unserer Werkstatt im Herzen der Schweiz mit viel Liebe zum Detail für die Montage vorgefertigt. Wir verwenden eine spezielle Profilierung, damit die Oberfläche des Terrassenbodens später geschlossen aussieht.

Professionelle Montage / Verlegung

Unsere ausgebildeten Fachpersonen verlegen den Terrassenboden präzise und sorgen für eine fachgerechte Unterkonstruktion, die für die Langlebigkeit der Terrasse entscheidend ist.

Pflegeservice

Damit Ihr hölzerner Terrassenboden über Jahre hinweg in bestem Zustand bleibt, bieten wir Ihnen (falls gewünscht) einen professionellen Reinigungsservice an. Dabei übernehmen wir die Reinigung, Pflege und Nachbehandlung Ihrer Holzterrasse. Sie können die Terrasse ohne Arbeit geniessen.


Fazit: Das gilt es zu beachten

Ein Holz Terrassenboden verleiht Ihrem Aussenbereich ein natürliches und stilvolles Ambiente. Die Wahl der Unterkonstruktion, des richtigen Holzes sowie eine regelmässige Pflege sind entscheidend für die Langlebigkeit Ihrer Terrasse.

Unsere Schreinerei bietet Ihnen nicht nur eine Auswahl an hochwertigen Hölzern und ein bereits 300-fach bewährtes Verlegungssystem, sondern auch einen umfassenden Service, der von der Beratung bis hin zur Pflege reicht.

Lassen Sie sich von unseren Spezialisten beraten und geniessen Sie schon bald Ihren Terrassenboden aus Holz. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch – wir freuen uns darauf, Ihre Traumterrasse zu realisieren!

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Achtung: Teak Holz hat auch Schattenseiten https://www.formare.ch/blog/teak-holz https://www.formare.ch/blog/teak-holz#comments Fri, 07 Jun 2024 10:58:00 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/teak-holz Weiterlesen

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Teak Holz wird seit vielen Jahren weltweit für ganz unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Doch die Verwendung ist aus unserer Sicht nicht ohne. Warum genau - das erklären wir Ihnen in diesem Fachartikel. 


Teak Holz Herkunft

Die Verwendung von Teakholz hat eine lange Tradition. Teak ist eines der am längsten bekannten und zugleich wertvollsten Hölzern Asiens. Zudem gilt es als wichtiges Exportholz im asiatischen Raum.

Der botanische Namen von Teak lautet "Tectona grandis". Die Teakpflanze gehört zur Familie der Lamiaceae / Lippenblütler und ist primär in den Monsunwäldern Indiens, Burmas und Indochinas heimisch. 

Mittlerweile wird die Holzart jedoch in diversen tropischen und subtropischen Regionen in Plantagen kultiviert. Dabei ist der systematische Anbau von Teak insofern beliebt, weil der Pflegeaufwand dieser Plantagen gering ist. 

Für das Wachstum der Bäume ist eine milde Temperatur von 21-26 Grad optimal, wobei die Bäume sehr viel Licht benötigen. 

Die imposanten Bäume werden rund 25-35 Meter hoch. Werden sie geschlagen, bleibt oftmals eine nutzbare, astfreie Stammlänge von bis zu 25 Meter übrig. 


Die Bearbeitbarkeit von Teak Holz

Landet Teak Holz in einer Schreinerei, so haben es die Fachpersonen mit einem mittelschweren Holz zu tun, dessen Festigkeit einer Eiche ähnelt. Grundsätzlich lässt sich das Teakholz recht gut bearbeiten, Schrauben sollten jedoch vorgebohrt werden.

Interessant sind die Qualitätsunterschiede, die es bei Teakholz zu beobachten gibt. Es gilt die Faustregel:

"Desto älter der Baum, umso robuster das Holz. Bei Teakholz werden diese Qualitätsunterschiede in mehreren Klassen unterteilt."


Die Qualitätsklassen von Teak

  • Qualitätsklasse A: Kräftiges, besonders robustes Teakholz
  • Qualitätsklasse B: Ähnlich dich wie die Klasse A, jedoch von dunklen Verfärbungen geprägt
  • Qualitätsklasse C: Schwaches Teakholz einer rindennahen Holzschicht oder Teakholz von jungen Bäumen. Das Holz ist heller und weist eine geringere Haltbarkeit auf. 


Dauerhaftigkeit / Haltbarkeit

Die Resistenz von Teak Holz gegenüber Pilzen und Insekten ist sehr gut. Das Teakholz ist abriebfest und verzugsarm. Ferner trocknet Teakholz ohne Rissbildung oder Verwerfungen

Ein grosser Vorteil von Teak sind die Öle, welche das Holz natürlicherweise beinhaltet beziehungsweise aufweist. Dieses Öl verleiht dem Teakholz einen natürlichen Schutzfilm - ohne zusätzlich notwendige Behandlung. 

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Haltbarkeit von Teak Holz sehr gut ist. 


Unverwechselbare Optik

Die Optik von Teak Holz gefällt vielen Menschen. Das Holz hat eine mittelbraune- oder goldbraune Farbe. Feine Maserungen und nur wenige Äste verleihen dem Teakholz eine feine Struktur. So wirkt das Teakholz charakterstark aber keinesfalls wild. 


Die vielseitige Verwendung von Teak Holz

Das gute Stehvermögen des Holzes sowie seine Resistenz gegenüber Pilzen macht Teakholz zu einer guten Wahl für konstruktive Aussenanwendungen, wo hohe Anforderungen an die Masshaltigkeit gestellt werden. 

Konkret wird Teak Holz deshalb gerne im Fenster- und Türenbau eingesetzt. Des Weiteren kommt die Holzart auch im Gartenbau für Terrassen oder als Holz für Gartenmöbel zum Einsatz. Auch die Schaffung von Möbeln für den Innenbereich ist mit Teak Holz denkbar. Zu guter Letzt kommt Teak Holz öfters auch im Schiffsbau zur Verwendung. 

Teak Holz Gartenmoebel
Bild: Teakholz ist für die Verwendung von Gartenmöbel sehr beliebt. 


Die Verwendung von Teak Holz im Aussenbereich, sei es als Holzterrasse oder Schiffsdeck hat einen grossen Vorteil. Im äusseren Kernholz speichert Teakholz Kautschuk. Dieser Kautschukanteil reicht aus, damit das Teakholz bei Nässe nicht oder viel weniger rutschig wird als andere Hölzer. 


Pflege

Teak Holz entwickelt mit der Zeit eine hübsche, silbergraue Patina

Auch wenn das robuste Holz mit einem natürlichen, öligen Schutzfilm überzeugt: Produkte aus Teakholz sollten trotzdem regelmässig gepflegt werden – insbesondere wenn sie der Witterung ausgesetzt werden. Es wird empfohlen, die Produkte zyklisch zu reinigen. 

Je nach Anwendung lohnt sich zudem das wiederkehrende Ölen oder gegebenenfalls auch das Abschleifen.


So viele Vorteile: Wo liegt der Hacken an Teak Holz?

Viele Vorteile sprechen tatsächlich für Teak Holz. Das ist auch der Grund, warum die Nachfrage über Jahre sehr hoch war und nach wie vor ist. Doch dadurch schrumpfte der Bestand an Teak Holz rasant. 

Um ausreichend Nachschub zu produzieren, reizen gierige Produzenten die Möglichkeiten aus. Das Holz wird in einigen Gebieten als Monokultur in ehemaligen Regewaldgebieten angebaut. Eine intensive Düngung schädigt dabei den Boden langfristig. 

In den Anbaugebieten herrscht zudem eine hohe Luftfeuchtigkeit. Bis das Teakholz exportiert werden kann, muss es getrocknet werden - ansonsten wird die Qualität schlecht. Dieser Vorgang ist energieaufwendig.

Darüber hinaus kommen lange Transportwege, bis das Holz aus den tropischen und subtropischen Gebieten in der Schweiz ist. 

Unter dem Strich bleibt eine schlechte Ökobilanz!


Gibt es Alternativen zum Tropenholz Teak?

Ja, es gibt tatsächlich tolle Alternativen.

Wir haben in den vergangenen 20 Jahren sehr gute Erfahrungen mit Accoya gemacht. Accoya ist ein modifiziertes Holzprodukt, welches aus der Radiatakiefer hergestellt wird. Zwar wachsen diese Bäume auch weit von uns entfernt, in Australien und Neuseeland: Dank ihrem zügigen Wachstum und dem einzigartigen Modifikationsverfahren entsteht aus dem Kiefernholz jedoch ein sehr nachhaltiger und langlebiger Holzwerkstoff. 

Accoya ist FSC und sogar Cradle to Cradle (Gold) zertifiziert. Zudem ist das Holzprodukt für seine Materialgesundheit ausgezeichnet. Unter dem Strich resultiert ein Holz mit einer sehr guten Ökobilanz mit den begehrten Eigenschaften eines Tropenholzes

Accoya Holz Vorteile Holzterrasse 6

Bild: Holzterrasse ohne sichtbare Schrauben in Accoya, behandelt


Wo gibt es mehr Informationen für Accoya?

Mittlerweile haben wir eine umfassende Bibliothek an Fachartikel zum Thema Accoya verfasst. Diese decken mitunter die Themen Accoya allgemein, Vorteile, Nachteile und den Einsatz als Terrassenholz ab. 


Wünschen Sie eine Beratung für ein Projekt mit Teak Holz?

Kontaktieren Sie uns unverbindlich via Website. Als qualitätsbewusstes Familienunternehmen unterstützen wir als Schreiner des Vertrauens Kunden in der ganzen Schweiz - für Projekte mit Holz im Innen- und im Aussenbereich.

Überzeugen Sie sich selbst und kontaktieren Sie uns noch heute unverbindlich für eine Offerte oder Beratung.

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Holzabdeckung Pool: Über 10 Praxis-Beispiele die überzeugen https://www.formare.ch/blog/holzabdeckung-pool https://www.formare.ch/blog/holzabdeckung-pool#comments Fri, 12 Apr 2024 13:56:00 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/holzabdeckung-pool Weiterlesen

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Wie wäre es, wenn eine Holzabdeckung Ihren Pool aufwertet und Sie über die warmen Holzdielen barfuss zum Pool steigen könnten? Die nachfolgenden Praxis-Beispiele zeigen, was alles möglich ist. Lassen Sie sich inspirieren, wie Ihre Holzabdeckung um den Pool dereinst aussehen soll.


Die dunkelbraune Holzabdeckung rund um den Pool mit Stufen

Holzabdeckung Pool braun

Der erste Garten präsentiert eine dunkelbraune Holzabdeckung, die einen Pool vollständig umrahmt. Die Holzterrasse ist auf der vorderen Seite zum Rasen hin leicht gewölbt, was der Anlage eine besondere Optik verleiht. 

Da das Grundstück einen leichten Hang bedeckt, wurden mehrere Ebenen angelegt. Diese sind über hochwertige Treppen aus Holz und Stein erreichbar und auf dem Bild hinter dem Pool ersichtlich.  Gleichmässig geschnittene Buchsbäume zieren zudem majestätisch die Holzterrasse

Wer würde hier schon nicht gerne einen Sprung ins kristallblaue Wasser machen? 


Poolumrandung aus Holz mit integriertem Sichtschutz 

Holzabdeckung Pool

Die zweite Anlage zeigt eine edle Holzterrasse in Red Zedar, die einen Pool auf drei von vier Seiten umschliesst. Das besondere der Anlage ist die integrierte Sichtschutzwand aus Holz, die auf dem oberen Bildbereich zu erkennen ist. Der Sichtschutz schafft gemeinsam mit den danebenstehenden Hecken Diskretion für den heimischen Badespass. Der Sichtschutz aus Holz bietet aber noch mehr. Es wurde eine Gartendusche integriert, die sich optisch perfekt in den Garten einfügt. 


Holzabdeckung Pool: Ein Beispiel im Innenhof

Holzabdeckung Pool Innenhof

Die dritte Gartenanlage erinnert mit ihren hohen Wänden auf der rechten und der hinteren Seite an einen Innenhof in einer Stadt. Die Eigentümer liessen sich von den wuchtigen Betonwänden nicht beirren und sorgten mit einem XXL-Bild für ein Ambiente, dass die Gartenanlage zumindest optisch mit einem wilden Bach verbindet. 

Herzstück des Garten ist jedoch der Pool, der zum Schwimmen und Abkühlen einlädt. Er ist auf sämtlichen Seiten mit einer Holzterrasse abgedeckt. Und wer gerade nicht im Wasser schwimmt, hat auf den Gartenmöbeln genügend Möglichkeiten, sich etwas auszuruhen. 


Poolabdeckung aus Holz für Betonpool

Holzabdeckung Pool nass draussen

Das nächste Praxisbeispiel präsentiert einen Betonpool, der mit einer Holzabdeckung verschönert wurde. Der L-förmige Pool wurde dabei wie im letzten Beispiel auf sämtlichen Seiten mit eines edlen Holzterrasse  aufgewertet. Ein nettes Detail sind die fast unsichtbaren Service-Öffnungen, die im vorderen Bild-Bereich erkennbar sind und die Wartung für die Pooltechnik ermöglichen. 

Zudem überzeugt die Holzterrasse in Red Zedar mit einem weiteren exklusiven Feature. Der Pool wird von einer L-förmigen Blende umgeben, deren einzelne Elemente mit einem Gehrungsschnitt konstruiert wurden. So sind an der Poolkante nicht unzählige Stirnseiten einzelner Terrassendielen sichtbar, sondern die edle Blende - zudem verlängert diese Massnahme die Lebensdauer der Holzterrasse beträchtlich.


Poolumrandung Holz: Perfektion in Accoya

Holzabdeckung Pool Accoya

Kommt Ihnen dieses Objekt bekannt vor? Es zierte bereits den Kopfbereich dieses Fachartikels. Aus unserer Sicht sieht es hervorragend aus, wie der Pool in diesem Fall mit wertigen, dunkelbraunen, behandelten Accoya-Terrassendielen eingefasst wurde. 

Der Pool, der das saubere Badewasser beiheimatet, ist dabei nur zum Teil in den Boden versenkt. Um die Masse des aus dem Boden ragenden Poolbeckens optisch zu brechen, wurde eine sehr breite Stufe realisiert. Das sieht nicht nur gut aus, sondern erleichtert auch den Einstieg ins Wasser massiv. 


Holzabdeckung um Pool in Accoya Grey

Holzabdeckung Pool grau Accoya

Wie die letzte Poolumrandung ist auch diese Gartenanlage mit dem Holzprodukt Accoya realisiert. 

Jedoch wurde hier auf Accoya Grey gesetzt. Accoya Grey ist eine besondere Form von Accoya, die komplett vorvergraut ist. Somit ist Accoya Grey bereits vom Montagetag an gleichmässig grau, eine aufwendige Pflege wie Nachölen oder Streichen entfällt. 

Wie bei FORMARE üblich ist auch auf dieser Holzterrasse keine einzige Schraube sichtbar.


Holzabdeckung um Schwimmteich

Holzabdeckung Pool Schwimmteich

Diese Anlage besticht durch ihre harmonischen Farben. Die Holzterrasse führt mit klaren Linien entlang des Schwimmteichs, welcher zum Baden einlädt. 

Die Gartenlounge eignet sich perfekt, um die Gartenanlage mit Freunde oder Familie bei einem gemeinsamen Apéro zu geniessen. 


Holzabdeckung um Pool und Whirlpool

Holzabdeckung Pool Whirlpool

Dieser Garten besticht durch seine Kombination von Materialien. Grüne Buchsbäume und Sträucher harmonieren perfekt mit den eingesetzten Bodenbelägen aus Stein und aus Holz

Die Gartenanlage beherbergt zudem zwei Pools. Beim unteren handelt es sich um ein unbeheiztes Schwimmbecken für den Sommer. Im Winter lädt der Whirlpool zum Baden ein. Dieser ist auf dem Bild als kleines, weisses Becken (links) ersichtlich. So wird diese Holzabdeckung beziehungsweise der ganze Garten ganzjährig genutzt.


Poolabdeckung für Pool mit Überlaufrinne und Holzterrasse

Holzabdeckung Pool Wasserfall Ueberlaufrrinne

Das neunte Projekt mit Pool besticht durch seine Überlaufrinne. Über diese Rinne kann Wasser in das darunterliegende Zierbecken gelangen. So wird das Element Wasser einerseits zum Baden und Schwimmen, aber auch als Deko-Element eingesetzt. 

Der Pool mit der handelsüblichen Poolabdeckung wird durch eine Holzterrasse umrahmt, die keine sichtbare Schraube aufweist. 


Pool mit Holzterrasse auf Terrasse für mehr Weitblick

Holzabdeckung Pool Terrasse

Wer wünscht sich nicht auch so eine Terrasse? Die Eigentümerschaft des Grundstücks hat sich hier eine richtige Oase geschaffen. Der integrierte Pool bietet dabei das Herzstück und lädt zum Schwimmen ein. Eine grossflächige Terrasse in Accoya sorgt für ein wohnzimmerähnliches Ambiente und erweitert dadurch den Wohnraum

Dank der Holzabdeckung kann man problemlos barfuss zum Pool gehen, ohne irgendwelchen Schmutz mit in den Pool zu tragen. Zudem ist das wärmedämmende Material nie zu heiss oder zu kalt für den Körper. Zu guter Letzt ist das verwendete Holzprodukt Accoya splitterfrei. Angst vor Spreissel muss die Kundschaft somit nicht haben. 


Holzabdeckung rund um Pool mit Gegenstromanlage

Holzabdeckung Pool Garten

Herzlich willkommen im persönlichen Schwimmtraining! Der auf den ersten Blick klein aussehende Pool eignet sich dank der integrierten Gegenstrom-Anlage perfekt für das regelmässige Schwimmtraining. Die Technik erzeugt einen gleichmässigen Wasserstrom, sodass die Eigentümer quasi "am Platz" schwimmen können.

Eine hochwertige Holzterrasse umgibt die Poolanlage und wurde zentimetergenau an das Schwimmbecken angepasst. Das sehr gleichmässige Fugenbild und die unsichtbare Verschraubung sind Zeugen der Handwerkskunst, die hier zum Zuge kam. 


Terrasse mit Pool und einer edlen Holzabdeckung

Holzabdeckung Pool grau

Die drittletzte Anlage präsentiert eine sehr grosszügige Terrasse mit integriertem Pool (im Bild zugedeckt). Eine hochwertige und grosszügige Holzabdeckung belegt die grösste Fläche der Terrasse. Sie ist barfuss begehbar und mit netten Details wie einer Treppe zur Rasenfläche ausgestattet. Mit so einer XXL-Terrasse kann der Sommer definitiv kommen.


Holzabdeckung Pool grau

Holzabdeckung Pool grau

Das nächste Objekt präsentiert sich angrenzend an die Landwirtschaftszone. Entsprechend grün ist der Ausblick vom Garten in die Weite. 

Der ästhetisch angelegte und doch natürlich wirkende Garten besticht durch klare Formen. Highlight ist wiederum ein Pool. Dieser wird von einer schönen Holzabdeckung im ruhigen Grauton umrahmt. Eine Sichtschutzwand aus Holz sowie eine grüne Hecke bietet Schutz vor unerwünschten Blicken. 

Auf der rechten Seite ist zudem ein kleines Badehaus in die Gartenanlage integriert.


Highlight: Pool mit Holzabdeckung und Sichtschutz

Holzabdeckung Pool Sichtshcutz

Bild: Vivell

Zum Schluss präsentieren wir nochmals eines unserer Lieblingsprojekte. Diese Gartenanlage bietet nicht nicht nur einen ausgezeichneten Weitblick. Auch der Garten an sich überzeugt. Der wunderbare Pool mit Chromstahlbecken wird durch eine Holzabdeckung sowie eine Sichtschutzwand in Accoya und etwas Rasen umrahmt. Während die Holzterrasse klare Formen aufweist, sorgt der geschwungene Sichtschutz optisch für das gewisse etwas.


Wünschen Sie sich eine Holzabdeckung rund um oder sogar für Ihren Pool?

Gerne beraten wir Sie als qualitätsorientierter Terrassenbauer mit langjähriger Erfahrung in der Realisierung von Holzabdeckungen in Kombination mit unterschiedlichen Schwimmbecken oder Whirlpools.

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Warum Douglasie Terrassendielen nicht die richtige Wahl sind https://www.formare.ch/blog/douglasie-terrassendielen https://www.formare.ch/blog/douglasie-terrassendielen#comments Fri, 01 Mar 2024 17:17:00 +0000 garten https://www.formare.ch/blog/douglasie-terrassendielen Weiterlesen

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Eine Holzterrasse im Garten ist etwas wunderbares. Doch welche Holzart ist die richtige? Sipo, Lärche, IPÉ, Accoya oder eben doch Douglasie Terrassendielen?

Wir haben in der Vergangenheit viele verschiedene Holzarten verbaut. Doch seit geraumer Zeit empfehlen wir keine Douglasie TerrassendielenDoch warum? In diesem Artikel gehen wir den Gründen auf die Spur. 


Douglasie: Was du allgemein zu diesem Holz wissen musst

Douglasie ist ein Nadelbaum, der in der Literatur oftmals auch als Douglastanne, Douglasfichte, oder  Douglaskiefer bezeichnet wird. Die Pflanzen sind vor allem in Nordamerika heimisch, wurden aber auch in Europa angebaut. Der Anbau in Europa war lohnenswert, da das Holz rasch wächst.

Die Bäume sind immergrün und erreichen ausgewachsen eine Höhe von rund 60 Metern, können im Einzelfall jedoch auch wesentlich höher werden. 

Das geschlagene Douglasien-Holz hat eine leicht rötliche Farbe, ist mittelhart und seine Maserung ruhig

Douglasien-Holz kann vielseitig eingesetzt werden. Sei es für Bodenbeläge aus Holz, Möbel, aber auch als Konstruktionsholz für Fenster oder Türen. Nicht selten wird Douglasie in Form von Terrassendielen auch als Holz im Garten eingesetzt. 

Douglasie Terrassendielen nass

Bild: Fertig verlegte Douglasie Terrassendielen, die etwas nass sind und deshalb spiegeln.


Doch gehen wir nun den Gründen auf die Spur, warum wir von Douglasie Terrassendielen abraten.

Haltbarkeit der Terrassendielen

Ein entscheidender Grund, warum wir unseren Kunden Douglasie nicht als Terrassenholz empfehlen, ist die Haltbarkeit. Holzterrassen in Douglasie sind im Vergleich zu Terrassen in Accoya oder Sipo wesentlich weniger langlebig. Konkret ist die Lebensdauer oft mehrere Jahre kürzer als bei den zuletzt genannten Hölzern. 

Doch was heisst das konkret: Holzterrassen werden grundsätzlich stark beansprucht. Hitze und Kälte sowie Trockenheit und Nässe wechseln sich ab. Dieses ständige Wechselspiel lässt die Bretter altern. Nach längerer Zeit werden die Douglasien-Dielen dann gerne mal morsch - insbesondere wenn sie an schattigen Plätzen verlegt werden. Ist ein Brett morsch, hilft nur noch der Ersatz. Der sieht aber oftmals nicht so schön aus, da die restlichen Bretter durch das Alter vergraut sind. 

Douglasie Terrassendielen ersetzen

Bild: Eine Terrasse in Douglasie. Einige Terrassendielen mussten altershalber ersetzt werden. Kurz nach der Montage der Ersatz-Bretter ist der optische Unterschied zwischen neuen und alten Brettern markant sichtbar. 


Neigung zu Splittern

Douglasie Terrassendielen neigen zwar nicht so stark zu Splitter wie andere Holzarten. Trotzdem können sie vereinzelt Splitter bilden. Das ist insbesondere dann äusserst unangenehm, wenn man seine Holzterrasse im Sommer gerne barfuss geniesst oder Kinder darauf spielen möchten. Bei Kindern ist zudem die Gefahr da, dass sich die feinen Holzsplitter in den Händen verfangen. 

Für viele Menschen sind jedoch nicht mal die Splitter das grösste Problem im Alltag. Denn Douglasie hat noch einen weiteren Nachteil.


Der Harz von Douglasie Terrassendielen

Douglasie Terrassendielen neigen dazu, Harz abzugeben. Somit kann in unregelmässigen Abständen an ganz unterschiedlichen Orten Harz aus der der Holzterrasse austreten. Das bedeutet, dass die Terrasse dort klebrige Flecken aufweist.

Was Kunden dabei oftmals stört, sind die klebrigen Füsse oder Schuhe, die beim Begehen der heimischen Douglasie Terrasse entstehen können. Es ist in etwa der gleiche Effekt, wie wenn wir im Wald einen harzigen Baum anfassen - nur, dass das Problem an den Füssen und nicht an den Händen wahrgenommen wird. 


Fazit: Drei unschöne Nachteile sprechen gegen Douglasie Terrassendielen

Douglasie ist zweifelsohne ein schöner, natürlicher Rohstoff. Doch die Tatsache, dass Douglasie Terrassendielen verhältnismässig rasch altern, spricht klar gegen die Holzart. Denn welcher Kunde möchte schon sein Geld in eine Holzterrasse investieren, um dann allenfalls nach nur zehn Jahren die Dielen zu  ersetzen.

Die Neigung zur Splitterbildung und insbesondere der Harz, der aus Douglasie Terrassendielen austreten kann, können so manch gemütlicher Tag auf der heimischen Terrasse vermiesen. 


Doch welche natürlichen Douglasie Alternativen gibt es?

Wer gerne eine schöne Holzterrasse sein Eigen nennen möchte, jedoch weder Splitter noch Harz auf der Terrasse wünscht, für den gibt es zum Glück Alternativen

Viele Kunden von uns entscheiden sich aktuell für das Holzprodukt Accoya. Dieses gibt es entweder naturbelassen, behandelt oder als Accoya Grey (ververgraut). Eine weitere Alternative wäre Sipo. Sowohl Accoya als auch Sipo sind wesentlich langlebiger als Douglasie, bilden keine Splitter und sondern keinen Harz ab. 

Terrassendielen Accoya behandelt

Bild: Terrassendielen in Accoya sind frei von Splittern und Harz. Entsprechend überzeugt die Oberfläche auf ganzer Linie!


Was ist mit Echtholzalternativen wie WPC?

Unter den Echtholzalternativen gibt es zudem auch eine ernst zu nehmende Alternative zu den Douglasie Terrassendielen. Diese heisst Millboard - ein Material welches aus einem Mineralfaserverbundstoff besteht. Millboard gilt im Segment der Terrassen als die weltweit erste Echtholzalternative, deren CO2-Fussabdruck nach ISO 14064-1 zertifiziert ist.

Millboard vs Holz Millboard Terrasse

Bild: Millboard ist auf den ersten Blick kaum von einer echten Terrasse zu unterscheiden. Das Material ist ähnlich wie Accoya viel langlebiger als Douglasie. 


Wünschen Sie eine Beratung für eine Holzterrasse aus Douglasie oder einem Alternativprodukt?

Kontaktieren Sie uns noch heute unverbindlich. Unsere Experten mit über 20 Jahren Erfahrung im Terrassenbau beraten Sie äusserst gerne.

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Parkettboden kaufen: Diese Dinge gilt es zu beachten https://www.formare.ch/blog/parkettboden-kaufen https://www.formare.ch/blog/parkettboden-kaufen#comments Fri, 02 Feb 2024 15:29:00 +0000 innenausbau https://www.formare.ch/blog/parkettboden-kaufen Weiterlesen

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Wer in der Schweiz einen Parkettboden kaufen möchte, wird mit einer Vielzahl an Optionen konfrontiert. Wir haben in diesem Artikel die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die es vor dem Kauf zu klären gibt. 


Der Verlegeort für den Parkettboden

Zu Beginn sollte geklärt werden, wo der Parkettboden hinkommen soll. Denn der hochwertige Boden eignet sich für ganz unterschiedliche Räume. Besonders beliebt sind Parkettböden nach wie vor für Wohnzimmer, Gänge und Schlafzimmer.

Eine Verlegung in Küche oder in Nassräumen ist - unter Berücksichtigung der Oberflächenbehandlung - mittlerweile ebenfalls möglich. Trotzdem gilt es zu prüfen, ob für diese Räume ein Vinylboden, ein Designboden oder ein Lindura-Holzboden nicht besser geeignet wäre.

Sobald klar ist, dass es ein Parkett sein darf, kann das Format des Parkettbodens thematisiert werden.

Parkettboden kaufen Beispiel

Bild: Ein Parkettboden kann längst nicht mehr nur im Wohnzimmer verlegt werden. | Realisierung: Formare GmbH


Parkettboden Format: Die 4 gängigen Formate

Für Parkettboden gibt es vier Formate, die besonders gängig sind. 

Landhausdielen

Die Landhausdiele gilt für viele Menschen heute als edler Standard in Sachen Parkettboden. Landhausdielen sind besonders breit und lange. Somit ist die Gesamterscheinung des Parkettbodens von wenigen, dafür grossflächigen Dielen geprägt.

Kurzdielen

Wie der Name schon sagt sind Kurzdielen kürzer als Landhausdielen. Damit die einzelnen Dielen proportional ästhetisch wirken, sind sie in der Regel auch etwas schmaler als Landhausdielen.

Schiffsboden

Ein Schiffsboden besteht aus vielen kurzen, schmalen Dielen. Diese werden teilweise versetzt verlegt. Der Boden bekommt damit eine interessante, verspielte Optik.

Fischgrät

Der Firschgrät-Parkett erinnert optisch an feine Fischgräte. Dabei verlaufen die Dielen nicht parallel, sondern 90° versetzt. Bei dieser Verlegeart gibt es auch noch die Unterart des französischen Fischgrät-Parketts. Im Gegensatz zum normalen Fischgrät-Parkett sind bei dieser Verlegeart die Dielen um 30° oder 45° abgeschrägt

Parkettboden kaufen Fischgraet

Bild: Bei einem Fischgrät-Parkett wie diesem verlaufen die Bretter 90° versetzt.

In einem nächsten Schritt gilt es das passende Holz für den Parkettboden zu finden.


Das beste Holz für den Parkettboden 

Parkettboden kann aus ganz unterschiedlichen Hölzern hergestellt werden. Dabei können Parkettböden aus sehr verbreiteten Holzarten wie Buche oder Eiche genauso hergestellt werden, wie aus exotischen Edelhölzern wie Sipo. Entscheidend bei der Holzauswahl sind die Fragen, wie lebhaft die Optik sein soll und welche farbliche Richtung präferiert wird. Wer beispielsweise eine rustikale Oberfläche wünscht, der wird mit grosser Wahrscheinlichkeit bei einer Eiche landen. Wer es lieber harmonisch wünscht, hat eine grössere Auswahl.

Parkettboden kaufen I

Bild: Ein Parkettboden in Eiche. | Realisierung: Formare GmbH

Die Parkettböden in der Schweiz dürften grösstenteils aus Eiche, Ahorn, Buche, Esche oder Nussbaum sein. Die Optiken dieser Holzarten sind nämlich hierzulande besonders beliebt. Entsprechend ist auch das Angebot namhafter Hersteller wie beispielsweise Meister darauf ausgerichtet.

Wenn sowohl das Format der Dielen, als auch die Holzart klar ist, können in einem nächsten Schritt die Oberflächenvarianten geprüft werden.


Die Parkettboden Oberfläche: So individuell wie das Holz

Parkettboden veredeln

Die Oberflächen von Parkettdielen können auf unterschiedliche Arten veredelt werden. Die nachfolgenden drei Varianten sollen in jedem Fall geprüft werden. 

Parkettboden geölt

Geölte Parkettböden bieten eine natürliche Optik. Durch die offene Oberflächenstruktur können Kratzer leichter als bei lackierten Oberflächen entstehen. Dafür lassen sich Kratzer auch leicht ausbessern

Ein geölter Parkettboden benötigt von Zeit zu Zeit etwas Pflege und ein zyklisches Nachölen. Geölte Parkettböden können zudem Feuchtigkeit gut regulieren.

Parkettboden lackiert

Lackierte Parkettböden haben eine glänzende, geschlossene Oberfläche. Diese geschlossene Oberfläche macht sie auch resistenter gegenüber Kratzern. Problematisch wird es erst dann, wenn durch eine gröbere Beanspruchung ein tiefer Kratzer entsteht. Eine solche beschädigte, lackierte Oberfläche lässt sich nicht mehr ausbessern. Ein lackierter Parkettboden benötigt im Alltag jedoch fast keine Pflege. Nebelfeuchtes Wischen ist ausreichend. 

Durch die glatte, geschlossene Oberfläche bieten lackierte Böden eine wesentlich schlechtere Feuchtigkeitsregulierung als geölte Parkettböden.

Parkettboden gebürstet

Unabhängig davon, ob ein Parkettboden geölt oder lackiert wird, gibt es Produkte in gebürsteter Optik. Dabei wird die edle Echtholz-Nutzschicht vor der Oberflächenbehandlung mit einer Bürste bearbeitet, sodass aus der natürlichen Holzoberfläche ein Relief entsteht, dass die Struktur der Oberfläche betont.


Die Parkettboden Lebensdauer / Qualität

Wer sich für einen Parkettboden entscheidet, sollte sich unbedingt auch Gedanken dazu machen, wie lange die gewünschte Lebensdauer betragen soll. Denn diese ist je nach Produkt sehr unterschiedlich. Während etablierte Hersteller qualitativer Böden bis zu 35 Jahre Garantie gewähren, sind bei Einsteigerprodukten wesentlich kürzere Lebenszyklen zu erwarten. 

Zudem sind Parkettböden nicht nur hinsichtlich der zu erwartenden Lebensdauer sehr unterschiedlich zu bewerten. Insbesondere die Mittellage eines Parkettbodens prägt entscheidend mit, wie empfindlich die Oberfläche gegenüber Druckbelastungen ist.

Machen wir dazu ein Beispiel: Ein Gegenstand fällt auf den Parkettboden. Der Aufprall erzeugt Druck auf der nur wenigen Millimeter dicken Deckschicht. Dieser Druck wird auf die darunterliegende Mittellage übertragen. Bei Produkten mit weichen Mittellagen, beispielsweise in Fichte, sinkt die Deckschicht in die weiche Mittellage ein. Dadurch entsteht eine tiefe Delle. Bei Produkten mit einer harten Mittellage kann die Deckschicht gar nicht erst in die darunterliegende Schicht absinken. Entsprechend klein ist die daraus resultierende Wahrscheinlichkeit für eine grosse Delle.


Die Schallübertragung vom Parkettboden

Wer sich auf einem Parkettboden bewegt, bringt diesen physisch gesehen in Schwingung, was zu einer Schallentwicklung und -übertragung führt. Desto mehr Eigengewicht ein Parkett hat, umso weniger kann dieser mitschwingen. Daraus resultiert weniger Raumschall und letztlich mehr Ruhe

Qualitative Produkte verfügen über eine massive und eher schwere Mittelschicht. Deshalb sind hochwertige Produkte hinsichtlich der Schallübertragung eine klare Empfehlung gegenüber leichten Einsteigerprodukten.


Parkettboden: Die richtige Verlegerichtung

Als letzten Punkt bezüglich der Produkte-Auswahl gilt es die Verlegerichtung zu klären. Denn diese prägt die Erscheinung des Bodens entscheidend mit. 

Dabei gelten nicht sture Richtlinien, vielmehr sollten persönliche Präferenzen berücksichtigt werden und unterschiedliche Optionen thematisiert werden.

Parkettboden kaufen 2

Bild: Die Verlegerichtung wirkt entscheidend mit, wie die Gesamterscheinung des Parketts ist.


Parkettboden klebend oder schwimmend verlegen? 

Wer einen Parkettboden verlegen lassen möchte, hat zwei Optionen: Klebend oder schwimmend.

Parkettboden schwimmend verlegen

Bei dieser Variante wird der Parkettboden quasi einfach auf den Untergrund gelegt und nicht festgemacht. Durch die Gesamtfläche und dem entsprechenden Gewicht verrutscht der Parkett später nicht (mehr). Zudem sind die einzelnen Dielen dank einem Klicksystem miteinander verbunden. 

Diese Verlegeart geht zügig und der Parkettboden lässt sich - beispielsweise in einer Mietwohnung - wieder leicht zurückbauen. Durch die feine Luftschicht zwischen dem Pakettboden und dem Untergrund ist ein schwimmend verlegter Parkett aus akustischer Sicht jedoch nicht unproblematisch

Parkettboden geklebt

Bei dieser Variante wird der Parkettboden auf den Untergrund geklebt. Hierfür ist ein planer Untergrund unabdingbar. Diese Verlegeart ist aufgrund des zusätzlichen Klebens aufwendiger als eine schwimmende Verlegung. Parkettliebhaber, die sich für eine geklebte Verlegung entscheiden, werden jedoch mit einer unerreichten Ruhe belohnt. Denn ein klebend verlegter Parkettboden schwingt (fast) gar nicht mehr.


Et voila, nachdem Sie nun wissen, welche acht Punkte bei der Auswahl eines Parkettbodens unbedingt beachtet werden sollten, stellt sich die Frage nach dem konkreten weiteren Vorgehen.

Parkettboden kaufen

Bild: Rein optisch lässt sich nach dem Verlegen nicht erkennen, ob der Parkettboden geklebt oder schwimmend verlegt wurde. 


Welches Vorgehen ist für die Realisierung geeignet?

Wer sich für einen Parkettboden interessiert, sollte als ersten Schritt unbedingt eine Beratung bei sich Zuhause organisieren. Zuhause können Bedürfnisse von Kundenberatern oftmals besser eruiert werden als in einem riesigen Showroom, bei dem alle Grössen und Farben ohnehin anders wirken als in den eigenen vier Wänden. 

Gerne unterstützen wir Sie mit genau einer solchen ersten Beratung, Ihren Wunschparkett zu finden. 


Parkettboden kaufen: Beratung

Kontaktieren Sie uns jetzt telefonisch unter 041 480 34 66 oder via E-Mail-Kontakt für eine kostenlose Beratung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme

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Akustikpaneele Decke: Die smarte Lösung für mehr Ruhe und Effizienz in Ihren Räumen https://www.formare.ch/blog/akustikpaneele-decke https://www.formare.ch/blog/akustikpaneele-decke#comments Fri, 02 Feb 2024 11:12:00 +0000 innenausbau https://www.formare.ch/blog/akustikpaneele-decke Weiterlesen

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Eine Akustikpaneele an der Decke ist eine smarte Lösung für mehr Ruhe und Effizienz in Ihren Räumen. Mit hochwertigen Produkten aus Holz, PET oder Filz können Sie die Raumakustik verbessern und gleichzeitig das Design Ihrer Räume aufwerten. Dabei eignen sich die Lösungen für Büros genauso gut wie für Wohnzimmer

Im nachfolgenden Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über die spannende Welt der akustisch wirksamen Deckenpaneelen.


Einleitung: Warum ist eine Akustikpaneele an der Decke sinnvoll?

Akustikpaneelen kommen immer dann zur Anwendung, wenn Menschen Räume als zu laut oder zu hallig erleben. Zudem können Akustikpaneelen auch aus optischen Gründen eingesetzt werden (dazu später mehr). 

Akustikpaneelen lassen sich sowohl an Wänden, als auch an Decken montieren. Im Idealfall kombiniert man beide Anwendungen und setzt sowohl Wandpaneelen als auch Deckenpaneelen ein. In der Praxis ist das jedoch oftmals nicht oder nur bedingt möglich. An der einen Wand steht beispielsweise ein grösseres Möbel oder grossflächige Fensterfronten reduzieren die potenzielle Fläche drastisch. Dann lohnt es sich, zumindest Deckenpaneelen auszuweichen.


2. Die Vorteile von Akustikpaneelen an der Decke

Akustikpaneelen an der Decke sind eine intelligente und fast unsichtbare Lösung, um mehr Ruhe in Ihren Räumen zu schaffen. Durch ihre spezielle Konstruktion absorbieren sie den Schall, minimieren Reflexionen und reduzieren so den Lärmpegel. Besonders in Büros oder anderen Arbeitsumgebungen kann dies sogar zu einer deutlichen Steigerung der Konzentration und Produktivität führen. Dank dem Potenzial der Effizienzsteigerung sind akustisch wirksame Deckenpaneelen in Geschäftsräumen auch aus ökonomischer Sicht sinnvoll. 

Ein weiterer Vorteil von Akustikpaneelen an der Decke ist ihr ästhetischer Wert. Sie sind in verschiedenen Materialien wie Holz, PET oder Filz erhältlich. Punkto Design lassen sie dabei keine Wünsche offen. Unzählige Farben, Formen und Oberflächen sind verfügbar. Dadurch können Sie mit Deckenpaneelen nicht nur die Raumakustik verbessern, sondern auch das Erscheinungsbild des Raumes aufwerten. Ob zeitlos und natürlich mit hochwertigem Holz oder futuristisch und modern mit filigranem Design - die Auswahl an Akustikpaneelen für Decken ist gigantisch. 


3. Wie funktionieren Akustikpaneelen an der Decke?

Wenn Menschen miteinander sprechen oder Musik abgespielt wird, entsteht Schall. Dieser ist für uns Menschen zwar unsichtbar, breitet sich im Raum jedoch wellenförmig aus. Neben unseren Ohren erreicht der Schall auch Oberflächen wie Böden, Wände oder Decken. Als Faustregel gilt: Desto härter und glatter die Oberfläche, umso stärker wird der Schall reflektiert. Nun ist es in modernen Räumen so, dass sowohl die Böden (z.B. aus Platten) und die Wände (glatt verputzt, mit Glasfenstern) oftmals aus recht harten Materialien bestehen. Das Resultat: Der Schall wird ziemlich ungehindert reflektiert und kreuz und quer im Raum verteilt

Was wir mit den Ohren wahrnehmen, ist also längst nicht nur der Schall, der uns direkt aus dem Mund unseres Gegenübers oder dem Lautsprecher des Radios erreicht. Nein; vielmehr erreicht uns eine Mischung aus direkten und indirekten, also reflektierten Schall. Der direkte Schall und der indirekte Schall kumulieren sich gegenseitig.

Wenn der Anteil an reflektiertem Schall erhöht ist, empfinden wir einen Raum als "laut". Das klassische Beispiel ist ein Restaurant oder Büro, wo viele Leute gleichzeitig sprechen. Die Personen beginnen mit der Zeit noch lauter zu sprechen, um die Geräusche zu übertönen, was das Problem zusätzlich verstärkt. Ist der reflektierte Schall zwar hoch, kommt aber erst verzögert beim Empfänger an, so nehmen wir Hall wahr. 


Doch wie funktionieren Akustikpaneelen an der Decke wirklich? 

Akustikpaneelen an der Decke sorgen dafür, dass der Schall, welcher die Decke erreicht, zu grossen Teilen absorbiert, statt reflektiert wird. Das geschieht auf ganz unterschiedliche Weise. 

Hersteller von Akustikpaneelen für die Decke verwenden beispielsweise weichere Materialien mit rauen Oberflächen, um diesen Effekt zu erzielen. Ein klassisches Beispiel ist die Verwendung von filzartigen Materialien. Darüber hinaus gibt es beispielsweise Lösungen aus relativ weichem Holz, in welches zusätzlich unzählige feine Löcher gebohrt werden. Diese sind so klein, dass sie von Auge kaum erkennbar sind. Die Oberfläche wird dadurch jedoch für den Schall rauer, was ihn optimal absorbiert

In Räumen mit Akustikpaneelen an der Decke, wird der Schall somit von der Decke absorbiert, statt reflektiert. Ergo erreicht die Menschen primär der direkte Schall, ein Grossteil des reflektiertem Schalls fällt weg. So nehmen wir solche Räume als ruhiger und verständlicher wahr, auch wenn die Menschen genau gleich laut sprechen, wie in ungedämmten Räumen. 


4. Unterschiedliche Arten von Akustikpaneelen für die Decke

Akustikpaneelen für die Decke gibt es in verschiedenen Ausführungen, die sich hinsichtlich Material, Design und Funktionalität unterscheiden. Eine beliebte Option sind Akustikpaneelen aus Holz, die sowohl eine gute Schalldämmung als auch ein ansprechendes Äusseres bieten. Diese Deckenpaneelen können mit verschiedenen Oberflächenbearbeitungen versehen sein, um optisch den individuellen Geschmack und Einrichtungsstil zu treffen. 

Neben hölzernen Lösungen empfehlen wir gerne auch Deckenpaneelen oder Akustikplatten aus recyceltem PET. Der Schweizer Hersteller Impact Acoustic hat dabei besonders nachhaltige und innovative Produkte entwickelt. Bei Impact Acoustic werden nämlich PET-Abfälle zu wunderschön ästhetischen und extrem leistungsfähigen, akustisch wirksamen Materialien verarbeitet.

Ausserdem gibt es eine Vielzahl an Deckenpaneelen aus Filz. Das weiche und raue Material absorbiert Schall effektiv und überzeugt auch optisch. Farbige Filzpaneelen verleihen Räumen einen modernen Touch und wirken trotzdem natürlich. 

Darüber hinaus gibt es auch spezielle Deckenpaneelen aus Akustikstoff, die eine hohe Schallschutzfunktion haben und gleichzeitig nahtlos in das Raumdesign integriert werden können. Weisse  Spanndecken, auch Deckensegel genannt, sehen zwar aus wie eine normale weisse Decke und sind somit unsichtbar, sie sind jedoch auch sehr heikel. So sind beispielsweise bereits Fingerabdrücke mit etwas schweissigen Händen gut sichtbar. Deshalb raten wir von der Verwendung ab.


5. Installation und Platzierung der akustisch wirksamen Deckenpaneelen

Die Installation und Platzierung der Akustikpaneelen an der Decke ist ein entscheidender Schritt, um optimale Ergebnisse bezüglich der Raumakustik zu erzielen.

Zunächst einmal ist es wichtig, den richtigen Ort für die Montage an der Decke auszuwählen. Je nach Budget, Raumgrösse und Raumfunktion können unterschiedliche Bereiche priorisiert werden. In einem Büro beispielsweise könnten die Paneelen über den einzelnen Arbeitsplätzen angebracht werden, um den Schallschutz lokal zu optimieren. In einem Besprechungsraum hingegen könnte eine Platzierung oberhalb des Konferenztisches Sinn machen. Als allgemeine Empfehlung gilt: Wenn Akustikpaneelen nicht durchgängig über die ganze Decke hinweg platziert werden, gilt es diejenigen Zonen zu priorisieren, in welchen am meisten kommuniziert wird oder am meisten Lärm entsteht. Doch nicht nur die Platzierung ist entscheidend.

Die korrekte Montage ist ebenfalls elementar für die bestmögliche Wirkung einer Akustikpaneele. Eine fachgerechte Befestigung gewährleistet nämlich nicht nur die Stabilität der montierten Deckenpaneelen, sie wirkt sich auch auf die Schalldämmung aus. Je nach Material und System gibt es herstellerspezifische Vorgaben, die es unbedingt zu beachten gilt, um eine bestmögliche Schalldämmung zu erreichen. Insbesondere in diesem Punkt wird klar, warum es sich lohnt, Experten für Projekte im Bereich Raumakustik beizuziehen. Falsch platziert oder montiert entfalten auch die besten Akustikpaneelen für die Decke ihre Wirkung nur bedingt. 

Akustikpaneelen Decken

Bild: In Büroräumlichkeiten machen akustisch wirksame Elemente über den Schreibtischen am meisten Sinn.


8. Fazit: Mehr Ruhe und Effizienz - Dank smarten Akustikpaneelen an der Decke!

Die Installation von smarten Akustikpaneelen an der Decke bietet Ihnen weit mehr als nur etwas mehr  Ruhe! Weniger störende Geräusche sorgen für eine angenehme Arbeits- und Wohnatmosphäre, weniger Stress und in Arbeitsumgebungen gar für mehr Produktivität

Dabei ist die Funktion verblüffend. Akustikpaneelen an der Decke absorbieren dank ihrer weichen, rauen Oberfläche einen grossen Teil des Schalls, der auf ihnen aufprallt. Der indirekte, reflektierte Schall wird in Räumen so drastisch reduziert. Resultat: Wir nehmen den Raum als "ruhiger" wahr. 

Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei genauso vielfältig wie die Produkte selbst. Deckenpaneelen aus Holz, recyceltem PET oder Filz sind in unterschiedlichen Farben und Formen erhältlich. Doch das Produkt alleine macht nicht den Unterschied. Eine fachgerechte Platzierung an den richtigen Orten und eine ebenso fachgerechte Montage sind genauso entscheidend. 


Wünschen Sie eine Beratung, um die Akustik in Ihren Räumen optimal zu verbessern?

Unser Expertenteam unterstützt Sie gerne bei der Auswahl des richtigen Produkts, bei der richtigen Platzierung und der richtigen Montage. So erwartet Sie schon bald ein ruhigeres, entspannteres Raumklima

Auf was warten Sie? Hier geht es zur unverbindlichen Anfrage.

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Eine schöne Holzterrasse zu haben, ist in der Schweiz ein Traum vieler Eigenheimbesitzer. Doch auf was sollte man bei einer Holzterrasse achten? Welches Holzterrassen Holz eignet sich am besten? Wie sieht es mit der Holzterrassen Unterkonstruktion aus und wie sollte man eine Holzterrasse pflegen?

Diesen und vielen weiteren Fragen sind wir auf den Grund gegangen und haben gemeinsam mit unseren Experten die wichtigsten Informationen zum Thema Holzterrasse zusammengetragen. 

Viel Spass beim Lesen!


Welches Holzterrassen Holz eignet sich am besten?

Die Eignung von Holzarten für eine Holzterrasse hängt von der Örtlichkeit und der Beanspruchung ab. So empfehlen Experten immer, die Ausrichtung (Nordlage, Südlage) und die entsprechende Bewitterung bei der Auswahl zu berücksichtigen.

Ausserdem stellt sich immer auch die Frage nach dem genauen Kundenbedürfnis: 

  • Möchte man gerne barfuss auf der Holzterrasse gehen? 
  • Soll der Garten optisch als erweiterten Wohnraum die Innenarchitektur ergänzen? 
  • Oder ist die Terrasse im EG-Bereich, wo sie von der ganzen Familie beansprucht wird, weil vielleicht Kinder mit Spielzeugen und Velos die Terrasse nutzen? 

Alle Antworten auf diese Fragen sind mitunter Faktoren, die mitspielen, welche Holzart für die Terrasse verwendet werden soll.

Holzterrasse exklusiv

Bild: Die Frage nach der ausgewählten Holzart ist entscheidend bei der Umsetzung einer Holzterrasse. | Realisierung: Holzterrasse durch Formare GmbH

Accoya, Sipo und Lärche sind übrigens die wichtigsten Holzarten, welche wir im Garten für Holzterrassen verwenden. Ergänzend dazu bieten wir mit Millboard eine ökologische Echtholz-Alternative. 


Wann ist Accoya für eine Holzterrasse die richtige Wahl?

Accoya, egal ob in Nature, als behandelte Accoya Terrasse oder vorvergraut als Accoya Gray kann man grundsätzlich bei fast allen Kunden einsetzen. Accoya ist äusserst robust, masshaltend und resistent gegenüber Insekten. Accoya ist ein modifiziertes Holzprodukt, welches aus der Radiata-Kiefer hergestellt wird. Somit ist Accoya verglichen mit Tropen-Hölzern ein ökologisches Terrassenholz und zugleich eine gute Alternative zu Kebony & Co. 

Holzterrasse Accoya

Bild: Eine Accoya Holzterrasse wie diese in Accoya Gray bietet viele Vorteile. | Realisierung: Formare GmbH

Diese Tatsache kann man natürlich aber auch anders sehen. Denn von Accoya gibt es kein natürliches Vorkommen, das Holzprodukt muss also zuerst hergestellt werden. Haupt-Arbeitsschritt bei der Verarbeitung von Radiatakiefern zu Accoya ist die Acetylierung. Bei diesem Verfahren wird das Holz mit einer Art Essigsäure behandelt. Dadurch muss dem Korrosionsschutz bei der Verarbeitung von Accoya zu einer Holzterrasse grosse Beachtung geschenkt werden. Ausserdem kann das Holzprodukt vorübergehend einen Duft, welcher an Essig erinnert, verbreiten. 

Zu guter Letzt ist der Preis ein weiteres Merkmal. Dieser ist bei Accoya höher als bei vergleichbaren, unverarbeiteten Hölzern. Jedoch weist Accoya dafür eine extrem hohe Lebensdauer auf, die sich - gemessen am Preis - in aller Regel für Kunden mehr als ausbezahlt macht.

Wer mehr über Accoya Vorteile oder auch die Accoya Nachteile erfahren möchte, liest am Besten unsere weiteren Artikel im Blog.


Wann ist die heimische Lärche für eine Holzterrasse die richtige Wahl?

Eine Alternative zu Accoya kann sicher die heimische Lärche sein. Diese natürliche Holzart ist etwas kostengünstiger als Accoya und wächst sowohl in der Schweiz, als auch im benachbarten Ausland. Je nachdem wie gross die Fläche der Terrasse ist, kann dies ein nicht unwesentlicher Preisunterschied ausmachen. Doch wie heisst das bekannte Sprichwort, welches auch hier seine Richtigkeit behält:

"You get what you pay for!"

Die Lärche kann gut und gerne bei der einen oder anderen Diele mit der Zeit Harz bilden oder rissig werden. Auch in Sachen Masshaltigkeit und Lebensdauer kann die Lärche keinesfalls mit Accoya mithalten. Besonders störend sind oftmals die Speisen und Splitter, die den Barfuss-Spaziergang über die Terrasse zur Tortur werden lassen.

Holzterrasse

Bild: Eine Holzterrasse aus Lärchenholz. | Realisierung: Formare GmbH


Wann ist Sipo die richtige Wahl?

Sipo ist die richtige Wahl für Kunden, die ein naturbelassenes Holz wünschen, welches wenig Pflege benötigt und eine Langlebigkeit wie Accoya oder Echtholz-Alternativprodukte aufweisen. Eine Holzterrasse in Sipo ist nicht nur etwas edles, sondern auch etwas wunderschönes. Die natürliche grau-silberne Patina, welche sich auf den Brettern bildet, gilt als optisches Mass aller Dinge in Sachen Holzterrasse. Kein Wunder, dass man Sipo Terrassendielen immer wieder in Fachzeitschriften sieht. 

Ein Nachteil von Sipo ist sicherlich seine eher heikle Oberfläche. So muss man beispielsweise im Bereich von Pools aufpassen, damit das Holz nicht ausgewaschen wird. Auch sonst ist Sipo eher anfälliger auf Flecken als die ersten beiden Hölzer, die wir hier vorgestellt haben. Zu guter Letzt wird der Abbau von Sipo in tropischen Gebieten immer wieder kritisiert. 

Jede Holzart hat also seine Vor- und Nachteile. Doch egal wie sie sich festlegen: Die Holzauswahl allein ist (noch) nicht entscheidend. Informieren Sie sich unbedingt auch über die verschiedenen Brett-Qualitäten. Und genau um dieses Thema geht es im nächsten Abschnitt.

Sipo Terrassendielen Formare Holzterrasse


Terrassendielen: Welche Bretter vom Baum sollen für Terrassen verwendet werden?

Grundsätzlich empfehlen wir bei naturbelassenen Hölzern wie Sipo oder Lärche nur Rift- oder Halbrift-Bretter zu verwenden. Diese werden aus dem Kern der Bäume geschnitten. Diese Bretter weisen auch nach längerer Einsatzdauer nur geringfügige Verwerfungen auf und Schwinden, beziehungsweise Quellen viel weniger als Terrassendielen die aus Seitenbrettern oder Splint gewonnen wurden. Dank Rift- oder Halbrift-Brettern bleibt die Terrassenoberfläche also schön flach und das Spaltmass zwischen den einzelnen Brettern gleichmässig klein.

Kleiner Tipp zu kanadischer Douglasie:

Auch wenn wir aufgrund der beschränkten Lebensdauer grundsätzlich von kanadischer Douglasie abraten: Wer sich für dieses Terrassenholz entscheidet, sollte nicht zwingend Rift oder Halbrift-Bretter verwenden. Denn viele Douglasie-Bäume sind so langsam und feinjährig gewachsen, dass sich bei Rift- oder Halbrift-Brettern nach einigen Jahren feine Risse bilden können.

Im nächsten Kapitel befassen wir uns mit einem weiteren, spannenden Thema. Es geht um die Unterkonstruktion von Holzterrassen. Auch hier kann einiges richtig oder eben auch falsch gemacht werden.


Wie ist eine Holzterrassen Unterkonstruktion richtig aufgebaut?

Vorneweg: Die Holzterrasse ist dann am langlebigsten, wenn man eine gute Entwässerung und Hinterlüftung der Terrassendielen erreicht. Genau dies ist das Ziel einer guten Unterkonstruktion.

Das genannte Credo gilt insbesondere für den EG-Bereich, da das Erdreich unter der Holzterrasse oftmals für eine permanent hohe Feuchtigkeit sorgt. Generell empfehlen wir für den Bereich, an welchen die Holzterrasse montiert wird, eine Kofferung zu machen. Die Kofferung sollte verdichtet und mit einer Splittbetonplatte ergänzt werden. Danach kann die eigentliche Holzterrasse verlegt werden. Für eine optimale Hinterlüftung sollte aber die Holzterrasse nicht direkt auf die Splittbetonplatte verlegt, sondern noch einmal abkoppelt werden. Diese Hinterlüftung ermöglicht, dass die Holzbretter schneller und besser abtrocknen. Das kann sich insbesondere für schattige Terrassen ganz besonders ausbezahlt machen, denn hier kann eine gute Hinterlüftung die Lebensdauer einer Terrasse um mehrere Jahre verlängern

Terrassen Unterkonstruktion Splitbeton

Bild: Die Holzterrassen Unterkonstruktion ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. In diesem Fall wurde auf Splittbeton gesetzt. 


Was passiert, wenn eine Holzterrasse eine mangelhafte Unterkonstruktion hat?

Wenn die Unterkonstruktion mangelhaft konstruiert wird, also die Entlüftung oder Entwässerung nicht gewährleistet ist, dann beginnt die Unterkonstruktion mit der Zeit morsch zu werden. Dadurch tritt auch immer mehr Feuchtigkeit in die Dielen ein, weshalb diese ebenfalls morsch werden. Zurück bleibt im schlimmsten Fall eine morsche Terrasse, die von Monat zu Monat instabiler wird - von der Optik mal ganz geschweige. 

Wie bereits erwähnt, ist eine optimale Terrassen Unterkonstruktion ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine langfristig schöne Terrasse. Bei Neubauten oder umfangreichen Umbauten dürfte es kein Problem sein, eine optimale Unterkonstruktion mit allfälliger Kofferung, Splitbetonplatte und Abkoppelung umzusetzen. Doch bei bestehenden Bauten lässt sich dies nicht immer so leicht umsetzen. Zum Glück gibt es auch andere Möglichkeiten, eine langlebige Holzterrasse zu konstruieren. 


Eine Holzterrasse auf Gartenplatten verlegen

Es ist durchwegs möglich, eine Holzterrasse auf bestehende Verbundsteine oder Platten zu verlegen. Dies kann gar einige Vorteile mit sich bringen. Einerseits spart man dadurch Rohstoffe und Geld, weil man nicht sämtliche Materialien ausbauen, entsorgen und durch einen neuen Aufbau ersetzen muss. Andererseits kann sichergestellt werden, dass ein guter Untergrund intakt bleibt. Vor allem bei Flachdächern läuft man dadurch nicht in Gefahr, dass man bei einem allfälligen Ausbau der Gartenplatten die darunterliegende Abdichtung beschädigt. Ansonsten droht früher oder später ein Wasserschaden

Beim Verlegen von Dielen auf Gartenplatten gilt es jedoch zwei wichtige Sachen zu beachten. Erstens ist der Aufbauhöhe eine grosse Beachtung zu schenken. Auch niedrige Holzterrassen-Konstruktionen weisen einen Aufbau von rund 6 Zentimeter auf. Bei der Planung müssen allfällige, bestehenden Schwellen oder Schiebetüren entsprechend berücksichtigt werden, damit alle Gebäude-Öffnungen und Durchgänge funktional bleiben und keine Stolperfallen entstehen.

Zweitens benötigen auch auf Gartenplatten verlegte Terrassendielen eine gewisse Hinterlüftung. Eine entsprechende Schiftung kann helfen, das Holzdeck einerseits zu hinterlüften und andererseits stauende Wasserlachen unter den Terrassendielen zu verhindern.


Eine Holzterrasse auf Rasen verlegen

Viele unserer Kunden haben bestehend eine Rasenfläche, die sie in eine Holzterrasse umfunktionieren wollen. Deshalb werden wir oft gefragt, ob man eine Holzterrasse auf Rasen verlegen kann. 

Accoya Holz Vorteile Holzterrasse 2

Bild: Holzterrassen auf Rasen oder Holzterrassen direkt an Rasen zu verlegen ist oftmals ein Kundenbedürnis. | Realisierung: Formare GmbH

Um eine Holzterrasse in oder an eine Rasenfläche bündig einzupassen, ist ebenfalls eine qualitative Unterkonstruktion notwendig. Wir empfehlen, im Bereich der geplanten Terrasse den bestehenden Rasen abzutragen. Nachdem genügend Aushub gemacht wurde, folgt wie bereits weiter oben beschrieben eine Kofferung. Die Kofferung sollte wasserdurchlässig sein, damit das Wasser versickern kann. Auf die Kofferung folgt eine Splitbetonplatte, die auch als Frostschutz dient. 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Randabschluss hin zum Rasen zu gestalten. Einige Kunden verwenden eine Stahlplatte oder einen Stahlstreifen. Andere wiederum setzen auf einen kleinen Betonstreifen. Auf alle Fälle ist eine vollständige Trennung von Rasen und Holz am Übergangspunkt sicherzustellen. 

In die entstandene Mulde kann danach die Holzterrasse bündig mit dem Rasen verlegt werden. Durch die Verlegung in die Mulde ist bei solchen Terrassen ebenfalls eine gute Hinterlüftung angezeigt, da die Luftzirkulation an den Seitenrändern - verglichen beispielsweise mit einem Holzdeck auf einer Dachterrasse - eingeschränkt ist. 

Fest steht aber: Mit einer fachmännischen Umsetzung ist eine "Holzterrasse auf Rasen" möglich. Und zweifelsohne sieht diese Umsetzung hervorragend aus!

Schauen wir uns in einem nächsten Schritt ein weiteres Thema an: Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie die Terrassendielen befestigt werden. Einige Unternehmen schrauben die Dielen von oben, andere von unten. Doch warum ist das so?


Holzterrasse von unten oder oben schrauben: Was ist richtig?

Vor rund zwei Jahrzehnten, als die Nachfrage nach Holzterrassen innerhalb kurzer Zeit stark anstieg, hat man in der Regel die Bretter von oben nach unten geschraubt. Das schien für viele Handwerker schlicht und einfach naheliegend. Man war sich damals (noch) nicht bewusst, dass sich die Bretter mit der Zeit stark verwerfen können. Die Verwerfungen waren einerseits auf eine niedrige Holzqualität, z.B. die Verwendung von Seitenbrettern zurückzuführen. Andererseits hatte das Problem auch mit der Verschraubung zu tun. Durch die Verschraubung von oben, waren die Bretter im Bereich der Schrauben leicht verletzt. Somit konnte dort Regenwasser und Feuchtigkeit einfacher von oben in die Dielen eindringen, was Verwerfungen förderte und die Haltbarkeit des Holzes verkürzte.

Holzterrasse mit sichtbaren Schrauben

Bild: Diese Holzterrasse wurde von oben verschraubt, was die Lebensdauer der Terrasse verkürzen kann und auch optisch nicht überzeugt. Realisierung: Unbekannt

Neben der Langlebigkeit überzeugt eine sichtbare Verschraubung auch aus optischen Gründen nicht. Die Schrauben stören einerseits die schöne Holzoptik, andererseits ist es fast nicht möglich, ein perfekt gleichmässiges Schraubenbild zu erreichen. 

Mittlerweile verwenden viele Unternehmen ein System, welches in dieser Hinsicht Ähnlichkeiten mit unserem FORMARE Holzdeck aufweist. Seit wir Holzterrassen umsetzen, haben wir konsequent auf eine verdeckte Verschraubung von unten gesetzt. Deshalb profitieren unsere Kunden seit über  Jahren von mehr Langlebigkeit, da kein Wasser im Bereich der Schrauben in die Dielen eindringen kann. Ausserdem bieten von unten befestigte Terrassendielen wie erwähnt eine schönere Optik

Und nicht zuletzt erreichen wir bei unseren Holzterrassen durch die von unten verschraubten, vorgefertigten Holzterrassen-Elemente extrem schnelle Montage-Zeiten

Gut, nun haben wir schon verschiedene Aspekte der Holzterrasse beleuchtet. Wir haben aufgezeigt, dass die Holzart eine wichtige Rolle spielt und dass Holz nicht immer gleich Holz ist. Für die stark beanspruchten Holzterrassen sollte nur das beste Holz, also die besten Stücke des Baumes verwendet werden, um eine möglichst lange Lebensdauer zu erreichen. Aber auch die beste Holzqualität ist noch kein Garant für eine langlebige Holzterrasse. Eine qualitative Unterkonstruktion ist ebenfalls wichtig. Passen jedoch alle einzelnen Elemente zusammen, so steht der Nutzung der Traumterrasse nichts mehr im Wege. 


Holzterrasse ölen und pflegen: Was steckt wirklich dahinter?

Die grössten Vorteile einer geölten Holzterrasse

Rund die Hälfte unserer Kunden wünsche eine beschichtete Holzterrasse. Dies aus gutem Grund. Eine Holzterrasse zu ölen hat einige Vorteile. Einerseits bietet das Öl eine zusätzliche Schutzschicht, welche das Eindringen von Wasser ins Brett hemmt, andererseits verleiht es der Oberfläche einen besonders edlen Look. Designorientierte Kunden wünschen sich dabei oftmals eine Farbabstimmung der Holzterrasse auf das Parkett im Innenbereich. So wird die Holzterrasse - insbesondere, wenn diese nur durch eine Glasfront vom Wohnzimmer getrennt ist - zu einem erweiterten Wohnraum

Wir empfehlen, jede Terrassendiele bereits vor der Montage zu behandeln. Bei einer Behandlung auf der Baustelle kann eine einzelne Terrassendiele in der Regel nie so gleichmässig und komplett frei von Staub und Schmutz behandelt werden, wie dies in der Vorfertigung möglich ist.

Ausserdem sollten die Dielen immer auf allen vier Seiten behandelt werden. Jede Beschichtung führt zu einer Spannung auf der Brettoberfläche. Wird ein Brett nur einseitig behandelt, kann dies mit der Zeit zu Brettverwerfungen führen. Deshalb streichen wir sämtliche behandelten Holzterrassen mindestens einmal vor dem Einbau auch auf der Rückseite.

Holzterrasse bei Whirlpool Sichtschutz

Bild: Eine traumhafte Holzterrasse (geölt) mit passendem Sichtschutz. | Realisierung: Formare GmbH


Wie oft sollte eine Holzterrasse geölt werden?

Auf dem Markt gibt es unzählige Produkte, um Holzterrassen zu behandeln. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es bisher noch kein Produkt gibt, welches über mehrere Jahre hinweg auf den Terrassendielen haftet. Grund dafür ist die hohe Beanspruchung, welche Holzterrassen ausgesetzt sind: Von Temperaturschwankungen, über Feuchtigkeit bis hin zur mechanischen Beanspruchung.

Entsprechend empfehlen wir, die Behandlung durchschnittlich alle zwei Jahre zu erneuern, um die schöne Optik und die Schutzfunktion der Behandlung aufrecht erhalten zu können. Eine pauschale Empfehlung abzugeben ist jedoch schwierig. Einigen unserer Kunden wünschen jährlich eine Auffrischung, andere hingegen möchten die Terrassenbehandlung alle drei oder vier Jahre - dafür aber mit mehr Aufwand erneuern. 


Holzterrasse neu ölen: Wie geht das?

Um eine Terrassenbeschichtung aufzufrischen, sollte diese zuerst gereinigt werden. Wir empfehlen, die Oberfläche mit einer Bürste und Wasser gründlich zu reinigen. Dadurch können Schmutzpartikel, welche auf der Oberfläche haften, entfernt werden. Danach sollte die Holzterrasse komplett abtrocknen. Im Anschluss kann die Oberfläche neu beschichtet werden.


Welche Holzterrassen Pflege immer gemacht werden sollte - und doch oft vergessen geht

Grundsätzlich benötigt eine Holzterrasse stets etwas Pflege, um langfristig schön zu bleiben - ähnlich wie ein edles Parkett im Innenbereich. Wir stellen jedoch immer wieder fest, dass die Pflege der Holzterrasse im Gegensatz zum Parkett gerne mal vergessen geht. Dabei bräuchte eine Holzterrasse gar nicht so viel Zuwendung, um in einem super Zustand zu bleiben.

Holzterrasse Sipo

Bild: Eine Holzterrasse benötigt regelmässige Pflege, um langfristig schön zu bleiben.

Wir empfehlen, dass Kunden die Holzterrasse in trockenem Zustand regelmässig mit einem Besen abwischen, um Verschmutzungen oder Schmutzpartikel zu entfernen. Ausserdem sollten auch die Fugen von kleinen Steinen und Laub befreit werden. Einige unserer Kunden verwenden hierfür den Staubsauger, was übrigens sehr gut funktioniert.

Nach einer Nässeperiode empfehlen wir zudem, die Holzterrasse mit einem Wasser-Schieber von Lachen zu befreien. Das Holz trocknet dadurch schneller ab, was der Lebensdauer zugutekommt. Ausserdem können nasse Verschmutzungen nicht auf der Brettoberfläche einbrennen, sollte kurz nach dem Regen ein Hitzetag anstehen. Das Holz und die Brettbeschichtung werden dadurch erheblich geschont.


Was kostet eine Holzterrasse?

Die Kosten für eine Holzterrasse sind von vielen Faktoren abhängig. Einerseits spielt bei den Kosten die Materialwahl mit, also welches Holz gewählt wird. Hier sollten Kunden jedoch aufpassen: Denn wie bereits beschrieben, gibt es auch innerhalb einer Holzart erhebliche Qualitäts-Unterschiede (z.B. Rift- / Halbrift-Qualität). Diese Qualitätsunterschiede werden für Kunden erst einige Monate oder gar Jahre nach dem Einbau der Holzterrasse durch starke Verwerfungen und Rissbildungen sichtbar. 

Ausserdem ist die Unterkonstruktion wichtig. Auch dieser Bereich ist bei einer fertig verlegten Holzterrasse für Kunden kaum sichtbar. Nach einigen Jahren wird aber anhand des Holzes sichtbar, ob die Dielen beispielsweise genügend hinterlüftet wurden. 

Zu guter Letzt sind auch konstruktive Details entscheidend, wie aufwendig - aber zugleich auch wie schön - die fertige Holzterrasse wird. 

Holzterrasse mit Pflanzen

Bild: Qualität hat seinen Preis, zahlt sich jedoch aus - diese qualitative Holzterrasse mit individuellen Details wird für viele Jahre Freude bereiten. | Realisierung: Formare GmbH

Eine langlebige Holzterrasse kostet fertig verlegt pro Quadratmeter rund CHF 400.- bis 600.-. Die meisten Holzterrassen, welche wir umsetzen, bewegen sich bei einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von CHF 450.- und 500.-. Selbstverständlich bieten wir auch günstigere Holzterrassen an. Aber diejenigen Kunden, welche sich mit den Qualitäts- und Preisunterschieden auseinandergesetzt haben, entscheiden sich oftmals aus purem Eigennutz für ein qualitativeres Produkt, denn auch hier gilt:

"You get what you pay for!"


Zum Schluss dieses Artikels wollen wir ein Fazit ziehen. 

Fazit: Holzterrasse - welche Tipps und Tricks sollten Sie beachten?

Eine Holzterrasse ist ein edler und natürlicher Bodenbelag, der für viele Menschen einen erweiterten Wohnraum darstellt. Die Auswahl der Holzart ist äusserst wichtig. Nur wenige Hölzer erfüllen die hohen Anforderungen, die an eine Holzterrasse gestellt werden. Des Weiteren sollte nicht nur die Holzart, sondern auch die Brettqualität der jeweiligen Holzart überprüft werden. 

Ein gutes Holz ist leider noch kein Garant für eine gute Holzterrasse. Eine qualitative Unterkonstruktion ist genauso wichtig, wenn einem die Lebensdauer der Holzterrasse wichtig ist. Zu guter Letzt ist auch die Montage und die Behandlung der Holzterrasse nicht zu unterschätzen. 

Die Umsetzung einer Holzterrasse kann also einige Tücken mit sich bringen. Die Auseinandersetzung mit fachlichen Informationen, eine gute Planung und der Beizug eines erfahrenen Experten können helfen, dass das Projekt ein voller Erfolg wird und langfristig Freude macht. 

Welche Faktoren sind entscheidend für die Langlebigkeit und Ästhetik einer Holzterrasse?

Die Auswahl des Holzes, die Qualität der Bretter, eine solide Unterkonstruktion sowie regelmässige Pflege sind entscheidend für die Langlebigkeit und Ästhetik einer Holzterrasse.

Accoya Holz Vorteile Holzterrasse

Bild: Hochwertige Holzterrassen laden richtiggehend dazu ein, den Sommer auf der Terrasse zu verbringen. | Realisierung: Formare GmbH


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Unsere Experten beraten Sie unter Beizug der gewonnen Erfahrung aus über 20 Jahren Holzterrassen-Umsetzung gerne. Über diesen Zeitraum haben wir Holzterrassen in der Fläche von Fussballfeldern verlegt und unsere FORMARE Holzterrasse stets optimiert. Hunderte langjährige Kunden aus der ganzen Schweiz vertrauen auf uns. Es freut uns, wenn auch Sie dazugehören und auf uns als Terrassenbauer setzen.

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Akustikpaneelen: Die meist gestellten Fragen https://www.formare.ch/blog/akustikpaneelen-fragen https://www.formare.ch/blog/akustikpaneelen-fragen#comments Fri, 19 Jan 2024 15:09:00 +0000 innenausbau https://www.formare.ch/blog/akustikpaneelen-fragen Weiterlesen

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Akustikpaneelen sind ein relativ neues Produkt. Entsprechend tauchen bei Kundinnen und Kunden immer wieder Fragen dazu auf. Wir haben hier die meist gestellten Fragen zusammengefasst. 


Wann machen Akustikpaneelen Sinn?

Akustikpaneelen sind grundsätzlich sinnvoll in Situationen, in denen eine Verbesserung der Raumakustik erforderlich ist. Zum einen sind sie besonders nützlich in Räumen mit harten Oberflächen wie Betonwänden, Fliesenböden oder Glasfenstern. Diese Materialien reflektieren Schallwellen und erzeugen dadurch eine unangenehme Klangkulisse mit Nachhall. Akustikpaneelen können hier zu einer besseren Sprachverständlichkeit einer verbesserten Raumatmosphäre beitragen.

Akustik Paneelen Raum

Bild: Räume mit vielen harten Oberflächen (z.B. grossen Glasfronten) sind akustisch oftmals zu hallig.

Ein weiterer Anwendungsfall für Akustikpaneelen sind Büros oder Besprechungsräume, in denen viele Menschen zusammenkommen und kommunizieren. Durch die Absorption des Schalls können störende Geräusche wie Telefonklingeln, Tastaturgeräusche oder Gespräche gedämpft werden, was die Konzentration und Produktivität fördert.

Auch in öffentlichen Räumen wie Schulen, Restaurants oder Veranstaltungshallen können Akustikpaneelen sinnvoll sein. Durch ihre schallabsorbierenden Eigenschaften tragen sie dazu bei, den Lärmpegel bei grossen Menschenansammlungen zu senken und eine angenehme akustische Umgebung für alle Anwesenden zu schaffen.

Neben der funktionalen Seite bieten Akustikpaneelen optische Benefits. Sie sind in verschiedenen Farben, Formen und Materialien erhältlich und können somit zur Gestaltung des Raumes beitragen.

Insgesamt machen Akustikpaneele also immer dann Sinn, wenn eine Verbesserung der Raumakustik gewünscht ist – sei es in Wohnräumen, Büros, öffentlichen Einrichtungen oder anderen Räumlichkeiten. 


Wie gut sind Akustikpaneelen?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Wirksamkeit von Akustikpaneelen ist nämlich von ganz verschiedenen Faktoren abhängig. Zum einen können Akustikpaneelen aus ganz unterschiedlichen Materialien bestehen, darüber hinaus hängt die Wirksamkeit mit der Materialbeschaffenheit und auch der Grösse / Fläche der Akustikpaneele zusammen. Deshalb zeigen die Hersteller in ihren Datenblättern auf, wie sich eine Akustikpaneele in Abhängigkeit der Frequenzen verhält. Das heisst konkret: Wie stark werden tiefe, mittlere und hohe Töne gedämmt? Dieser Verlauf ist in der Praxis (fast) nie linear. Je nach Situation und Bedarf sollte deshalb auch ein unterschiedliches Produkt eingesetzt werden. 

Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass Akustikpaneelen allein nicht alle akustischen Probleme lösen können. Je nach Raumgrösse und Nutzung kann es erforderlich sein, zusätzliche Massnahmen wie beispielsweise Teppiche oder Vorhänge in die akustische Optimierung zu integrieren.

Insgesamt gehören Akustikpaneelen jedoch zu den effektivsten Lösungen hinsichtlich der Verbesserung der Raumakustik. Zudem bieten sie neben den praktischen auch ästhetische Vorzüge.

Akustik Paneele Vorteile 3

Bild: Eine Akustikpaneele aus Holz sorgt für eine angenehme Raumatmosphäre. 


Was sind Akustikplatten?

Akustikplatten dienen wie Akustikpaneelen dazu, den Schall in einem Raum zu kontrollieren und die Raumakustik zu verbessern. Im Gegensatz zu Akustikpaneelen werden sogenannte Akustikplatten, wie der Name schon sagt, Platten-Form montiert. Akustikplatten sind in verschiedenen Farben, Formen und Oberflächenstrukturen erhältlich und können dadurch das Design eines Raumes ergänzen oder aufwerten. In Mietwohnungen sind insbesondere auch Einzelelemente sehr beliebt. Die Einzelelemente gibt es für die Decke, für Wände oder auch als freistehende Elemente.

Die Installation von Akustikplatten ist in der Regel einfach und unkompliziert. Sie können entweder direkt an der Decke oder an den Wänden befestigt werden. Freistehende Elemente sind oftmals sogar mobil und können irgendwo platziert werden. 

Insgesamt sind Akustikplatten eine effektive Lösung zur Verbesserung der Raumakustik. Wer auf eine Einzelplatte setzt, sollte jedoch keine Wunder erwarten. Eine flächig montierte Akustikpaneele (z.B. über die ganze Decke hinweg) bietet i.d.R. aus akustischer Sicht wesentlich mehr Vorteile.


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Akustik Paneele Vorteile 4

Bild: Übergang von Wohnzimmer zu Küche, die Decke ist mit einer Akustikpaneele aus Holz ausgestattet.

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