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Holzterrasse: Der ultimative Leitfaden im Internet

Eine schöne Holzterrasse zu haben, ist in der Schweiz ein Traum vieler Eigenheimbesitzer. Doch auf was sollte man bei einer Holzterrasse achten? Welches Holzterrassen Holz eignet sich am besten? Wie sieht es mit der Holzterrassen Unterkonstruktion aus und wie sollte man eine Holzterrasse pflegen?

Diesen und vielen weiteren Fragen sind wir auf den Grund gegangen und haben gemeinsam mit unseren Experten die wichtigsten Informationen zum Thema Holzterrasse zusammengetragen.

Viel Spass beim Lesen!

Welches Holzterrassen Holz eignet sich am besten?

Die Eignung von Holzarten für eine Holzterrasse hängt von der Örtlichkeit und der Beanspruchung ab. So empfehlen Experten immer, die Ausrichtung (Nordlage, Südlage) und die entsprechende Bewitterung bei der Auswahl zu berücksichtigen.

Ausserdem stellt sich immer auch die Frage nach dem genauen Kundenbedürfnis: 

  • Möchte man gerne barfuss auf der Holzterrasse gehen? 
  • Soll der Garten optisch als erweiterten Wohnraum die Innenarchitektur ergänzen? 
  • Oder ist die Terrasse im EG-Bereich, wo sie von der ganzen Familie beansprucht wird, weil vielleicht Kinder mit Spielzeugen und Velos die Terrasse nutzen? 

Alle Antworten auf diese Fragen sind mitunter Faktoren, die mitspielen, welche Holzart für die Terrasse verwendet werden soll.

Accoya, Sipo und Lärche sind die wichtigsten Holzarten, welche wir im Garten für Holzterrassen verwenden. Ergänzend dazu bieten wir mit Millboard eine ökologische Echtholz-Alternative. 


Wann ist Accoya für eine Holzterrasse die richtige Wahl?

Accoya, egal ob in Nature, als behandelte Accoya Terrasse oder vorvergraut als Accoya Gray kann man grundsätzlich bei fast allen Kunden einsetzen. Accoya ist äusserst robust, masshaltend und resistent gegenüber Insekten. Accoya ist ein modifiziertes Holzprodukt, welches aus der Radiata-Kiefer hergestellt wird. Somit ist Accoya verglichen mit Tropen-Hölzern ein ökologisches Terrassenholz und zugleich eine gute Alternative zu Kebony & Co. 

Diese Tatsache kann man natürlich aber auch anders sehen. Denn von Accoya gibt es kein natürliches Vorkommen, das Holzprodukt muss also zuerst hergestellt werden. Haupt-Arbeitsschritt bei der Verarbeitung von Radiatakiefern zu Accoya ist die Acetylierung. Bei diesem Verfahren wird das Holz mit einer Art Essigsäure behandelt. Dadurch muss dem Korrosionsschutz bei der Verarbeitung von Accoya zu einer Holzterrasse grosse Beachtung geschenkt werden. Ausserdem kann das Holzprodukt vorübergehend einen unangenehmen Duft, welcher an Essig erinnert, verbreiten. 

Zu guter Letzt ist der Preis ein weiteres Merkmal. Dieser ist bei Accoya höher als bei vergleichbaren, unverarbeiteten Hölzern. Jedoch weist Accoya dafür eine extrem hohe Lebensdauer auf, die sich - gemessen am Preis - in aller Regel für Kunden mehr als ausbezahlt macht.

Wer mehr über Accoya Vorteile oder auch die Accoya Nachteile erfahren möchte, liest am Besten unsere weiteren Artikel im Blog.

Wann ist die heimische Lärche für eine Holzterrasse die richtige Wahl?

Eine Alternative zu Accoya kann sicher die heimische Lärche sein. Diese natürliche Holzart ist etwas kostengünstiger als Accoya und wächst sowohl in der Schweiz, als auch im benachbarten Ausland. Je nachdem wie gross die Fläche der Terrasse ist, kann dies ein nicht unwesentlicher Preisunterschied ausmachen. Doch wie heisst das bekannte Sprichwort, welches auch hier seine Richtigkeit behält:

"You get what you pay for!"

Die Lärche kann gut und gerne bei der einen oder anderen Diele mit der Zeit Harz bilden oder rissig werden. Auch in Sachen Masshaltigkeit und Lebensdauer kann die Lärche keinesfalls mit Accoya mithalten. Besonders störend sind oftmals die Speisen und Splitter, die den Barfuss-Spaziergang über die Terrasse zur Tortur werden lassen.


Wann ist Sipo die richtige Wahl?

Sipo ist die richtige Wahl für Kunden, die ein naturbelassenes Holz wünschen, welches wenig Pflege benötigt und eine Langlebigkeit wie Accoya oder Echtholz-Alternativprodukte aufweisen. Eine Holzterrasse in Sipo ist nicht nur etwas edles, sondern auch etwas wunderschönes. Die natürliche grau-silberne Patina, welche sich auf den Brettern bildet, gilt als optisches Mass aller Dinge in Sachen Holzterrasse. Kein Wunder, dass man Sipo Terrassendielen immer wieder in Fachzeitschriften sieht. 

Ein Nachteil von Sipo ist sicherlich seine eher heikle Oberfläche. So muss man beispielsweise im Bereich von Pools aufpassen, damit das Holz nicht ausgewaschen wird. Auch sonst ist Sipo eher anfälliger auf Flecken als die ersten beiden Hölzer, die wir hier vorgestellt haben. Zu guter Letzt wird der Abbau von Sipo in tropischen Gebieten immer wieder kritisiert. 

Jede Holzart hat also seine Vor- und Nachteile. Doch egal wie sie sich festlegen: Die Holzauswahl allein ist (noch) nicht entscheidend. Informieren Sie sich unbedingt auch über die verschiedenen Brett-Qualitäten. Und genau um dieses Thema geht es im nächsten Abschnitt.

Sipo Terrassendielen Formare Holzterrasse


Terrassendielen: Welche Bretter vom Baum sollen für Terrassen verwendet werden?

Grundsätzlich empfehlen wir bei naturbelassenen Hölzern wie Sipo oder Lärche nur Rift- oder Halbrift-Bretter zu verwenden. Diese werden aus dem Kern der Bäume geschnitten. Diese Bretter weisen auch nach längerer Einsatzdauer nur geringfügige Verwerfungen auf und Schwinden, beziehungsweise Quellen viel weniger als Terrassendielen die aus Seitenbrettern oder Splint gewonnen wurden. Dank Rift- oder Halbrift-Brettern bleibt die Terrassenoberfläche also schön flach und das Spaltmass zwischen den einzelnen Brettern gleichmässig klein.

Kleiner Tipp zu kanadischer Douglasie:

Auch wenn wir aufgrund der beschränkten Lebensdauer grundsätzlich von kanadischer Douglasie abraten: Wer sich für dieses Terrassenholz entscheidet, sollte nicht zwingend Rift oder Halbrift-Bretter verwenden. Denn viele Douglasie-Bäume sind so langsam und feinjährig gewachsen, dass sich bei Rift- oder Halbrift-Brettern nach einigen Jahren feine Risse bilden können.

Im nächsten Kapitel befassen wir uns mit einem weiteren, spannenden Thema. Es geht um die Unterkonstruktion von Holzterrassen. Auch hier kann einiges richtig oder eben auch falsch gemacht werden.


Wie ist eine Holzterrassen Unterkonstruktion richtig aufgebaut?

Vorneweg: Die Holzterrasse ist dann am langlebigsten, wenn man eine gute Entwässerung und Hinterlüftung der Terrassendielen erreicht. Genau dies ist das Ziel einer guten Unterkonstruktion.

Das genannte Credo gilt insbesondere für den EG-Bereich, da das Erdreich unter der Holzterrasse oftmals für eine permanent hohe Feuchtigkeit sorgt. Generell empfehlen wir für den Bereich, an welchen die Holzterrasse montiert wird, eine Kofferung zu machen. Die Kofferung sollte verdichtet und mit einer Splittbetonplatte ergänzt werden. Danach kann die eigentliche Holzterrasse verlegt werden. Für eine optimale Hinterlüftung sollte aber die Holzterrasse nicht direkt auf die Splittbetonplatte verlegt, sondern noch einmal abkoppelt werden. Diese Hinterlüftung ermöglicht, dass die Holzbretter schneller und besser abtrocknen. Das kann sich insbesondere für schattige Terrassen ganz besonders ausbezahlt machen, denn hier kann eine gute Hinterlüftung die Lebensdauer einer Terrasse um mehrere Jahre verlängern. 


Was passiert, wenn eine Holzterrasse eine mangelhafte Unterkonstruktion hat?

Wenn die Unterkonstruktion mangelhaft konstruiert wird, also die Entlüftung oder Entwässerung nicht gewährleistet ist, dann beginnt die Unterkonstruktion mit der Zeit morsch zu werden. Dadurch tritt auch immer mehr Feuchtigkeit in die Dielen ein, weshalb diese ebenfalls morsch werden. Zurück bleibt im schlimmsten Fall eine morsche Terrasse, die von Monat zu Monat instabiler wird - von der Optik mal ganz geschweige. 

Wie bereits erwähnt, ist eine optimale Unterkonstruktion ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine langfristig schöne Terrasse. Bei Neubauten oder umfangreichen Umbauten dürfte es kein Problem sein, eine optimale Unterkonstruktion mit allfälliger Kofferung, Splitbetonplatte und Abkoppelung umzusetzen. Doch bei bestehenden Bauten lässt sich dies nicht immer so leicht umsetzen. Zum Glück gibt es auch andere Möglichkeiten, eine langlebige Holzterrasse zu konstruieren. 


Eine Holzterrasse auf Gartenplatten verlegen

Es ist durchwegs möglich, eine Holzterrasse auf bestehende Verbundsteine oder Platten zu verlegen. Dies kann gar einige Vorteile mit sich bringen. Einerseits spart man dadurch Rohstoffe und Geld, weil man nicht sämtliche Materialien ausbauen, entsorgen und durch einen neuen Aufbau ersetzen muss. Andererseits kann sichergestellt werden, dass ein guter Untergrund intakt bleibt. Vor allem bei Flachdächern läuft man dadurch nicht in Gefahr, dass man bei einem allfälligen Ausbau der Gartenplatten die darunterliegende Abdichtung beschädigt. Ansonsten droht früher oder später ein Wasserschaden. 

Beim Verlegen von Dielen auf Gartenplatten gilt es jedoch zwei wichtige Sachen zu beachten. Erstens ist der Aufbauhöhe eine grosse Beachtung zu schenken. Auch niedrige Holzterrassen-Konstruktionen weisen einen Aufbau von rund 6 Zentimeter auf. Bei der Planung müssen allfällige, bestehenden Schwellen oder Schiebetüren entsprechend berücksichtigt werden, damit alle Gebäude-Öffnungen und Durchgänge funktional bleiben und keine Stolperfallen entstehen.

Zweitens benötigen auch auf Gartenplatten verlegte Terrassendielen eine gewisse Hinterlüftung. Eine entsprechende Schiftung kann helfen, das Holzdeck einerseits zu hinterlüften und andererseits stauende Wasserlachen unter den Terrassendielen zu verhindern.


Eine Holzterrasse auf Rasen verlegen

Viele unserer Kunden haben bestehend eine Rasenfläche, die sie in eine Holzterrasse umfunktionieren wollen. Deshalb werden wir oft gefragt, ob man eine Holzterrasse auf Rasen verlegen kann. 

Um eine Holzterrasse in oder an eine Rasenfläche bündig einzupassen, ist ebenfalls eine qualitative Unterkonstruktion notwendig. Wir empfehlen, im Bereich der geplanten Terrasse den bestehenden Rasen abzutragen. Nachdem genügend Aushub gemacht wurde, folgt wie bereits weiter oben beschrieben eine Kofferung. Die Kofferung sollte wasserdurchlässig sein, damit das Wasser versickern kann. Auf die Kofferung folgt eine Splitbetonplatte, die auch als Frostschutz dient. 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Randabschluss hin zum Rasen zu gestalten. Einige Kunden verwenden eine Stahlplatte oder einen Stahlstreifen. Andere wiederum setzen auf einen kleinen Betonstreifen. Auf alle Fälle ist eine vollständige Trennung von Rasen und Holz am Übergangspunkt sicherzustellen. 

In die entstandene Mulde kann danach die Holzterrasse bündig mit dem Rasen verlegt werden. Durch die Verlegung in die Mulde ist bei solchen Terrassen ebenfalls eine gute Hinterlüftung angezeigt, da die Luftzirkulation an den Seitenrändern - verglichen beispielsweise mit einem Holzdeck auf einer Dachterrasse - eingeschränkt ist. 

Fest steht aber: Mit einer fachmännischen Umsetzung ist eine "Holzterrasse auf Rasen" möglich. Und zweifelsohne sieht diese Umsetzung hervorragend aus!

Schauen wir uns in einem nächsten Schritt ein weiteres Thema an: Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie die Terrassendielen befestigt werden. Einige Unternehmen schrauben die Dielen von oben, andere von unten. Doch warum ist das so?


Holzterrasse von unten oder oben schrauben: Was ist richtig?

Vor rund zwei Jahrzehnten, als die Nachfrage nach Holzterrassen innerhalb kurzer Zeit stark anstieg, hat man in der Regel die Bretter von oben nach unten geschraubt. Das schien für viele Handwerker schlicht und einfach naheliegend. Man war sich damals (noch) nicht bewusst, dass sich die Bretter mit der Zeit stark verwerfen können. Die Verwerfungen waren einerseits auf eine niedrige Holzqualität, z.B. die Verwendung von Seitenbrettern zurückzuführen. Andererseits hatte das Problem auch mit der Verschraubung zu tun. Durch die Verschraubung von oben, waren die Bretter im Bereich der Schrauben leicht verletzt. Somit konnte dort Regenwasser und Feuchtigkeit einfacher von oben in die Dielen eindringen, was Verwerfungen förderte und die Haltbarkeit des Holzes verkürzte.

Neben der Langlebigkeit überzeugt eine sichtbare Verschraubung auch aus optischen Gründen nicht. Die Schrauben stören einerseits die schöne Holzoptik, andererseits ist es fast nicht möglich, ein perfekt gleichmässiges Schraubenbild zu erreichen. 

Mittlerweile verwenden viele Unternehmen ein System, welches in dieser Hinsicht Ähnlichkeiten mit unserem FORMARE Holzdeck aufweist. Seit wir Holzterrassen umsetzen, haben wir konsequent auf eine verdeckte Verschraubung von unten gesetzt. Deshalb profitieren unsere Kunden seit über 15 Jahren von mehr Langlebigkeit, da kein Wasser im Bereich der Schrauben in die Dielen eindringen kann. Ausserdem bieten von unten befestigte Terrassendielen wie erwähnt eine schönere Optik. 

Und nicht zuletzt erreichen wir bei unseren Holzterrassen durch die von unten verschraubten, vorgefertigten Holzterrassen-Elemente extrem schnelle Montage-Zeiten. 

Gut, nun haben wir schon verschiedene Aspekte der Holzterrasse beleuchtet. Wir haben aufgezeigt, dass die Holzart eine wichtige Rolle spielt und dass Holz nicht immer gleich Holz ist. Für die stark beanspruchten Holzterrassen sollte nur das beste Holz, also die besten Stücke des Baumes verwendet werden, um eine möglichst lange Lebensdauer zu erreichen. Aber auch die beste Holzqualität ist noch kein Garant für eine langlebige Holzterrasse. Eine qualitative Unterkonstruktion ist ebenfalls wichtig. Passen jedoch alle einzelnen Elemente zusammen, so steht der Nutzung der Traumterrasse nichts mehr im Wege. 

Gerne möchten wir im nächsten Abschnitt noch vertieft auf das Thema Terrassen-Pflege eingehen. 


Holzterrasse ölen und pflegen: Was steckt wirklich dahinter?

Die grössten Vorteile einer geölten Holzterrasse

Rund die Hälfte unserer Kunden wünsche eine beschichtete Holzterrasse. Dies aus gutem Grund. Eine Holzterrasse zu ölen hat einige Vorteile. Einerseits bietet das Öl eine zusätzliche Schutzschicht, welche das Eindringen von Wasser ins Brett hemmt, andererseits verleiht es der Oberfläche einen besonders edlen Look. Designorientierte Kunden wünschen sich dabei oftmals eine Farbabstimmung der Holzterrasse auf das Parkett im Innenbereich. So wird die Holzterrasse - insbesondere, wenn diese nur durch eine Glasfront vom Wohnzimmer getrennt ist - zu einem erweiterten Wohnraum. 

Wir empfehlen, jede Terrassendiele bereits vor der Montage zu behandeln. Bei einer Behandlung auf der Baustelle kann eine einzelne Terrassendiele in der Regel nie so gleichmässig und komplett frei von Staub und Schmutz behandelt werden, wie dies in der Vorfertigung möglich ist.

Ausserdem sollten die Dielen immer auf allen vier Seiten behandelt werden. Jede Beschichtung führt zu einer Spannung auf der Brettoberfläche. Wird ein Brett nur einseitig behandelt, kann dies mit der Zeit zu Brettverwerfungen führen. Deshalb streichen wir sämtliche behandelten Holzterrassen mindestens einmal vor dem Einbau auch auf der Rückseite.


Wie oft sollte eine Holzterrasse geölt werden?

Auf dem Markt gibt es unzählige Produkte, um Holzterrassen zu behandeln. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es bisher noch kein Produkt gibt, welches über mehrere Jahre hinweg auf den Terrassendielen haftet. Grund dafür ist die hohe Beanspruchung, welche Holzterrassen ausgesetzt sind: Von Temperaturschwankungen, über Feuchtigkeit bis hin zur mechanischen Beanspruchung.

Entsprechend empfehlen wir, die Behandlung durchschnittlich alle zwei Jahre zu erneuern, um die schöne Optik und die Schutzfunktion der Behandlung aufrecht erhalten zu können. Eine pauschale Empfehlung abzugeben ist jedoch schwierig. Einigen unserer Kunden wünschen jährlich eine Auffrischung, andere hingegen möchten die Terrassenbehandlung alle drei oder vier Jahre - dafür aber mit mehr Aufwand erneuern. 


Holzterrasse neu ölen: Wie geht das?

Um eine Terrassenbeschichtung aufzufrischen, sollte diese zuerst gereinigt werden. Wir empfehlen, die Oberfläche mit einer Bürste und Wasser gründlich zu reinigen. Dadurch können Schmutzpartikel, welche auf der Oberfläche haften, entfernt werden. Danach sollte die Holzterrasse komplett abtrocknen. Im Anschluss kann die Oberfläche neu beschichtet werden.


Welche Holzterrassen Pflege immer gemacht werden sollte - und doch oft vergessen geht

Grundsätzlich benötigt eine Holzterrasse stets etwas Pflege, um langfristig schön zu bleiben - ähnlich wie ein edles Parkett im Innenbereich. Wir stellen jedoch immer wieder fest, dass die Pflege der Holzterrasse im Gegensatz zum Parkett gerne mal vergessen geht. Dabei bräuchte eine Holzterrasse gar nicht so viel Zuwendung, um in einem super Zustand zu bleiben.

Wir empfehlen, dass Kunden die Holzterrasse in trockenem Zustand regelmässig mit einem Besen abwischen, um Verschmutzungen oder Schmutzpartikel zu entfernen. Ausserdem sollten auch die Fugen von kleinen Steinen und Laub befreit werden. Einige unserer Kunden verwenden hierfür den Staubsauger, was übrigens sehr gut funktioniert.

Nach einer Nässeperiode empfehlen wir zudem, die Holzterrasse mit einem Wasser-Schieber von Lachen zu befreien. Das Holz trocknet dadurch schneller ab, was der Lebensdauer zugutekommt. Ausserdem können nasse Verschmutzungen nicht auf der Brettoberfläche einbrennen, sollte kurz nach dem Regen ein Hitzetag anstehen. Das Holz und die Brettbeschichtung werden dadurch erheblich geschont.


Was kostet eine Holzterrasse?

Die Kosten für eine Holzterrasse sind von vielen Faktoren abhängig. Einerseits spielt bei den Kosten die Materialwahl mit, also welches Holz gewählt wird. Hier sollten Kunden jedoch aufpassen: Denn wie bereits beschrieben, gibt es auch innerhalb einer Holzart erhebliche Qualitäts-Unterschiede (z.B. Rift- / Halbrift-Qualität). Diese Qualitätsunterschiede werden für Kunden erst einige Monate oder gar Jahre nach dem Einbau der Holzterrasse durch starke Verwerfungen und Rissbildungen sichtbar. 

Ausserdem ist die Unterkonstruktion wichtig. Auch dieser Bereich ist bei einer fertig verlegten Holzterrasse für Kunden kaum sichtbar. Nach einigen Jahren wird aber anhand des Holzes sichtbar, ob die Dielen beispielsweise genügend hinterlüftet wurden. 

Zu guter Letzt sind auch konstruktive Details entscheidend, wie aufwendig - aber zugleich auch wie schön - die fertige Holzterrasse wird. 

Eine langlebige Holzterrasse kostet fertig verlegt pro Quadratmeter rund CHF 400.- bis 600.-. Die meisten Holzterrassen, welche wir umsetzen, bewegen sich bei einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von CHF 450.- und 500.-. Selbstverständlich bieten wir auch günstigere Holzterrassen an. Aber diejenigen Kunden, welche sich mit den Qualitäts- und Preisunterschieden auseinandergesetzt haben, entscheiden sich oftmals aus purem Eigennutz für ein qualitativeres Produkt, denn auch hier gilt:

"You get what you pay for!"


Zum Schluss dieses Artikels wollen wir ein Fazit ziehen. 

Fazit: Holzterrasse - welche Tipps und Tricks sollten Sie beachten?

Eine Holzterrasse ist ein edler und natürlicher Bodenbelag, der für viele Menschen einen erweiterten Wohnraum darstellt. Die Auswahl der Holzart ist äusserst wichtig. Nur wenige Hölzer erfüllen die hohen Anforderungen, die an eine Holzterrasse gestellt werden. Des Weiteren sollte nicht nur die Holzart, sondern auch die Brettqualität der jeweiligen Holzart überprüft werden. 

Ein gutes Holz ist leider noch kein Garant für eine gute Holzterrasse. Eine qualitative Unterkonstruktion ist genauso wichtig, wenn einem die Lebensdauer der Holzterrasse wichtig ist. Zu guter Letzt ist auch die Behandlung der Holzterrasse nicht zu unterschätzen. 

Die Umsetzung einer Holzterrasse kann also einige Tücken mit sich bringen. Die Auseinandersetzung mit fachlichen Informationen, eine gute Planung und der Beizug eines erfahrenen Experten können helfen, dass das Projekt ein voller Erfolg wird und langfristig Freude macht. 


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Kontaktieren Sie uns noch heute! Unsere Experten beraten Sie unter Beizug der gewonnen Erfahrung aus über 15 Jahren Holzterrassen-Umsetzung gerne. Über diesen Zeitraum haben wir Holzterrassen in der Fläche von unzähligen Fussballfeldern verlegt und unsere FORMARE Holzterrasse stets optimiert. Hunderte langjährige Kunden aus der ganzen Schweiz vertrauen auf uns. Es freut uns, wenn auch Sie dazugehören.

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Werner Zemp
Geschäftsführer 
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